Menschen für Denkmale  - Gelungene Denkmalpflege ist immer ein Gemeinschaftswerk: Oft sind es einzelne Personen oder kleine Gruppen, die die Bewahrung von Denkmalen anstoßen und ihre Restaurierung vorantreiben. Doch das Ergebnis wird durch Teams erzielt, die eng zusammenarbeiten: Bauherren, Architekten, Statiker, Denkmalpfleger und Handwerker der verschiedenen Gewerke, zudem Ehrenamtliche, Bewohner von Denkmalen, Institutionen und Behörden, die Fördergelder geben.

  • Die industrielle Geschichte Kloster Bredelars 08.11.2012 Hochofen im Kirchenschiff Hochofen im Kirchenschiff

    Hochofen im Kirchenschiff

    Theodor Ulrich, Spross einer Unternehmerfamilie aus Brilon, ist in den 1820er Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Eisenhütte. Seit Jahrhunderten schon wurde das in den sauerländischen Bergen abgebaute Erz in kleinen Hütten geschmolzen. Doch Theodor Ulrich setzt auf einen größeren Betrieb.

  • Jugendliche zeigen ihre Stadt 08.11.2012 Per Pedes durch Gera Per Pedes durch Gera

    Per Pedes durch Gera

    Meistens sind die jungen Geraer Stadtführer zu Fuß unterwegs: bei einem Rundgang durch ihre thüringische Heimatstadt oder bei der Besteigung des Rathausturmes, wo sie ihre Gäste 161 Stufen lang bei Laune halten müssen. Sie haben sich daher den Namen "Per Pedes" gegeben, obwohl sie ihre Tätigkeit manchmal auch in einem Bus oder in einer historischen Straßenbahn absolvieren.

  • Denkmalpädagogik in kirchlichen Räumen 08.11.2012 Mit offenen Augen Mit offenen Augen

    Mit offenen Augen

    Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben mit Kirchen eines gemeinsam: Sie stecken voller Geschichte(n), Leben und Veränderung. Was läge näher, als beide zusammenzubringen? Mit diesem Ziel vermittelt die noch junge Kirchen- und Denkmalpädagogik neben historischem und künstlerischem Wissen auch Lebens- und Glaubenswelten von Kirchenbauten.

  • Das Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege 08.11.2012 Jugend baut Jugend baut

    Jugend baut

    Hinter der Eisentür schlagen mir Hitze und Rauch entgegen, der spitze Klang, wenn Metall auf Metall trifft, dringt durch Mark und Bein. Im Halbdunkel erkenne ich zwischen fauchenden Feuern und glühenden Kohlen junge Menschen, die mit von Wärme und Anstrengung geröteten Gesichtern versuchen, Eisen zu formen. Es ist keine Höllenszene, es ist nur die Schmiede in Schloss Raesfeld.

  • Die Jugendbauhütte in Quedlinburg 08.11.2012 Goldenes Handwerk in der Goldstraße Goldenes Handwerk in der Goldstraße

    Goldenes Handwerk in der Goldstraße

    Im Herbst 2001 war es soweit: Zum ersten Mal bekamen Teilnehmer einer Jugendbauhütte ein eigenes Haus, an dem sie Denkmalpflege aktiv üben können. Mit viel Enthusiasmus gingen sie sofort ans Werk, das nun - vier Jahre später - fast vollbracht ist. Das stattliche zweigeschossige Gebäude in der Quedlinburger Goldstraße ist frisch verputzt, die Fenster sind restauriert. Und schon Ende dieses Jahres werden Quedlinburg-Besucher hier Ferienappartements mieten können.

  • am Haus Langendreer in Bochum 08.11.2012 Denkmalschutz live Denkmalschutz live

    Denkmalschutz live

    Die "Schule am Haus Langendreer" in Bochum gehört zu den langjährigen Teilnehmern an der Aktion "denkmal aktiv" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mittlerweile leitet sie einen Verbund von mehreren Schulen in Bochum. Die Aktivitäten, die die Schule am Haus Langendreer, einer Schule mit Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung, bisher ins Leben rief, sind beispielhaft. Und die Schüler legen sich für "ihr" Projekt mächtig ins Zeug.

  • Schüler auf Spurensuche in Aachen 08.11.2012 denkmal aktiv denkmal aktiv

    denkmal aktiv

    Wer sich in Aachener Tuche hüllte, der demonstrierte Wohlstand und Qualitätsbewusstsein - so war es zumindest in früheren Zeiten. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die edlen Stoffe, die in den unzähligen Fabriken in und um Aachen hergestellt wurden, auf dem internationalen Markt gefragt.

  • Die Schalker Knappen aus der Zeche Consol 08.11.2012 Kohle brechen und Tore schießen Kohle brechen und Tore schießen

    Kohle brechen und Tore schießen

    Mit viel Pomp feierte 2004 der Gelsenkirchener Fußballverein Schalke 04 mit seinen über 37.000 Vereinsmitgliedern das hundertjährige Bestehen. Schon ein paar Jahre zuvor gönnte er sich mit der Arena "Auf Schalke" eines der größten, teuersten und spektakulärsten Fußball-Stadien Europas. In den Anfängen des Vereins wurden die Spiele der Schalker allerdings nicht in Arenen der Superlative, sondern auf Straßenplätzen angepfiffen, bis man sich 1927 die Kampfbahn "Glückauf" leisten konnte. Bis heute werden die Spieler von "S04" die "Knappen" genannt.

  • Junge Menschen auf Spurensuche 08.11.2012 Welterbe in der Schule Welterbe in der Schule

    Welterbe in der Schule

    Vom Grand Canyon in den USA bis zu den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, vom Mont Saint-Michel in Frankreich bis zum Tadsch Mahal in Indien, von der Zeche Zollverein in Deutschland bis zum Ngorongoro-Krater in Tansania - Welterbestätten der UNESCO gibt es in vielen Ländern der Welt.

  • Ein soziales Projekt in Quedlinburg 08.11.2012 Altes Fachwerk für betreutes Wohnen Altes Fachwerk für betreutes Wohnen

    Altes Fachwerk für betreutes Wohnen

    Quedlinburg, einst eine der "Hauptstädte" der ottonischen Herrscher und berühmt für seine große Zahl an Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten, gehört seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch Jahrzehnte der Vernachlässigung hatten dazu geführt, dass 1990 viele der oft wertvollen Häuser in einem äußerst desolaten Zustand waren. Seitdem ist es nun aber gelungen, die meisten der Gebäude zu retten und sie - restauriert - wieder zu bewohnen oder auf andere Weise mit Leben zu füllen.

  • Die Elisabethkirche in Berlin 08.11.2012 Schinkelbau hat wieder eine Zukunft Schinkelbau hat wieder eine Zukunft

    Schinkelbau hat wieder eine Zukunft

    König Friedrich Wilhelm III. beauftragte Karl Friedrich Schinkel, einen vorbildlichen Kirchenbau zu entwerfen. 1832 bis 1835 entstand die Elisabethkirche als Prototyp für drei weitere Kirchen in den nördlichen Vororten Moabit, Wedding und Gesundbrunnen.

  • Schüler im Einsatz für eine Dorfkirche 08.11.2012 Retten als Lehrauftrag Retten als Lehrauftrag

    Retten als Lehrauftrag

    Im Februar 1997 hatten die Schüler des Gymnasiums Grootmoor in Hamburg-Bramfeld das erste Mal in "ihrer" Müsselmower Kirche gestanden. Riesige Löcher klafften damals im Dach des efeuberankten Backsteingebäudes. Schuttberge türmten sich im Kirchenschiff und überall lagen Gebeine aus den aufgebrochenen Grüften. Doch die 18 und 19 Jahre alten Schüler ließen sich durch diesen jämmerlichen Anblick von ihrem Wunsch nicht abbringen etwas für diese Kirche und damit auch für die 150 Einwohner des Ortes zu tun.

  • Dorfbewohner kämpften um ihre Kirche 08.11.2012 Fest im Glauben Fest im Glauben

    Fest im Glauben

    Dass sich fast alle Dorfbewohner zu einem Förderverein zusammenschließen, ist selten. So geschehen 1999 im sachsen-anhaltischen Dorf Seena. Der "Förderverein zum Erhalt der Seenaer Kirche e.V." schaffte es tatsächlich, die heruntergekommene Barockkirche des Dorfes zu retten. Seit 1996 wurde ernsthaft über den Abriss der Kirche aus dem 17. Jahrhundert nachgedacht. Wer sich alte Fotos anschaut, kann dies - nüchtern betrachtet - verstehen: das Dach teilweise eingefallen, die Fenster hohle Löcher, dazu Risse im brüchigen Mauerwerk, so breit, dass man den Arm bis zur Schulter hineinschieben konnte.

  • In Dreilützow erholen sich heute Familien 08.11.2012 Vom Schloss zum Ferienlager Vom Schloss zum Ferienlager

    Vom Schloss zum Ferienlager

    Katja ist sich ganz sicher, dass sie in der vergangenen Nacht Schlossgeist Dieter begegnet ist. Sie ist so aufgeregt, dass sie am Morgen nach diesem Erlebnis kaum einen Bissen vom leckeren Frühstück herunterbekommt, das fleißige Helfer für sie und die vierzig anderen Kinder des Ferienlagers im Schloss Dreilützow vorbereitet haben. Dieter ist eine der Attraktionen des Barockschlosses in Dreilützow, das Andreas Gottlieb von Bernstorff Anfang des 18. Jahrhunderts vom Baumeister Johann Paul Heumann errichten ließ. Das stattliche, zweigeschossige Backsteingebäude ist von einem großen Landschaftspark umgeben.

  • Ein Schloss wird zur DenkmalAkademie 08.11.2012 Post von oben Post von oben

    Post von oben

    Diesen Tag im April 1998 wird Jochen Weppler so schnell nicht vergessen. Der Sanierungsleiter von Schloss Romrod besprach damals zusammen mit Mitarbeitern des hessischen Landesdenkmalamtes das Vorgehen bei der Restaurierung einer Kassettendecke im Herrenbau - und fand dabei ein vergilbtes Couvert.

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