Herrscher, Künstler, Architekten August 2017

Johann Joachim Winckelmann als Begründer der Klassischen Archäologie

Griechen, Römer, Winckelmann

Johann Joachim Winckelmann beförderte die Wertschätzung der antiken Kunst und schuf die Grundlage für die Klassische Archäologie als Forschungsfach. 2017 jährt sich sein 300. Geburtstag.

Als er sah, wie fahrlässig der spanische Grabungsleiter Alcubierre die Fundstücke behandelte, wie achtlos er mit den Fundstellen der antiken Stadt Herculaneum verfuhr, wäre der deutsche Gelehrte, päpstlicher Oberaufseher über die Altertümer in und um Rom, vermutlich gern handgreiflich geworden. Stattdessen teilte Johann Joachim Winckelmann mit Worten aus. Denn in der Sprache lag seine Stärke. Diese setzte der leidenschaftliche Antikenverehrer und Antiquar wortgewandt für seine eigentliche Berufung ein: In Schriften und Briefen belebte er virtuos die Kunstwerke der Antike wieder und mit ihnen die griechisch-­römische Welt. Seine schwärmerische Ausdrucksweise und sein Sprachrhythmus versetzten Zuhörer und Leser nahezu in Trance. Vor allem jedoch überzeugten seine Traktate durch ihren Inhalt, denn Winckelmann verband sein fundiertes Wissen mit scharfer Beobachtungsgabe. Dafür liebten ihn seine Anhänger und förderten ihn seine Gönner.

„Die Statue des Apollo ist das höchste Ideal der Kunst unter allen Werken des Altertums, welche der Zerstörung derselben entgangen sind.“ Winckelmann war hingerissen vom Apoll, den er in der päpstlichen Villa Belvedere sah.  Seine Hymne auf die „göttliche Schönheit“ der Jünglingsfigur prägte die Ästhetik des Klassizismus.
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Skulpturensammlung © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
„Die Statue des Apollo ist das höchste Ideal der Kunst unter allen Werken des Altertums, welche der Zerstörung derselben entgangen sind.“ Winckelmann war hingerissen vom Apoll, den er in der päpstlichen Villa Belvedere sah. Seine Hymne auf die „göttliche Schönheit“ der Jünglingsfigur prägte die Ästhetik des Klassizismus.

„Die Liebe zur Kunst ist von Jugend auf meine größte Neigung gewesen“, beschreibt Winckelmann 1764 seinen zielgerichteten Werdegang. Der einzige Sohn eines Schusters wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren. Der Vater legte sich trotz bescheidener Verhältnisse ins Zeug, damit sein ambitionierter Filius 1738 zum Theologiestudium nach Halle gehen konnte. Dort zeigte er mehr Interesse an der antiken Münzsammlung seines Professors als an der Lehre von Gott. 1741 wechselte Winckelmann an die Universität Jena, doch brach er das Studium der Mathematik und Medizin bald ab. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer in Hadmersleben und Osterburg. Ab 1743 arbeitete er in Seehausen als Korrektor an der Lateinschule. Es waren Jahre, die er als Martyrium empfand, sobald er sich von seinen Studien losreißen muss­te. Den rastlosen Geist zog es zu Höherem, er suchte eine „größere gelehrte Beschäftigung“, allein es fehlten ihm noch die Förderer. Einen fand er 1748 in Heinrich Graf von Bünau, der Winckelmann als Bibliothekar auf Schloss Nöthnitz bei Dresden anstellte. Sechs Jahre konnte der wissensdurstige Antiquar die Bücher des geschichtsinteressierten Adeligen studieren. Winckelmann träumte von Reisen nach Ägypten und Griechenland. 

Winckelmanns Arbeitsweg: Aus der Erbauungszeit stammt der schlanke, achteckige Treppenturm mit den Delfter Fliesen.
Schloss Nöthnitz © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Winckelmanns Arbeitsweg: Aus der Erbauungszeit stammt der schlanke, achteckige Treppenturm mit den Delfter Fliesen.

Dann geriet Rom in seinen Fokus. Wissend, dass man für die Heilige Stadt die „gemeine Bahn verlaßen“ müsse, konvertierte er 1754 zum Katholizismus. Er verließ Nöthnitz, um sich den Bildenden Künsten im nahen Dresden zu widmen, das er als „Athen der Künstler“ rühmte. Dort lebte er bei seinem gleichaltrigen Freund, dem Dresdner Maler Adam Friedrich Oeser (1717–99), der ihm Zeichenunterricht erteilte und maßgeblich seinen Blick für die Kunst schärfte. Mit 50 Exemplaren seiner revolutionären Schrift „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ schaffte er es, am Dresdner Hof und darüber hinaus nachhaltig wahrgenommen zu werden: 1755 siedelte er mit einem kursächsischen Stipendium in der Tasche nach Rom über. Die Zeit in Nöthnitz und Dresden hatte er zudem genutzt, um an seinen Fremdsprachenkenntnissen und Umgangsformen zu feilen. So gerüs­tet, knüpfte er nicht nur Kontakte zu deutschen Künstlern und einflussreichen Gelehrten, sondern fand auch bei seinen Besuchen der berühmten privaten Antiken- und Kunstsammlungen Zugang zur römischen Gesellschaft. Bei Ausbruch des Siebenjährigen Kriegs bewarb er sich aus Sorge, die Stipendiengelder könnten ausbleiben, um eine Stelle als Bibliothekar beim päpstlichen Kardinalstaatssekretär Archinto. Nach dessen Tod 1758 nahm ihn der Altertumskenner Kardinal Alessandro Albani in seine Diens­te. 1763 ernannte ihn Papst Clemens XIII. zum Oberaufseher über die Altertümer des Kirchenstaates: Damit   überwachte er die Ausfuhr von Antiken und vergab Grabungslizenzen. Außerdem wurde er zum Unterbiblio­thekar der Bibliotheca Vaticana und zum Fremdenführer ernannt. Winckelmann glaubte sich auf seinem persönlichen Olymp. „Alles ist nichts gegen Rom“, schwärmte er schon 1757. An Ort und Stelle konnte er die griechischen Kunstwerke und – wie er zu seinem Bedauern später anhand seiner eigenen systematischen Methode feststellen musste – weitaus häufiger römische Kopien antiker Statuen betrachten. Mehrere Reisen brachten ihn nach Neapel, Paestum, Herculaneum und Pompeji, oft in Begleitung vorzugsweise von Künstlern und jungen Adeligen, die auf ihrer Bildungsreise durch Europa in Rom Station machten. 

An dem gläsernen Depot des Dresdner Albertinums hätte Winckelmann seine Freude: 1755 bemängelte er, dass die von ihm sehr geschätzten Skulpturen „in einem Schuppen von Brettern, wie die Heringe gepacket, standen“. Doch auch das derzeitige Schaudepot ist nur ein Kompromiss, denn anlässlich der Wiedereröffnung des Semperbaus 2019 wird die Dresdner Antikensammlung in der dortigen großzügigen Osthalle neu museal präsentiert.
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
An dem gläsernen Depot des Dresdner Albertinums hätte Winckelmann seine Freude: 1755 bemängelte er, dass die von ihm sehr geschätzten Skulpturen „in einem Schuppen von Brettern, wie die Heringe gepacket, standen“. Doch auch das derzeitige Schaudepot ist nur ein Kompromiss, denn anlässlich der Wiedereröffnung des Semperbaus 2019 wird die Dresdner Antikensammlung in der dortigen großzügigen Osthalle neu museal präsentiert.

Winckelmann genoss es, sein ­enormes Wissen zu teilen, mit Eifer veröffentlichte er seine Studienerkenntnisse. Er schrieb Aufsätze und Bücher über das Altertum, führte zahllose Korrespondenzen mit kulturbewussten Adeligen und bürgerlichen Gelehrten, mit Literaten und Künstlern und pflegte intensiv seine Brieffreundschaften in die deutschen Länder. Allen Adressaten unterbreitete er seine Vorstellung von Schönheit und höchster Vollkommenheit in der antiken Kunst. Seine Maßstäbe wurden zu denen seiner Anhänger. Seine Wirkung auf das europäische Geistesleben war immens, die Akademien von London und Cortona nahmen ihn in ihren illustren Kreis auf. Er wurde mit Einladungen überhäuft.


1768 wollte er eine lange geplante Reise Richtung Norden antreten, in der Hoffnung, Geld für eigene Grabungen im griechischen Elis zu erhalten. Die Fahrt stand unter keinem guten Stern. Die rauen Alpen bedrückten ihn, er wurde schwermütig. In Regensburg schließlich beschloss er trotz aller Überredungskünste seines Freundes, des Bildhauers Cavaceppi, allein über Wien nach Rom zurückzukehren. Am 8. Juni 1768 wurde Johann Winckelmann in Triest Opfer eines Raubmordes, verübt von seinem Zimmernachbarn im Hotel, mit dem er Bekanntschaft geschlossen hatte. Winckelmann erlag nicht sofort den schweren Stichwunden und konnte noch Aussagen über den Tathergang machen. Wie es seine Art war, so präzise, dass der Mörder, ein vorbestrafter Koch namens Arcangeli, gefasst, überführt und noch im Juli hingerichtet wurde. Die europäische Kulturgesellschaft war geschockt. Mit seinem Tod begann Winckelmanns Mythisierung, allen voran durch Goethe, der zu seinen größten Verehrern zählte. Auch wenn sich bald kritische Stimmen zu Winckelmanns Ansichten über die antike Kunst erhoben, wurden sie zum Credo, dem man in Europa noch bis tief ins 19. Jahrhundert folgte.

Förderprojekt Schloss Nöthnitz

Schloss Nöthnitz in Bannewitz gehört zu den frühen Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 1992 unterstützte sie Sicherungsarbeiten an Dach und Mauerwerk des dreiflügeligen Schlossbaus. Das um 1630 erbaute Renaissanceschloss ließ Freiherr Rudolf Carl von Finck 1872 in neugotischer Formensprache umgestalten.


Im September 1748 trat Johann J. Winckelmann seinen Dienst beim Reichsgrafen Heinrich von Bünau an, wo er sechs Jahre lang die Bibliothek betreute. Mit 42.739 Bänden besaß Bünau eine der größten deutschen Privatbibliotheken des 18. Jahrhunderts, die noch heute zum Kernbestand der Sächsischen Landesbibliothek gehört.


Am 22./23.9. steht Bannewitz im Zeichen des Winckelmann-Jubiläums:

Freitag, 22.9., 18 Uhr, Eröffnung der „Winckelmannstube“ im Bürgerhaus mit einem Vortrag von Klaus-Werner Haupt. Samstag, 23.9., 11 Uhr, Präsentation „Entwürfe zur 20-Euro-Gedenkmünze zum 300. ­Ge­burtstag Johann Joachim Winckelmanns 2017“ mit einem Vortrag von Dr. Rainer Grund, Direktor des Münzkabinetts Dresden, Bürgerhaus, August-Bebel-Str. 1, 01728 Bannewitz

Samstag, 23.9., Schloss Nöthnitz, 16 Uhr und 19.30 Uhr, Barockkonzerte der Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz e. V. mit Yossi Arnheim, Soloflötist des lsrael Philharmonic Orchestra. Das Abendkonzert bietet als weiteren Höhepunkt die szenische Darstellung des Gemäldes „Winckelmann im Kreis der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek“ von Theo­bald von Oer, 1847. Kartenvorverkauf unter Tel. 0351 4046200. Der Park von Schloss Nöthnitz, das sich in Privatbesitz befindet, ist zu bestimmten Veranstaltungen zugänglich.

Schloss Nöthnitz, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Spätestens sein 1764 veröffentlichtes Hauptwerk „Geschichte der Kunst des Alterthums“ brachte ihm den Ruf ein, Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und der modernen Kunstwissenschaft zu sein. Selbst leidenschaftlicher Buchgelehrter, war Winckelmanns Bestreben, beides zu koppeln: das Buchwissen mit dem Studium der Kunstwerke selbst. Zunächst ging es ihm darum, einen neuen ästhetischen Maßstab für die Kunst seiner eigenen Zeit aufzustellen. Zutiefst missfielen ihm die verspielten Werke des Barock und Rokoko. Er erhob die griechische Skulptur zum vollendeten Maßstab jeglichen Kunstschaffens. Seine wegweisende Leistung jedoch war, dass er über das traditionelle Abgleichen schriftlicher Quellen hinaus die Objekte mit eigenen Augen untersuchte, verglich und ihr Material sowie ihre Formgebung analysierte. Mit dieser Methode datierte er antike Kunstwerke und beurteilte sie nach ihrem historischen Kontext. Dass Winckelmanns Werk so lange nachwirkt, liegt mit darin begründet, dass er seine Antikenstudien stets in Bezug zur zeitgenössischen Kunst setzte – bis heute genügend Stoff für eine Auseinandersetzung. Allein seine oft zitierte Formel von der „edlen Einfalt und stillen Größe“ ist nur eine von vielen, die das idealistische Antikenbild der deutschen Klassik mit ihrem Schönheitsbegriff und ihrem humanistischen Griechenideal bestimmte – und sie zeigt eine gewisse Einseitigkeit, besetzt sie doch noch immer unser Bild von erhabenen, marmorweißen, im Ausdruck ruhigen, in sich gekehrten Statuen. Anderes wurde von Winckelmanns Rezipienten ausgeblendet, wie etwa, dass er sehr wohl Farbfassungen an Kunstwerken und Architektur wahrnahm und ihnen einen Beitrag zur Schönheit einräumte. 

Die seit 1736 in Dresden befindlichen „Herkulanerinnen“, vor allem die große Gewandstatue, ordnete Winckelmann als antike Schlüsselwerke ein, weil sie in meisterlicher Eleganz Zurückhaltung, Würde und Ansehen ausdrücken.
Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Skulpturensammlung © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Die seit 1736 in Dresden befindlichen „Herkulanerinnen“, vor allem die große Gewandstatue, ordnete Winckelmann als antike Schlüsselwerke ein, weil sie in meisterlicher Eleganz Zurückhaltung, Würde und Ansehen ausdrücken.

Auch wenn Winckelmanns Interesse hauptsächlich antiken Bildwerken galt, beschäftigte er sich ebenso mit der griechischen und römischen Architektur. Er beschrieb sie im Detail, hielt Unterschiede in der Formensprache fest wie etwa bei den Säulenordnungen. Nach seinem zweiten Besuch am Golf von Neapel legte er 1762 im „Sendschreiben von den Herculanischen Entdeckungen“ seine Forschungserkenntnisse und Beobachtungen dar. Die Schrift ist der Grundstein für die Archäologie als Wissenschaft, denn darin konkretisiert er unter anderem die Lage der 79 n. Chr. beim Vesuvausbruch verschütteten Städte, beschreibt antike Bauwerke und Fundstücke und prangert den eingangs beschriebenen nachlässigen Umgang mit ihnen an. Vor allem störte ihn das konzeptlose, „geheimnistuerische“ Ausgraben, bei dem Fundstücke ohne Käufer, zum Beispiel Wandmalereien, ungeschützt sich selbst überlassen würden.


Es sind methodische Leistungen wie diese, die sein Lebenswerk über das klassizistische Antiken­ideal hinaus weiter wirken ließen. Gelehrte des 19. Jahrhunderts griffen sie auf, wenn auch mitunter zögerlich. Durch dokumentierte Ausgrabungen und die systematische Erfassung von Museumsbeständen und Denkmalen ebneten sie den Weg, die klassische Archäologie als selbstständiges Fachgebiet zu etablieren. Damit schufen sie die wesentlichen Grundlagen für die Wissenschaften von heute, die mit ausgefeilten geistes- und naturwissenschaftlichen Methoden das Altertum und andere Hochkulturen erforschen – dank Johann Winckelmann, der vor 300 Jahren geboren wurde und dessen 250. Todestag sich 2018 jährt.


Christiane Rossner

ECHY 2018 und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Pflege, Erhaltung und Stärkung des Zusammenhalts: Auf Europas Regionen mit ihrem Reichtum an Kulturerbe soll das Augenmerk beim European Cultural Heritage Year 2018 (ECHY 2018) gelenkt werden. Kulturelle Werte verleihen den Ländern und Regionen Europas eine einzigartige Identität und zeigen gemeinsame Wurzeln auf.


Diese Wurzeln hat Johann Joachim Winckelmann (1717–68) dargelegt. Er sprach mit seiner Kunsttheorie und seiner wissenschaftlich unterfütterten Antikenbegeisterung Altertumsfreunde in ganz Europa an. Nie verlor er aus dem Blick, dass er nicht allein für einen Gelehrtenkreis schrieb, sondern für eine breite, gebildete Leserschaft. Seine Begegnungen während seiner Zeit in Italien mit Reisenden aus verschiedenen Nationen zeugen von diesem kulturhistorischen Netzwerk.


Darüber hinaus wurde Winckelmann mit der Datierungsmethode antiker Kunstwerke über seine Stilanalyse und die Einbettung in den historischen Kontext der Wegbereiter der klassischen Archäologie als eigenständige Disziplin. Ihre Akzeptanz führte zu weiteren selbstständigen Forschungszweigen wie denen der Ur- und Frühgeschichte.


Zahlreiche archäologische Grabungen zählen zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie unterstützt Forscher, bis zu den Anfängen der europäischen Kultur vorzudringen und die aus den Funden gewonnenen Erkenntnisse der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Achtung vor dem Reichtum des europäischen kulturellen Erbes in ihren Regionen zu verstärken, ist eine der großen Aufgaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – im ECHY-Jahr 2018 und darüber hinaus.


Literatur

Winckelmann. Moderne Antike. Hrsg. v. Elisabeth Décultot, Martin Dönike u. a., Klassik Stiftung Weimar, Hirmer Verlag, München 2017, ISBN 978-3-7774-2756-0, 376 S., 230 Abb., 45 m

 

Klaus-Werner Haupt: Johann Winckelmann. Begründer der klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaften. Weimarer Verlagsgesellschaft in der Verlagshaus Römerweg GmbH, Wiesbaden, 2014, ISBN 978-3-86539-718-8, 296 S., 28 m

 

Für Änderungen der Termine nach Redaktionsschluss übernimmt die Monumente-Redaktion keine Gewähr.

 

Veranstaltungen zu den Winckelmann-Jubiläen 2017/18


Europaweit führt die internationale Winckelmann-Gesellschaft in Stendal, Tel. 03931 21 52 26, Veranstaltungen, Ausstellungen und Symposien durch:www.winckelmann-gesellschaft.com/winckelmann_jubilaeen_20172018

Während der einjährigen Neugestaltung des angeschlossenen Winckelmann-

Museums findet eine Wanderausstellung statt: „Johann Joachim Winckelmann.

Archäologe – Aufklärer – Wissenschaftsbegründer. 300. Geburtstag 2017 – 250.

Todestag 2018“, bis 20.8. in Hadmersleben, Kirche auf dem Amtshof, 39387 Oschersleben (Bode). Nächste Station: 10.9.–8.10. Seehausen, Rathaus, Große-Brüder-Straße 1, 39615 Hansestadt Seehausen (Altmark)

„Revolution des Geschmacks. Winckelmann, Fürst Franz und das Schloss

zu Wörlitz“ bis 17. 9., Gartenreich Dessau-Wörlitz, Haus der Fürstin,

06785 Oranienbaum-­Wörlitz, Tel. 034905 4090, www.gartenreich.com

 


 

 

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