© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Handwerk - Wer Kulturgut erhalten möchte, benötigt unbedingt qualifizierte Handwerker. In der Denkmalpflege nehmen gut ausgebildete Spezialisten eine Schlüsselrolle ein. Während in der mittelalterlichen Baukunst Handwerker oft sowohl die Schöpfer als auch die Ausführenden waren und einen guten Ruf genossen, müssen sie heute gegen die Philosophie des Wegwerfens arbeiten.

  • Die Geschichte der Herrnhuter Sterne 18.11.2019 Licht und Freude in jedes Haus Licht und Freude in jedes Haus

    Licht und Freude in jedes Haus

    Von der Oberlausitz in die Welt: Die Karriere des zackigen Sterns hat vor über 200 Jahren ganz bescheiden angefangen. Heute leuchtet er zur Weihnachtszeit aus unzähligen Fenstern, schmückt Hauseingänge und strahlt in Kirchen.

  • Von der hohen Kunst des Glockengießens 17.09.2019 Spannend bis zum Schluss Spannend bis zum Schluss

    Spannend bis zum Schluss

    Bronzeglocken – Meisterwerke wie für die Ewigkeit geschaffen. Begleiten Sie die traditionelle Herstellung einer Kirchenglocke in unserer Bildergalerie und in einer Dokumentation des SWR.

  • Das alte Schuhmacherhaus in Kochel am See wird Museum 25.03.2019 Fußabdrücke im Schusterhäusl Fußabdrücke im Schusterhäusl

    Fußabdrücke im Schusterhäusl

    Altes Handwerk in alten Wänden. Seit 1647 wurde in diesem Haus geschustert, der Besucher soll bald spannende Einblicke in das Leben seiner Bewohner erhalten. Erleben Sie schon jetzt erste Eindrücke durch eine Videoführung durchs Haus!

  • Textilgeschichte erleben 13.12.2018 Das blaue Wunder von Jever Das blaue Wunder von Jever

    Das blaue Wunder von Jever

    Seit November 2018 zählt es zum UNESCO-Weltkulturerbe: das Blaudruckverfahren. In einer der letzten Blaufärbereien Deutschlands lässt es sich erleben.

  • Von der Jugendbauhütte zum Wunschberuf 07.11.2017 Mit den Orgeln um die Welt Mit den Orgeln um die Welt

    Mit den Orgeln um die Welt

    Nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Orgelmanufaktur Klais macht Judith Macherey dort die Ausbildung zur Orgelbauerin.

  • Ehemalige Jugendbauhüttler auf der Walz 07.09.2017 Fixe Tippelei! Fixe Tippelei!

    Fixe Tippelei!

    Im Mai dieses Jahres schnürte Jana ihr Bündel und zog los, ohne einen Cent in der Tasche. Für genau drei Jahre und einen Tag.

  • Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2016 07.11.2016 Engagement und Qualität Engagement und Qualität

    Engagement und Qualität

    Der in wechselnden Bundesländern ausgelobte Preis motiviert private Denkmaleigentümer auf handwerkliche Qualität zu setzen.

  • Unterstützen Sie unsere Projekte für Jugendliche! 11.07.2016 Das Bewahren lernen Das Bewahren lernen

    Das Bewahren lernen

    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz engagiert sich seit 1999 für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dafür bittet sie um Unterstützung.

  • Wie 343 Theaterkulissen nach Oberschwaben kamen 11.07.2016 Der Schatz von Ravensburg Der Schatz von Ravensburg

    Der Schatz von Ravensburg

    Man hätte sie in Bayreuth vermutet. Doch die größte Sammlung historischer Bühnenbilder in Deutschland lagert in Ravensburg.

  • Ehemalige Jugendbauhüttler erzählen von ihrem Leben nach dem Freiwilligen Jahr 08.11.2012 Darf ich nochmal? Darf ich nochmal?

    Darf ich nochmal?

    Wie war die Zeit in der Jugendbauhütte? Was haben sie danach gemacht? Haben sie noch mit der Denkmalpflege zu tun?

  • Reiche Schnitzereien am Eulenspiegelhaus in Osterwieck 08.11.2012 Fachwerk vom Feinsten Fachwerk vom Feinsten

    Fachwerk vom Feinsten

    Das Auge kann sich im Harzstädtchen Osterwieck gar nicht sattsehen an den vielen prächtigen Fachwerkfassaden. Die meisten der reich verzierten Häuser stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Sie haben den Dreißigjährigen Krieg und den großen Stadtbrand des Jahres 1884 überstanden.

  • Wo Holz, Stroh und Reet Schutz bieten 08.11.2012 Dächer aus der Natur Dächer aus der Natur

    Dächer aus der Natur

    Kulturlandschaften entwickelten sich im Laufe der Geschichte aus den geologischen und topographischen Gegebenheiten, aus den klimatischen Verhältnissen, den ethnischen Eigenarten der Bewohner und den historischen Zusammenhängen. Sie prägen die Baukunst, vor allem im ländlichen Raum, wo der Austausch mit anderen Kulturlandschaften nicht so stark war wie in den vom Fernhandel beeinflussten Städten.

  • Das Ladengeschoss von Haus 2 wird bespielt 08.11.2012 Welttheater auf der Krämerbrücke Welttheater auf der Krämerbrücke

    Welttheater auf der Krämerbrücke

    Wenn es auf der Krämerbrücke in Erfurt dämmert, bildet sich ein Knäuel von Menschen vor Haus 2. Ohne müde zu werden, enthüllt die Königin immer wieder ihren prächtigen Spiegel, der als Bühne dient. Sie blickt dämonisch drein, während im Spiegel zeitgleich verschiedene Szenen des Märchens "Schneewittchen" zu sehen sind. Dieses simultane Spiel betreibt seit etwas mehr als einem Jahr der Holzbildhauer und Puppenschnitzer Martin Gobsch.

  • Geschichte einer Spielwarenfabrik 08.11.2012 Steiffs Tierleben Steiffs Tierleben

    Steiffs Tierleben

    Teddy und Mecki waren vielgeliebte Gefährten meiner Kindheit. Ohne meine Stofftiere in sicherer Nähe wäre ich nicht eingeschlafen. Denn sie beschützten mich, und ich träumte häufig von ihren Abenteuern, die sie zu meinem Erstaunen stets ohne sichtbare Blessuren überstanden.

  • Die Jugendbauhütten feiern Geburtstag 08.11.2012 Botschafter für den Denkmalschutz Botschafter für den Denkmalschutz

    Botschafter für den Denkmalschutz

    Katrin, Stine, Steve und Timor waren Pioniere eines mittlerweile mehrfach preisgekrönten Projekts, das die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 1999 ins Leben rief: Sie gehörten zu den ersten 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Jugendbauhütte. Weil das nun zehn Jahre her ist, wird in diesem Juni gefeiert, und zwar in Quedlinburg, wo alles begann.

  • Die Entwicklung vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert 08.11.2012 Backstein ist nicht gleich Backstein Backstein ist nicht gleich Backstein

    Backstein ist nicht gleich Backstein

    Backsteine sind seit Jahrtausenden in Gegenden, die arm an Natursteinen sind, der bevorzugte Baustoff. Während sie in Italien seit der Römerzeit durchgängig Verwendung fanden, haben sie im nördlichen Europa erst wieder im Mittelalter Einzug in die Baukunst gefunden. In diesem Beitrag werde ich die Entwicklung der Maße, Farben und Oberflächen der Backsteine bis in das 20. Jahrhundert verfolgen.

  • Von Bier in Klöstern, Wohnhäusern und Gaststätten 08.11.2012 Heute back ich, morgen brau ich Heute back ich, morgen brau ich

    Heute back ich, morgen brau ich

    Nimmt ma uns unser Bier, nehma wir uns unsa Recht! Und mir ham a Recht auf a Bier,und auf a guts Bier,und auf a billigs Bier!" aus: "Sturm im Maßkrug" von Gerhard Halm, um 1840

  • Wussten Sie, dass es Stuckmarmor schon in der Antike gab? 08.11.2012 Vom echten Marmor bis zum Marmorieren Vom echten Marmor bis zum Marmorieren

    Vom echten Marmor bis zum Marmorieren

    Ist ja kein echter Marmor, nur ein Ersatz." Diese abfällige Bemerkung vernimmt man oft vor Bauwerken mit Stuckmarmor. In Wirklichkeit ist es heute teurer, Stuckmarmor herzustellen, als echten Marmor zu beschaffen. Die einzelnen Arbeitsschritte erfordern einen beachtlichen Zeitaufwand und große handwerkliche Fähigkeiten.

  • Die Welt der Papiertapeten des 19. Jahrhunderts 08.11.2012 Liebestolle Göttinnen, Blumen und Girlanden Liebestolle Göttinnen, Blumen und Girlanden

    Liebestolle Göttinnen, Blumen und Girlanden

    In umschmeichelnden Gewändern, mit Blumengirlanden geschmückt, tanzen Mädchen in den Landschaften Illyriens vor dem Tempel der Athene. Die liebestolle Göttin Calypso lässt nichts unversucht, um den jungen Helden Telemach auf ihrer Insel zu halten, Amor und Psyche schwören sich ewige Liebe, und die berühmten Bauwerke von Paris zeugen von der Hochblüte europäischer Kultur. Diese und ähnliche Szenarien spielten sich hinter oftmals verschlossenen Türen ab, wohl bewahrt vor neugierigen Blicken und stolz gezeigt bei besonderen Anlässen.

  • Die Möglichkeiten der experimentellen Archäologie 08.11.2012 Wie baute man ein Haus vor 6.000 Jahren? Wie baute man ein Haus vor 6.000 Jahren?

    Wie baute man ein Haus vor 6.000 Jahren?

    Die grandiosen Ruinenstätten früher Zivilisationen und musealen Schausammlungen ihrer prächtigsten Relikte, Ziel von Bildungsreisen und neuerdings sogar des Erlebnismassentourismus, täuschen: Die große Menge dessen, was das Leben bis in die historischen Epochen im Wesentlichen ausgemacht hat, ist verloren. Vor allem von den alltäglichen Dingen wurde das meiste verbraucht und zerstört; und von dem Wenigen, was davon in den Boden gelangte, hat wiederum nur Weniges die Jahrhunderte oder Jahrtausende der Einlagerung überdauert.

© 2015 Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Monumente Online • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn