Gotik

  • Reformationsjubiläum 07.09.2017 Was bleibt – Luthers Taufkirche Was bleibt – Luthers Taufkirche

    Was bleibt – Luthers Taufkirche

    Mit dem Reformationstag - einmalig bundesweiter Feiertag - geht das Jubiläumsjahr 2017 dem Ende entgegen. In St. Petri-Pauli in Eisleben schaut man in die Zukunft.

  • Interview mit Pfarrerin Carstens-Kant 07.09.2017 Das Zentrum Taufe in Eisleben Das Zentrum Taufe in Eisleben

    Das Zentrum Taufe in Eisleben

    Seit 2010 leitet Pfarrerin Simone Carstens-Kant das Zentrum Taufe in St. Petri-Pauli in der Lutherstadt Eisleben.

  • Die herausragende Ausstattung von St. Valentinus in Kiedrich 11.01.2017 Für alle Sinne Für alle Sinne

    Für alle Sinne

    Kiedrich im Rheingau besitzt ein spätmittelalterliches Juwel. Das Inventar der katholischen Pfarrkirche St. Valentinus und Dionysius wurde Schritt für Schritt instand gesetzt.

  • Das Klosterbrauhaus der Zisterzienser brannte 03.05.2016 Höllenfeuer in Himmelpfort Höllenfeuer in Himmelpfort

    Höllenfeuer in Himmelpfort

    Im brandenburgischen Himmelpfort ist das Dorfidyll durch die ausgebrannte Klosterbrauerei empfindlich gestört.

  • Ein Blick hinter die Fassaden der großen Kirchen 08.12.2015 Arme Majestäten Arme Majestäten

    Arme Majestäten

    Große Dome und Kathedralen dauerhaft zu unterhalten ist ein Gemeinschaftswerk. Das Zusammenspiel von Fachleuten, Geistlichen, Ehrenamtlichen sowie privaten Stiftern und Spendern ist dabei gefragt.

  • Das Lübecker Heiligen-Geist-Hospital braucht Unterstützung 08.11.2012 Sieben Vaterunser für die Wohltäter Sieben Vaterunser für die Wohltäter

    Sieben Vaterunser für die Wohltäter

    Als bürgerliche Stiftung dient das Lübecker Heiligen-Geist-Hospital seit dem 13. Jahrhundert als Altenheim. Mit seiner Geschichte und Ausstattung stellt es ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung dar. Die gotische Schaufront muss allerdings dringend gesichert werden.

  • Das Steinhaus von Bunderhee erzählt Häuptlingsgeschichten 08.11.2012 Ostfriesische Herrlichkeit Ostfriesische Herrlichkeit

    Ostfriesische Herrlichkeit

    Es ist ein Denkmal friesischer Identität: Mit dem im 14. Jahrhundert errichteten Steinhaus hat das Örtchen Bunderhee eine der ältesten erhaltenen Burgen der Region zu bieten. Nach seiner Sanierung wird das ehemalige Wehr- und Speichergebäude zu einem Lernort und kulturhistorischen Zentrum erschlossen.

  • Kruzifixe des hohen Mittelalters 08.11.2012 Den Schmerz zur Schau gestellt Den Schmerz zur Schau gestellt

    Den Schmerz zur Schau gestellt

    Für das Christentum ist der Opfertod von Gottes Sohn ein zentrales Motiv des Glaubens, deshalb kommt auch den plastischen Kruzifixen in den katholischen und lutherischen Kirchen eine wichtige Rolle zu. Sie bringen den Kern der christlichen Lehre zum Ausdruck: die Erlösung der Menschheit von den Sünden durch den Tod Christi und den Sieg Christi über den Tod durch die Auferstehung.

  • Der Schnitzaltar von St. Nicolai in Kalkar 08.11.2012 Die Wurzel Jesse als Lebensbaum Die Wurzel Jesse als Lebensbaum

    Die Wurzel Jesse als Lebensbaum

    St. Nicolai in Kalkar ist eine schöne, auf den ersten Blick jedoch keine spektakuläre Kirche: außen backsteinerne, innen niederrheinisch klare Gotik in hellen Farben. Das Besondere an St. Nicolai ist nicht die Architektur, sondern die Ausstattung. Vor fast jeder Säule im Kirchenschiff, im Hauptchor und in den Nebenchören stehen Wandelaltäre, in deren Gehäuse es von Geschichten nur so wimmelt. Neun sind es heute noch, und beim Durchschreiten der Kirche muss man häufiger den Kopf einziehen, um nicht an die vielen ausgeklappten Flügel zu stoßen. Bis ins 17. Jahrhundert hinein waren es gar 17 Altäre. Sie müssen in Reihen hintereinander gestanden haben, und erstaunlicherweise hat Masse in diesem Fall die Klasse nicht verhindert.

  • Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut 08.11.2012 Finanzgenie und edler Ritter Finanzgenie und edler Ritter

    Finanzgenie und edler Ritter

    Selbst für moderne Maßstäbe ist sie gewaltig: Die Burg von Burghausen mit ihren fünf Vorhöfen gilt als die längste Europas. Auf einem Bergrücken zwischen der Salzach und deren früherem Flussarm, dem Wöhrsee, gelegen, ist sie heute zusammen mit der Altstadt zu ihren Füßen ein malerisches Kleinod.

  • Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz engagiert sich an der Ostsee 08.11.2012 Unser Herz hängt an der Hanse Unser Herz hängt an der Hanse

    Unser Herz hängt an der Hanse

    Als in diesem Jahr der 30. Internationale Hansetag im estländischen Pärnu stattfand, packten Künstler im Rahmen eines Kunstprojekts Reisekoffer. Wie kaum ein anderes Utensil steht der Koffer für das Reisen, für die Bewegung, für die Begegnung mit dem Unbekannten. Daher ist er ein sinnfälliges Motiv für die Hanse, waren doch die Kaufleute des mittelalterlichen Hansebunds wochen-, oft monatelang unterwegs, um Waren an weitentfernten Orten des Ostseeraums zu kaufen und zu verkaufen.

  • Wandgliederungen in romanischen und frühgotischen Kirchen 08.11.2012 Frühgotik aus der Normandie Frühgotik aus der Normandie

    Frühgotik aus der Normandie

    Die reformierte Kirche in Rysum, einem ostfriesischen Dorf unweit von Emden in der Krummhörner Marsch, war bisher wegen ihrer gotischen Orgel aus der Zeit um 1457 bekannt, eine der ältesten, noch voll bespielbaren in Europa. Jetzt kann die Kirche aus einem zweiten Grund kunstgeschichtliches Interesse beanspruchen.

  • St. Georgens Auferstehung - allen Spendern sei Dank 08.11.2012 Das Wunder von Wismar Das Wunder von Wismar

    Das Wunder von Wismar

    "Die paar Schritte zwischen St. Marien und St. Jürgen in Wismar (...) Wo noch sind auf zweihundert Meter so gewaltige Dome zusammengedrängt, Zeugnisse überquellender bürgerlicher Kraft und stolzer Frömmigkeit, in rascher Folge aufgestellt und schließlich am zu großen Wollen ermattend (...)"Theodor Heuss, 1920

  • Arnold von Westfalen baute für die Wettiner 08.11.2012 Arnold von Westfalen Ein Dienstpferd und jährlich ein Hofgewand

    Ein Dienstpferd und jährlich ein Hofgewand

    "Groß vogel wollen große nest haben,damit sie fur ander gehaltenund brachtlich gesehen werden."Württembergische Räte 1496 an Herzog Eberhard II.

  • Impressionen rund um das Münster 08.11.2012 Frohe Botschaft aus Freiburg Frohe Botschaft aus Freiburg

    Frohe Botschaft aus Freiburg

    Im Dezember fällt das Glauben leicht. Nach diesigen Novembertagen schimmert durch Kerzenlicht Hoffnung in die dunkle Zeit und wird das Gemüt vom Punsch auf den Weihnachtsmärkten erwärmt. Das Stimmungsbarometer ist ab dem ersten Advent auf Milde eingestellt. Dann füllen sich - und dies ist schon Tradition - die Kirchen wieder. Zwar besichtigen Liebhaber sakraler Kunst im Laufe des Jahres auf Reisen oder zum Atemholen nach dem Einkauf immer mal wieder Gotteshäuser. Aber zu Beginn der Messen verlassen sie sie meist.

  • Das Chorgestühl von Kornelimünster 08.11.2012 Die kleinen Sünden der Mönche Die kleinen Sünden der Mönche

    Die kleinen Sünden der Mönche

    An einem Sommertag des Jahres 1320 versammelten sich 42 Mönche in der Abteikirche von Aachen-Kornelimünster zu einem Stundengebet, das sie - wie immer - nicht im Sitzen absolvieren durften. Vor allem den Älteren unter ihnen wurde das lange Stehen auch dieses Mal zur Qual. Ganz langsam ließen sie sich daher auf die hochgeklappten Sitze des Chorgestühls sinken. Die barmherzige Kirche wusste, dass der Geist ihrer Diener willig, das Fleisch aber schwach war. Daher hatte man die oberen Ränder der Klappsitze so verbreitern lassen, dass sich die Mönche unauffällig darauf abstützen konnten. Diese oft kunstvoll verzierten Konsolen, die man nicht nur in Kornelimünster findet, nennt man daher bezeichnenderweise Miserikordien.

  • Kühne Konstruktionen der Gotik 08.11.2012 Die hohe Kunst des Wölbens Die hohe Kunst des Wölbens

    Die hohe Kunst des Wölbens

    Der Wiederaufbau der Wismarer Georgenkirche war 2001 schon weit fortgeschritten. Von außen sah sie fast fertig aus, hatten doch alle Bauteile mit Ausnahme des Turmes wieder ein Dach. Aber für die Bauleute begann nun eine besonders spannende Phase: Die zerstörten Gewölbe sollten wieder eingebracht werden. Dies geschah selbstverständlich mit den traditionellen Materialien Backstein und Kalkmörtel. Die alte Technik des Wölbens aber musste von den Baumeistern erst erprobt und von den Handwerkern wieder erlernt werden.

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