© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Menschen für Denkmale  - Gelungene Denkmalpflege ist immer ein Gemeinschaftswerk: Oft sind es einzelne Personen oder kleine Gruppen, die die Bewahrung von Denkmalen anstoßen und ihre Restaurierung vorantreiben. Doch das Ergebnis wird durch Teams erzielt, die eng zusammenarbeiten: Bauherren, Architekten, Statiker, Denkmalpfleger und Handwerker der verschiedenen Gewerke, zudem Ehrenamtliche, Bewohner von Denkmalen, Institutionen und Behörden, die Fördergelder geben.

  • Junge Menschen auf Spurensuche 08.11.2012 Welterbe in der Schule Welterbe in der Schule

    Welterbe in der Schule

    Vom Grand Canyon in den USA bis zu den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, vom Mont Saint-Michel in Frankreich bis zum Tadsch Mahal in Indien, von der Zeche Zollverein in Deutschland bis zum Ngorongoro-Krater in Tansania - Welterbestätten der UNESCO gibt es in vielen Ländern der Welt.

  • Ein soziales Projekt in Quedlinburg 08.11.2012 Altes Fachwerk für betreutes Wohnen Altes Fachwerk für betreutes Wohnen

    Altes Fachwerk für betreutes Wohnen

    Quedlinburg, einst eine der "Hauptstädte" der ottonischen Herrscher und berühmt für seine große Zahl an Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten, gehört seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch Jahrzehnte der Vernachlässigung hatten dazu geführt, dass 1990 viele der oft wertvollen Häuser in einem äußerst desolaten Zustand waren. Seitdem ist es nun aber gelungen, die meisten der Gebäude zu retten und sie - restauriert - wieder zu bewohnen oder auf andere Weise mit Leben zu füllen.

  • Die Elisabethkirche in Berlin 08.11.2012 Schinkelbau hat wieder eine Zukunft Schinkelbau hat wieder eine Zukunft

    Schinkelbau hat wieder eine Zukunft

    König Friedrich Wilhelm III. beauftragte Karl Friedrich Schinkel, einen vorbildlichen Kirchenbau zu entwerfen. 1832 bis 1835 entstand die Elisabethkirche als Prototyp für drei weitere Kirchen in den nördlichen Vororten Moabit, Wedding und Gesundbrunnen.

  • Schüler im Einsatz für eine Dorfkirche 08.11.2012 Retten als Lehrauftrag Retten als Lehrauftrag

    Retten als Lehrauftrag

    Im Februar 1997 hatten die Schüler des Gymnasiums Grootmoor in Hamburg-Bramfeld das erste Mal in "ihrer" Müsselmower Kirche gestanden. Riesige Löcher klafften damals im Dach des efeuberankten Backsteingebäudes. Schuttberge türmten sich im Kirchenschiff und überall lagen Gebeine aus den aufgebrochenen Grüften. Doch die 18 und 19 Jahre alten Schüler ließen sich durch diesen jämmerlichen Anblick von ihrem Wunsch nicht abbringen etwas für diese Kirche und damit auch für die 150 Einwohner des Ortes zu tun.

  • Dorfbewohner kämpften um ihre Kirche 08.11.2012 Fest im Glauben Fest im Glauben

    Fest im Glauben

    Dass sich fast alle Dorfbewohner zu einem Förderverein zusammenschließen, ist selten. So geschehen 1999 im sachsen-anhaltischen Dorf Seena. Der "Förderverein zum Erhalt der Seenaer Kirche e.V." schaffte es tatsächlich, die heruntergekommene Barockkirche des Dorfes zu retten. Seit 1996 wurde ernsthaft über den Abriss der Kirche aus dem 17. Jahrhundert nachgedacht. Wer sich alte Fotos anschaut, kann dies - nüchtern betrachtet - verstehen: das Dach teilweise eingefallen, die Fenster hohle Löcher, dazu Risse im brüchigen Mauerwerk, so breit, dass man den Arm bis zur Schulter hineinschieben konnte.

  • In Dreilützow erholen sich heute Familien 08.11.2012 Vom Schloss zum Ferienlager Vom Schloss zum Ferienlager

    Vom Schloss zum Ferienlager

    Katja ist sich ganz sicher, dass sie in der vergangenen Nacht Schlossgeist Dieter begegnet ist. Sie ist so aufgeregt, dass sie am Morgen nach diesem Erlebnis kaum einen Bissen vom leckeren Frühstück herunterbekommt, das fleißige Helfer für sie und die vierzig anderen Kinder des Ferienlagers im Schloss Dreilützow vorbereitet haben. Dieter ist eine der Attraktionen des Barockschlosses in Dreilützow, das Andreas Gottlieb von Bernstorff Anfang des 18. Jahrhunderts vom Baumeister Johann Paul Heumann errichten ließ. Das stattliche, zweigeschossige Backsteingebäude ist von einem großen Landschaftspark umgeben.

  • Ein Schloss wird zur DenkmalAkademie 08.11.2012 Post von oben Post von oben

    Post von oben

    Diesen Tag im April 1998 wird Jochen Weppler so schnell nicht vergessen. Der Sanierungsleiter von Schloss Romrod besprach damals zusammen mit Mitarbeitern des hessischen Landesdenkmalamtes das Vorgehen bei der Restaurierung einer Kassettendecke im Herrenbau - und fand dabei ein vergilbtes Couvert.

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