Technik - Die Zeugnisse der Technik haben mittlerweile Eingang in das Spektrum der Denkmalpflege gefunden. Bemerkenswerte Beispiele sind Hessens erstes fliegendes Denkmal, der Rhönbussard, die Erdfunkstelle in Raisting, die uns über Satellitenantennen mit der ganzen Welt verbindet. Zu dieser Rubrik gehören auch Pulverfabriken und Schießanstalten, die heute für andere Zwecke genutzt werde.

  • Immer mehr Wassertürme sind nur noch leere Meisterwerke der Baukunst 08.11.2012 Druck von oben Druck von oben

    Druck von oben

    Stolz überragen sie Städte und Landschaften, sie machen Kirchtürmen und Schornsteinen Konkurrenz. Einige zeigen ihre Funktion mit architektonischer Schlichtheit, andere können leicht mit Burg- oder Schlosstürmen verwechselt werden. Heute jedoch werden sie kaum noch beachtet. Viele Menschen wissen nicht einmal, welchen Zweck sie haben oder einst hatten. Dabei sind die Wassertürme herausragende Denkmale der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts.

  • Das Gradierwerk in Bad Salzungen 08.11.2012 Der heilende Hauch des Salzes Der heilende Hauch des Salzes

    Der heilende Hauch des Salzes

    In einen weißen Leinenumhang gehüllt schreiten wir andächtig durch den feinen Salznebel, der an den Reisigwänden des Gradierwerkes in Bad Salzungen knisternd herabrieselt. Mit uns suchen an diesem Tag etwa 500 Kurgäste Heilung von ihren Atemwegserkrankungen. Denn in Bad Salzungen gibt es die am höchsten konzentrierte Sole, die man in Europa für Inhalationen verwendet.

  • Meisterwerk der Ingenieurtechnik 08.11.2012 Das Wunder vom Linachtal Das Wunder vom Linachtal

    Das Wunder vom Linachtal

    Der Schwarzwald hat eine Attraktion, die selbst vielen Einheimischen unbekannt ist: die Linachtalsperre bei Vöhrenbach. Nicht allein die Konstruktion der 1922 bis 1925 erbauten Eisenbeton-Sperrmauer ist interessant. Man kann sie obendrein von allen Seiten studieren, denn 1987 wurde das Wasser des Linachstausees aus Sicherheitsgründen abgelassen.

  • Schüler auf Spurensuche in Aachen 08.11.2012 denkmal aktiv denkmal aktiv

    denkmal aktiv

    Wer sich in Aachener Tuche hüllte, der demonstrierte Wohlstand und Qualitätsbewusstsein - so war es zumindest in früheren Zeiten. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein waren die edlen Stoffe, die in den unzähligen Fabriken in und um Aachen hergestellt wurden, auf dem internationalen Markt gefragt.

  • Die Beschussanstalt in Zella-Mehlis 08.11.2012 "Where is Walther?" "Where is Walther?"

    "Where is Walther?"

    Als die amerikanischen Soldaten am 3. April 1945 Zella-Mehlis besetzten, war ihre erste Frage "Where is Walther?" Denn hier hatte Carl Walther 1908 die erste Selbstladepistole gebaut, die in den folgenden Jahrzehnten ihren Siegeszug um die Welt antrat. Die Amerikaner konfiszierten alle Unterlagen, und die gesamte Familie Walther wurde - vor der Übergabe an die Russen - ebenso wie andere Fabrikantenfamilien zwangsevakuiert.

  • Krummer Eichenstamm macht den Wind 08.11.2012 Tausend und eine Mühle Tausend und eine Mühle

    Tausend und eine Mühle

    Familie Albrecht verplant ihre Wochenenden nicht gerne lange im voraus. Da die Hamburger aber große Liebhaber von Wind- und Wassermühlen sind, wissen sie schon heute, wie sie den Pfingstmontag verbringen werden. Denn seit zwölf Jahren veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung an diesem Tag ihren traditionellen Mühlentag. Kleine und große Besucher können sich am 5. Juni 2006 von den malerischen Mühlengebäuden und der interessanten Mühlentechnik verzaubern lassen.

  • Essen und die Krupps 08.11.2012 Spur einer Industriellenfamilie Spur einer Industriellenfamilie

    Spur einer Industriellenfamilie

    Der Chronometer im Portierzimmer der Villa Hügel zeigt neun Uhr. Sofort wird diese Zeit allen Morsestationen der Kruppschen Gussstahlfabrik telegrafiert. Eigens damit betraute Angestellte überprüfen daraufhin die Turm-, Büro- und Werkstattuhren und korrigieren, wenn nötig, die Zeiger. Denn Alfred Krupp hatte feststellen müssen, dass die Uhren seines Werkes eine "grauenhafte Differenz" aufwiesen.

  • Die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land 08.11.2012 Neues Leben für alte Hallen Neues Leben für alte Hallen

    Neues Leben für alte Hallen

    "Es hat alles seine Schattenseite, auch diese hochgesteigerte Industrie, doch ist sie deshalb nicht zu verwerfen. Hat doch selbst die Tugend ihren Nachteil, wo sie im geringsten das Maß überschreitet, und dagegen das Schlimmste, ja das Laster nicht ausgenommen, seine lichten Stellen." (Pückler: Briefe eines Verstorbenen)

  • Meisterwerk von Mendelsohn hat wieder eine Zukunft 08.11.2012 Hüte unterm Hut Hüte unterm Hut

    Hüte unterm Hut

    Im Jahr 1680 hatte Luckenwalde Glück: Die bis dahin recht verschlafene Marktsiedlung wurde brandenburgisch, und so konnte ihr der Große Kurfürst zu einer beachtlichen industriellen Entwicklung verhelfen. Er siedelte dort Zeugmacher und Strumpfwirker an und ermutigte Tuchmacher aus Thüringen, in Luckenwalde Werkstätten einzurichten. 1828 nahm die erste Dampfmaschine ihren Betrieb auf, und 1841 erhielt das Städtchen einen Anschluss an die Anhalter Bahn. Dreißig Jahre später hatte sich Luckenwalde vor allem einen Namen in der Herstellung von Hüten gemacht.

© 2015 Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Monumente Online • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn