Menschen für Denkmale - Gelungene Denkmalpflege ist immer ein Gemeinschaftswerk: Oft sind es einzelne Personen oder kleine Gruppen, die die Bewahrung von Denkmalen anstoßen und ihre Restaurierung vorantreiben. Doch das Ergebnis wird durch Teams erzielt, die eng zusammenarbeiten: Bauherren, Architekten, Statiker, Denkmalpfleger und Handwerker der verschiedenen Gewerke, zudem Ehrenamtliche, Bewohner von Denkmalen, Institutionen und Behörden, die Fördergelder geben.
Seit 1993 wird jedes Jahr in zwei Bundesländern der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege vergeben - 2017 in Berlin und Nordrhein-Westfalen.
Ein Haus voller Kunst und Historie ist das ehemalige Landgericht in Kaiserswerth, seit einem halben Jahrhundert Heimat der Künstler Friederich Werthmann und Maren Heyne.
"denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“, das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, hat im Schuljahr 2016/17 die Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim unterstützt - und ist begeistert von der Arbeit der Schüler.
Lübecks Jugendbauhütte ist zu Gast in Kiel. 22 Teilnehmer sind im Einsatz, um die Seefestung Friedrichsort zu erhalten.
390 Denkmalen hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz jetzt schon ihre Hilfe zusagen können. Jede weitere Spende trägt dazu bei, mehr zu helfen und weitere Denkmale zu retten.
Mobilität ist Trumpf! Flugzeuge, Schiffe und Eisenbahnen sind attraktiv für Technikinteressierte und Menschen, die Freude an neuen Perspektiven haben. Für Denkmalpfleger stellen sie eine Herausforderung dar.
Der in wechselnden Bundesländern ausgelobte Preis motiviert private Denkmaleigentümer auf handwerkliche Qualität zu setzen.
In München-Obermenzing gilt es, eine Kunstoase zu entdecken: das Museum Peter Gehring in Haus und Garten Alfred Reich
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz engagiert sich seit 1999 für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dafür bittet sie um Unterstützung.
Der 1906 errichtete Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem Schläferskopf war wegen seiner Aussicht und der angeschlossenen Gastronomie ein beliebtes Ausflugsziel. Diese Tradition möchten Bürger wiederbeleben.
Ein neuer Wind weht durch die alten Gemäuer von Schloss Senden. Was hier gemeinsam von Jugendbauhüttlern und anderen Ehrenamtlichen bewegt wird, ist beeindruckend.
Das Humpis-Quartier in Ravensburg, mitten in der Oberstadt gelegen, hat viel gesehen – und das Museum Humpis-Quartier zeigt seine Geschichte in all seiner Vielschichtigkeit. 60 Räume in insgesamt sieben Häusern – überwiegend aus dem 15. Jahrhundert stammend – bieten dafür den stimmigen Platz.
In Köln-Müngersdorf steht das älteste Bahnhofsgebäude Deutschlands. Jetzt wird das klassizistische Gebäude restauriert, um als Kultur- und Begegnungsstätte etabliert zu werden. Als Projekt von "denkmal aktiv", dem Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, machte der Förderverein mit der LVR-Anna-Freud-Schule schon einmal den Anfang.
Wir können nicht helfen, aber wir wünschen Ihnen Gottes Segen". Wie oft bekommen Kirchengemeinden und Fördervereine diese Antwort, wenn sie sich um finanzielle Unterstützung bemühen. Um Geld, das sie benötigen, damit die alte Kirche ihres Dorfes erhalten bleiben kann. Die Eigenmittel, die sie haben, sind meist bescheiden, ihr Engagement ist jedoch umso selbstloser.
Es ist immer wieder eine Gratwanderung, Schlösser und herrschaftliche Güter in der heutigen Zeit schonend zu nutzen. Wir wünschen uns einerseits, dass möglichst viele Menschen in den Genuss kommen, sie zu besichtigen, möchten aber andererseits vermeiden, dass die Denkmale "überrannt" werden. Dr. Rosemarie Wilcken war zu Besuch auf Gut Hasselburg, wo Gastfreundschaft und würdevoller Umgang mit alter Bausubstanz groß geschrieben werden.
Dr. Peter Lenk kann eine Menge über das Lingnerschloss erzählen. Dabei lässt er sich beim Gang durch die Baustelle von Staub, Lärm und dem Gewusel der Handwerker in seinen Ausführungen nicht beirren.
Das Karl-Liebknecht-Gymnasium in Frankfurt (Oder) befasst sich im Rahmen von "denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule", dem Schulprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, mit einem alten Lichtspieltheater an der Heilbronner Straße.
In der Kölner Südstadt steht ein Überbleibsel der größten mittelalterlichen Stadtmauer diesseits der Alpen. Einst patrouillierten in der Ulrepforte die Stadtsoldaten. Heute residiert hier einer der ältesten Karnevalsvereine Kölns.
Am 30. April 2014 feiert man um die Mühle Bohle in Wersen nahe Osnabrück den Abschluss der langjährigen Sanierung. Bereits vor vier Jahren war ihre historische Anlage zur Stromerzeugung in Betrieb genommen worden. Schüler einer 10. Klasse der Realschule Westerkappeln hatten sie gemeinsam mit ihrem Lehrer Wilhelm Schröder restauriert. Gefördert wurde ihr Projekt durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Rahmen des Programms "denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule".
Hof Grube in Tetekum bei Lüdinghausen wird seit 2008 restauriert und erweist sich immer mehr als ein bemerkenswertes authentisches Zeugnis bäuerlichen Wohnens im Münsterland über sechs Jahrhunderte.
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