Technik - Die Zeugnisse der Technik haben mittlerweile Eingang in das Spektrum der Denkmalpflege gefunden. Bemerkenswerte Beispiele sind Hessens erstes fliegendes Denkmal, der Rhönbussard, die Erdfunkstelle in Raisting, die uns über Satellitenantennen mit der ganzen Welt verbindet. Zu dieser Rubrik gehören auch Pulverfabriken und Schießanstalten, die heute für andere Zwecke genutzt werde.

  • Der Rhönbussard soll bald wieder abheben 08.11.2012 Erstes fliegendes Denkmal in Hessen Erstes fliegendes Denkmal in Hessen

    Erstes fliegendes Denkmal in Hessen

    Weitgehend original erhalten, ist der Rhönbussard von 1937 eine Rarität. Weil er für die deutsche Technikgeschichte und für die Segelflugtradition auf der Wasserkuppe steht, erklärte ihn das hessische Landesamt 2011 zum beweglichen technischen Denkmal.

  • Mit dem Radom wurde Technikgeschichte geschrieben 08.11.2012 Der Mond von Raisting Der Mond von Raisting

    Der Mond von Raisting

    Eine Ikone der Satellitenkommunikation steht in Oberbayern: Die Antenne 1 der Erdfunkstelle Raisting ist ein technisches Denkmal von herausragender nationaler Bedeutung.

  • Die Leverkusener Schiffsbrücke ist in die ehemalige Wuppermündung zurückgekehrt 08.11.2012 Beim Ausflug Nixenblut Beim Ausflug Nixenblut

    Beim Ausflug Nixenblut

    Rheinstromkilometer 702,5: Bereits im Frühjahr 2012 herrschte an der ehemaligen Mündung der Wupper in den Rhein geschäftiges Treiben. Die Vorbereitungen kündigten ein Ereignis an, auf das viele Leverkusener lange gewartet hatten: die Wiedererrichtung der historischen Schiffsbrücke.

  • Können Berlins historische Gaslaternen gerettet werden? 08.11.2012 Historische Gaslaternen Beleuchtung mit Seele

    Beleuchtung mit Seele

    Wenn sich die abendliche Dämmerung über den Berliner Stadtteil Charlottenburg legt, nimmt man hier und da ein leises Zischen wahr: Zwischen Schloss und Lietzensee zünden die Glühstrümpfe der historischen Gaslaternen - jede von ihnen individuell, durch einen solarbetriebenen Miniatursensor gesteuert. Ihr hellgelber Schein breitet sich sternenförmig aus und taucht die meist um 1900 entstandenen Fassaden in sanftes Licht.

  • Die Oberahmer Peldemühle hat wieder ein Flügelkreuz 08.11.2012 Gut betucht Gut betucht

    Gut betucht

    Für den bundesweiten Mühlentag, der traditionell an Pfingstmontag stattfindet, ist die Oberahmer Peldemühle in "Frieslands schönstem Dorf" Neustadtgödens bestens vorbereitet: Sie hat wieder ein funktionstüchtiges Flügelkreuz mit Segeln und ist damit nach vielen Jahren erneut betriebsfähig.

  • Wetterbeobachtung im Observatorium Lindenberg 08.11.2012 Entdeckungen in freier Atmosphäre Entdeckungen in freier Atmosphäre

    Entdeckungen in freier Atmosphäre

    Seit jeher ist das Wetter für den Menschen von größter Bedeutung. Kein modernes Informationsmedium kann heute auf die regelmäßigen Vorhersagen verzichten, täglich gehen unzählige Büro- und Treppenhausgespräche ebenso auf sein Konto wie jegliche Arten von Unpässlichkeiten, die dem Wetter zugeschrieben werden. Der Blick in den Himmel bestimmt den Griff in den Kleiderschrank. Doch was erwarten wir, wenn wir nach oben, in das sogenannte meteora, in das zwischen Mond und Erde Befindliche, schauen?

  • Die Hüvener Mühle im Emsland 08.11.2012 Wasserrad und Windflügel Wasserrad und Windflügel

    Wasserrad und Windflügel

    Niedersachsen ist ein Land voller Mühlen. Obwohl viele dieser besonderen technischen Denkmale im letzten Jahrhundert nicht mehr benötigt und schließlich abgerissen wurden, ist vor allem die Region um die Flüsse Weser und Ems von einer einzigartigen Mühlenlandschaft geprägt. Man findet hier alle Gattungen und im Landkreis Emsland ein ganz besonderes Exemplar: die kombinierte Wind- und Wassermühle in Hüven nahe Papenburg.

  • Der Leuchtturm "Roter Sand" 08.11.2012 Der alte Turm und das Meer Der alte Turm und das Meer

    Der alte Turm und das Meer

    125 Jahre ist er nun schon alt und immer noch trotzt er den Stürmen, dem Salzwasser und dem tückischen Untergrund. Eine technisch sehr kühne Ingenieurleistung war sein Bau in den Jahren 1883-85, galt es doch mitten im Fahrwasser der breiten Außenweser auf Sand einen Leuchtturm zu bauen.

  • Eine spätmittelalterliche Mühle in Nottuln 08.11.2012 Ausgerechnet Wasser gefährdete die Wassermühle Schulze Westerath Ausgerechnet Wasser gefährdete die Wassermühle Schulze Westerath

    Ausgerechnet Wasser gefährdete die Wassermühle Schulze Westerath

    Bleiben wir bei der ungeschönten Wahrheit: Mehrfach hatte das Ehepaar Westerath unsere Redaktion telefonisch vorgewarnt: "Kommen Sie bloß nicht bei winterlichem Regenwetter zum Fotografieren! Dann sieht unsere Wassermühle wirklich deprimierend aus!"

  • Die Alte Dreherei in Mülheim an der Ruhr hofft auf Rettung 08.11.2012 Für Truthähne und Traktoren Für Truthähne und Traktoren

    Für Truthähne und Traktoren

    Es gibt Bauwerke, deren einstige Schönheit noch im Verfall durchscheint, so dass man sie um ihrer selbst willen bewahren möchte. Und es gibt Ruinen, deren Anblick nicht nur ergreifend ist, sondern die beim Betrachter Visionen hervorrufen: von den Möglichkeiten, sie sinnvoll zu nutzen, ohne sie dafür in ihrer Authentizität verändern zu müssen. Die Alte Dreherei in Mülheim-Speldorf weckt solche Vorstellungen. Seit langer Zeit pfeift der Wind durch die zerbrochenen Glasscheiben des backsteinernen Bauwerks aus dem 19. Jahrhundert, und es regnet durch die Löcher im Dach. Große und kleine Pfützen masern den Estrichboden, ihre Feuchtigkeit lässt Schienenstränge, die hier einst verlegt waren, wie ein Vexierbild aufscheinen.

  • Die geheimnisvolle Kraft der Leuchttürme 08.11.2012 Feuer am Rande des Meeres Feuer am Rande des Meeres

    Feuer am Rande des Meeres

    Der Strahl des Leuchtturms, der sich mit solcher Selbstherrlichkeit im Finstern über den Teppich gestreckt hatte, kam (...) nun sacht und liebkosend hereingeglitten und verweilte sich verstohlen und sah sich um und kam liebevoll abermals." (Virginia Woolf)

  • Eine kleine Kulturgeschichte der Globen 08.11.2012 Globen Im Inneren der Welt

    Im Inneren der Welt

    Zeitgenössischen Berichten zufolge zog sich Zar Peter der Große morgens gern für eine Stunde zurück, um sich mit Astronomie zu beschäftigen und über Gott und die Welt nachzudenken. Er setzte sich dazu in seinen riesigen Globus, den er - an allen modernen wissenschaftlichen Ideen und Apparaten brennend interessiert - 1713 im Zuge des Nordischen Krieges als ein "Staatsgeschenk" aus dem Besitz der Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf erbeutet hatte.

  • Geschichten um die historische Brückenbaukunst 08.11.2012 Meisterwerke über den Fluss Meisterwerke über den Fluss

    Meisterwerke über den Fluss

    Mit hoher Geschwindigkeit rasen in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai 1988 drei Männer in einem dunkelblauen Lastwagen von Potsdam aus auf die Glienicker Brücke zu. Noch bevor die Grenzposten begreifen, dass es sich um einen Fluchtversuch handelt, durchbricht der Wagen sämtliche Absperrungen. Völlig zerbeult kommt er mit gerissenen Bremsschläuchen und einem geplatzten Reifen nach 200 Metern auf der Westberliner Seite zum Stehen. Die drei Männer bleiben unverletzt. Anderthalb Jahre später wird die innerdeutsche Grenze auch an diesem geschichtsträchtigen Ort geöffnet, wird die Glienicker Brücke zum Symbol der Einheit.

  • Die Bronzeschule in Lauchhammer 08.11.2012 Mit Eisenguss in die Antike Mit Eisenguss in die Antike

    Mit Eisenguss in die Antike

    Wer im ausgehenden 18. Jahrhundert etwas auf sich hielt - ob Adel oder gehobenes Bürgertum -, wollte teilhaben an der Italien- und Griechenlandverehrung der Zeit. Dazu gehörte es auch, sich mit Nachbildungen von antiken Skulpturen zu umgeben. Wem aber das Geld für Marmor oder Bronze fehlte, dem bot sich nun mit dem Eisenkunstguss eine Alternative. Denn 1784 war es Detlev Carl Graf von Einsiedel, seit 1776 Besitzer des Eisenwerkes samt Eisengießerei im brandenburgischen Lauchhammer, erstmals gelungen, eine lebensgroße vollplastische Figur in Eisen zu gießen - eine antike Bacchantin.

  • Die industrielle Geschichte Kloster Bredelars 08.11.2012 Hochofen im Kirchenschiff Hochofen im Kirchenschiff

    Hochofen im Kirchenschiff

    Theodor Ulrich, Spross einer Unternehmerfamilie aus Brilon, ist in den 1820er Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine neue Eisenhütte. Seit Jahrhunderten schon wurde das in den sauerländischen Bergen abgebaute Erz in kleinen Hütten geschmolzen. Doch Theodor Ulrich setzt auf einen größeren Betrieb.

  • Die schwäbische Eisenbahn 08.11.2012 Wo auch "Kuh und Ochse fahre ..." Wo auch "Kuh und Ochse fahre ..."

    Wo auch "Kuh und Ochse fahre ..."

    "Auf de Schwäb'sche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione: Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach. Rulla, rulla, rullala, Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach."

  • Spaniens König und die Schwebefähre in Osten 08.11.2012 Lautlos gleitet "Herkules" Lautlos gleitet "Herkules"

    Lautlos gleitet "Herkules"

    Man kann schon einen Schrecken bekommen, wenn man nichtsahnend durch das hübsche Dorf Osten in Niedersachsen fährt, der Biegung der Hauptstraße folgt, die von ordentlichen, niedrigen Backsteinhäusern gesäumt ist, und dann urplötzlich vor einem spinnenartigen metallischen Gebilde steht, das den imposanten Deich-Gasthof "Fährkrug" noch um viele Meter überragt.

  • Hamburgs Deichtorhallen 08.11.2012 Kunst nach Kommerz Kunst nach Kommerz

    Kunst nach Kommerz

    In wenigen Minuten erreichen wir Hamburg Hauptbahnhof. Sie haben Anschluss..." Wenn der Intercity die Oberhafenbrücke passiert, sieht man sie auf der linken Seite: die ehemaligen Markthallen am Deichtorplatz, die Deichtorhallen. Nichts erinnert mehr an das bunte Treiben, das dort bis zur Verlegung des zentralen Großmarktes nach Hammerbrook herrschte. Heute wirkt der Platz vor den Hallen hanseatisch - vornehm und kühl.

  • Die "Greundiek" ist wieder auf großer Fahrt 08.11.2012 Das alte Schiff und das Meer Das alte Schiff und das Meer

    Das alte Schiff und das Meer

    Lewer en lütt Herr as en groot Knecht", war das Motto von Kapitän Henry Dölling, der 1965 das Küstenmotorschiff "Hans-Hermann" von Kapitän Herbert Behrens kaufte. Behrens hatte es nach seinen beiden im Krieg gefallenen Söhnen genannt, doch der neue Eigner taufte es auf den Namen seiner Ehefrau "Rita Dölling" um.

  • „De Goede Verwagting“ 08.11.2012 Was Windmühlen erzählen können Was Windmühlen erzählen können

    Was Windmühlen erzählen können

    Ob bei Familie Thaden in Neuharlingersiel Hochzeit gefeiert, ein Kind geboren oder ein Trauerfall beklagt wird, können auch die weiter entfernt wohnenden Nachbarn leicht an der Stellung der Windmühlenflügel ausmachen. Die letzten fünf Jahre war das aber nicht möglich, denn 2001 mussten die Thadens die Flügel ihres Galerieholländers "De Goede Verwagting" - die gute Erwartung - entfernen. Sie befürchteten, dass sie samt defekter Kappe hinunterstürzen könnten.

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