Interviews und Statements - Jedes Bauwerk, jedes Ensemble und damit jedes Denkmal ist ein Unikat. Für die Denkmalpflege gibt es daher keine Patentrezepte. Alle Einzelfälle werden genau überdacht und von Fachleuten oft kontrovers diskutiert, ehe es zu Kompromissen kommt. Deshalb sind die Stimmen der Verantwortlichen, der Architekten, Bauherren und Handwerker so wichtig.
Dr. Doris Oltrogge ist Forschin zur Restaurierung von Schriftgut, Graphik und Buchmalerei. Sie beantwortet Fragen zur Methodik und Technik der Buchmalerei und ihrer Konservierung.
Seitdem die "Mauer" als innerdeutsche Grenze gefallen ist, muss sich die Denkmalpflege mit dem Problem auseinandersetzen, sie als Erinnerungsort zu bewahren. Dr. Elisabeth Rüber-Schütte berichtet über den denkmalpflegerischen Umgang mit baulichen Zeugnissen der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.
Informationen über Geschichte und Zukunft dieses Industrie-Areals und ein Interview mit Hermann Klos, Gewerbetreibender und Mitinitator der Öffnung und Neubelebung der Pulverfabrik.
Viele Fragen zur Aachener Pfalz, aber auch zu Aachen als römischer Stadt, konnten in einem groß angelegten Forschungsprojekt seit 2011 beantwortet werden. Mit den neu gewonnenen Informationen konnte ein präziseres Bild entworfen und manche Vermutung korrigiert werden.
Lange Wartelisten gibt es für die Wohnungen der Berliner Siedlungen. Claudia Templin von der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 erklärt den genossenschaftlichen Gedanken und den Charme dieser denkmalgeschützten Wohnviertel.
Kirche und Reiseexperten verzeichnen seit einigen Jahren den Trend des "Spirituellen Tourismus". Eine Aus-Zeit im Kloster bringt den gestressten Menschen zu sich und seinen Wurzeln. Auch die Abtei St. Hildegard in Eibingen bei Rüdesheim bietet ruhesuchenden Gästen Unterkunft.
Zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gehören von Anbeginn an auch Gärten und Parks. Ein Gespräch mit dem Projektleiter für gartendenkmalpflegerische Aufgaben der Stiftung
Interview mit Albert Moritz, Geschäftsführer der vogelsang ip gemeinnützige GmbH, und Julia Schmidt, Fachbereichsleitung Kultur und Bildung, über die Einrichtung des NS-Dokumentationszentrums
Dr. Ulrike Müssemeier, Archäologin vom Landschaftsverband Rheinland, über die ArchaeoRegion Nordeifel
Wie war die Zeit in der Jugendbauhütte? Was haben sie danach gemacht? Haben sie noch mit der Denkmalpflege zu tun?
Auch "bewegliche" Denkmale wie historische Flugzeuge gehören zum Förderprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, darunter das 1937 gefertigte Segelflugzeug Rhönbussard. Karl-Heinz Kellermann ist Vorsitzender des Rhönflug Oldtimer Segelflugclubs Wasserkuppe e.V.
Das Architekturbüro space4 wurde mit den Restaurierungsarbeiten am Otto-Dix-Haus beauftragt. Das Architekturbüro hat auch das Museumsprojekt Humpis-Quartier in Ravensburg betreut. Oliver Mack sieht sich als Architekt und Ausstellungsmacher.
André Lossin ist Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und gibt Auskunft über die kulturellen Zeugnisse des jüdischen Lebens in Berlin.
Günter Schreiber (Dipl. Maler/Grafiker und Dipl. Restaurator, HfBK Dresden) begleitet die Restaurierungsarbeiten im Schloss Altdöbern schon seit Jahrzehnten.
Der Hauptkonservator am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Dr. Thomas Gunzelmann, spricht über die Erfassung und den Schutz historischer Kulturlandschaften in Deutschland.
Professor Jochem Jourdan über die Geschichte des Hochhauses als Baustein in der Frankfurter Stadtplanung und aktuelle Hochhauspläne der Mainmetropole.
Die Stiftung "Entschlossene Kirchen" möchte dem Problem entgegentreten, dass Besucher gerade bei den kleinen Dorfkirchen vor verschlossenen Türen stehen. Auch Einheimische entdecken so ihre kleinen Architektur-Schätze wieder.
Städtebauliche Überlegungen über Vergangenheit und Zukunft der Hauptstadt des Saarlands
Alexander Fürst zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Vorsitzender der Deutschen Burgervereinigung e. V., über Mythos und Realität mittelalterlicher Burgen
Entlang der Ostseeküste zeugen Rathäuser und Stadttore, Bürgerhäuser und Handelskontore, Kirchen und Klöster von einer Zeit, als hier das Zentrum der europäischen Wirtschaft lag. Noch heute verleihen mittelalterliche Bauwerke aus Backstein den Städten und Dörfern ein einheitliches Bild. Heute kann man ihre Geschichte entlang der Europäischen Route der Backsteingotik erkunden.
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