Jugendstil / Art Déco

  • Die ehemalige Görlitzer Synagoge wird zum Kulturzentrum 17.05.2016 Versehrt, aber lebendig Versehrt, aber lebendig

    Versehrt, aber lebendig

    Die ehemalige Synagoge in Görlitz wurde als einzige Synagoge in Sachsen in der Pogromnacht 1938 nicht zerstört, dennoch verfiel sie später und muss restauriert werden.

  • Van de Veldes Haus Schulenburg ist wieder ein Gesamtkunstwerk 08.11.2012 Am Anfang war ein Möbelstück Am Anfang war ein Möbelstück

    Am Anfang war ein Möbelstück

    Am westlichen Rand der thüringischen Stadt Gera befindet sich inmitten eines ausgedehnten Waldgebietes ein Meisterwerk des belgischen Jugendstil-Architekten Henry van de Velde. Er entwarf und errichtete die repräsentative Villa in den Jahren 1913 bis 1915 für den Geraer Textilfabrikanten Paul Schulenburg.

  • Bauen mit Klinker und Beton 08.11.2012 Expressionismus und Heimatschutzstil Expressionismus und Heimatschutzstil

    Expressionismus und Heimatschutzstil

    Da sich die Architektur nach dem Zweiten Weltkrieg hauptsächlich an der Neuen Sachlichkeit zwischen den beiden Weltkriegen orientierte, hielt man sie für die wichtigste Strömung der 1920er Jahre. Expressionismus und Heimatschutzstil gerieten so beinahe in Vergessenheit. Dabei haben sie sogar zahlenmäßig mehr Baudenkmale hinterlassen als die Neue Sachlichkeit.

  • Art Déco in Deutschland 08.11.2012 Art Déco Die Kunst der sinnlichen Strenge

    Die Kunst der sinnlichen Strenge

    Die fünf blauen Glasfenster, die in den Berliner Abend leuchten, sind eine Verheißung. Als am 8. Januar 1927 das Renaissance-Theater an der Hardenbergstraße neu eröffnet, überschlagen sich Publikum und Kritiker: Von einem "wahren Schatzkästchen", einem "Feenschlösschen" ist die Rede. Die edle Ausstattung, die warme und intime Atmosphäre zieht alle in ihren Bann.

  • Die Wagner-Nietzsche-Villa in Leipzig-Plagwitz 08.11.2012 Wagner-Nietzsche-Villa "Wie der Geist zum Kamele wird"

    "Wie der Geist zum Kamele wird"

    Es fällt schwer, sich heute die großbürgerliche Ruhe in Plagwitz vorzustellen, die 1905 hier geherrscht haben muss. Die Karl-Heine-Straße ist wie die Erich-Zeigner-Allee eine sehr breite und laute Straße in Leipzig. Der Rechtsanwalt Karl Heine (1819-88) hatte 1854 begonnen, systematisch Land in Plagwitz aufzukaufen.

  • Das Jugendstilfenster in Werdau 08.11.2012 Tee, Glanz und Perlen Tee, Glanz und Perlen

    Tee, Glanz und Perlen

    Wenn sich die Damen der werdauischen Gesellschaft im Jahre 1906 zum Tee in der Villa des Fabrikanten Gustav Bruno Vogel einfanden, kamen sie für gewöhnlich im Salon der Damen zusammen. Wie sehr mögen sie dort angesichts des funkelnden Glasperlenfensters den erlesenen Geschmack und die Modernität der Hausherrin bewundert haben.

  • Henry van de Velde bleibt auch 50 Jahre nach seinem Tod aktuell 08.11.2012 Die Schönheit der Linie Die Schönheit der Linie

    Die Schönheit der Linie

    Er war auf dem besten Weg, einen unerschütterlichen Platz in der Hautevolee Berlins einzunehmen. Als Henry van de Velde 1901 für den Hof- und - man kann es wohl nicht anders nennen - Promifriseur Felix Haby die Ausstattung seines Salons entworfen hatte, stand er im Mittelpunkt der gehobenen Gesellschaft.

  • Sanatorium Dr. Barner 08.11.2012 Wo Lebensreformer zur Erholung kamen Wo Lebensreformer zur Erholung kamen

    Wo Lebensreformer zur Erholung kamen

    Am Anfang versucht man sich noch gegen den so oft gehörten Vergleich mit dem "Zauberberg" von Thomas Mann zu wehren. Aber warum eigentlich, fragt sich der Besucher, wenn er das Sanatorium Dr. Barner betritt: Zu schnell ist er dieser Atmosphäre von Zeitlosigkeit und Ruhe verfallen, der der Dichter 1924 in seinem Roman so wunderbar ein Denkmal setzte.

  • Und wie sich daraus der Jugendstil entwickelte 08.11.2012 Die Wiedergeburt des Barock Die Wiedergeburt des Barock

    Die Wiedergeburt des Barock

    Die Epoche des Späthistorismus und des Jugendstils fällt in Deutschland in eine Zeit großer wirtschaftlicher Blüte und in die Regierungszeit des prachtliebenden Kaisers Wilhelm II. 1888-1918. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, aus der die meisten Fotos dieses Beitrags stammen, verdankt dieser Periode ein besonders reiches Erbe an herausragenden Bauten.

  • Refugium und Gesamtkunstwerk 08.11.2012 Das "Haus Hohe Pappeln" in Weimar Das "Haus Hohe Pappeln" in Weimar

    Das "Haus Hohe Pappeln" in Weimar

    Die Generation der "Weimarer Klassik" träumte im Park an der Ilm von einer besseren Welt. Von einer Welt, in der Vernunft und Verstand regieren würden, weil die Menschen durch Wissen und Bildung und durch die besten Werke der Kunst zu Selbsterkenntnis und Einsicht in die Wahrung der Schöpfungsgesetze gelangt seien.

  • Essen und die Krupps 08.11.2012 Spur einer Industriellenfamilie Spur einer Industriellenfamilie

    Spur einer Industriellenfamilie

    Der Chronometer im Portierzimmer der Villa Hügel zeigt neun Uhr. Sofort wird diese Zeit allen Morsestationen der Kruppschen Gussstahlfabrik telegrafiert. Eigens damit betraute Angestellte überprüfen daraufhin die Turm-, Büro- und Werkstattuhren und korrigieren, wenn nötig, die Zeiger. Denn Alfred Krupp hatte feststellen müssen, dass die Uhren seines Werkes eine "grauenhafte Differenz" aufwiesen.

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