Barock

  • Helfen Sie der Dorfkirche von Altenkirchen auf Rügen 17.07.2019 Der Natur so nah Der Natur so nah

    Der Natur so nah

    Die evangelische Pfarrkirche von Altenkirchen ist die älteste Dorfkirche der Insel Rügen. Die idyllische Lage trügt: Der Bau hat ein gravierendes Feuchteproblem.

  • Barocke Schiffskanzeln in Bayern 26.03.2019 Im festen Glauben durch stürmische See Im festen Glauben durch stürmische See

    Im festen Glauben durch stürmische See

    In einigen bayerischen Kirchen findet man originelle Kanzeln aus dem 18. Jahrhundert: Ihre Schiffsform ist reich an theologischen Bezügen.

  • Neue Zukunft für Schloss Divitz in Vorpommern Lichtstreif am Horizont Lichtstreif am Horizont

    Lichtstreif am Horizont

    Sensationelle Wendung für Schloss Divitz: Nach der Notsicherung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sollen jetzt Millionen von Bund und Land fließen.

  • Gewölbe geben Halt und brauchen Schutz 15.11.2018 Der gebaute Himmel Der gebaute Himmel

    Der gebaute Himmel

    Gewölbe stehen für Harmonie und Gleichgewicht. Die Meisterwerke der Baukunst von der Gotik bis zur Moderne sind allerdings besonders anfällig für Schäden.

  • Stadtteilmodell zeigt im Nicolaihaus die Architektur auf der Spreeinsel 14.03.2017 Berlins Mitte Berlins Mitte

    Berlins Mitte

    Ein Stück Berliner Stadtgeschichte im Modell

  • Das Nicolaihaus der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist eröffnet worden 02.05.2016 In der Mitte von Berlin In der Mitte von Berlin

    In der Mitte von Berlin

    Im März öffnete die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Türen ihres neuen Sitzes: das Nicolaihaus in Berlins Mitte. Besucher hatten die Gelegenheit, das frisch restaurierte Denkmal zu besichtigen.

  • Die barocke Dorfkirche von Catharinau braucht Ihre Hilfe 13.01.2016 Ein Generationenwerk Ein Generationenwerk

    Ein Generationenwerk

    Die Dorfkirche von Catharinau hat ein großes Problem. Ihr Dachstuhl ist morsch und droht einzustürzen.

  • Die Berliner Schlossbauhütte gewinnt zurück, was zerstört wurde 08.11.2012 Nein zum Verlust Nein zum Verlust

    Nein zum Verlust

    Das Blatt wird in der Luft zerfetzt. Die Zeichnung findet keine Gnade. Während tausend Teile auf den Boden rieseln, erfasst ein Windstoß einzelne und weht sie aus dem Fenster. Reue kommt auf, und alle Schnipsel - auch die aus dem Garten - werden wieder eingesammelt. Der lange Weg der "Reparatur" beginnt. Was in drei Sekunden zerrissen wurde, braucht Stunden, um wieder zusammengeklebt zu werden. Notdürftig.

  • Vom Reiz der Planstädte 08.11.2012 Idealstädte Idealstädte

    Idealstädte

    Vor 300 Jahren wurde Karlsruhe als markgräfliche Residenzstadt gegründet. Der barocke Radialplan definierte das Schloss als absolutistisches Zentrum. In der Geschichte der Idealstädte blieb der Grundriss mustergültig.

  • Im Kloster Speinshart sind die Paradegastzimmer restauriert 08.11.2012 Christus kam zum Festmahl Christus kam zum Festmahl

    Christus kam zum Festmahl

    Die illustre Gesellschaft ist am Weiler Haselhof vorbeigezogen und hat das Ziel der Reise erreicht: Kloster Speinshart am Rande des Oberpfälzer Waldes. Im Hintergrund der Szene erhebt sich markant der Rauhe Kulm. Angeführt werden die vornehmen Herren von Christus, den Abt Dominikus Lieblein ehrfürchtig mit einem Handkuss empfängt. Bis auf dieses entscheidende Detail ist das 1763 entstandene Deckengemälde durchaus realistisch. Zu jener Zeit war die Prämonstratenserabtei längst als geistiges und kulturelles Zentrum der Region etabliert. Mitglieder der kurbayerischen Regierung in Amberg und des markgräflichen Hofes in Bayreuth gingen hier ein und aus. Um sie standesgemäß beherbergen zu können, ließ Lieblein drei Räume der Prälatur im zweiten Obergeschoss des Westflügels zu Paradegastzimmern umbauen.

  • Akanthusaltäre in der Oberpfalz 08.11.2012 Heilige im Rankenmeer Heilige im Rankenmeer

    Heilige im Rankenmeer

    Wie eine überdimensionale Monstranz mutet der Hochaltar von St. Katharina im oberpfälzischen Reuth bei Erbendorf an. Kunstvoll verflochtene Akanthusranken rahmen das Gemälde der Kirchenpatronin sowie das Bild der Heiligen Sippe darüber. Die aufgesetzten, lüsterfarben gefassten Blüten erscheinen von ferne wie funkelnde Edelsteine.

  • Die Baden-Badener trumpfen mit Architektur 08.11.2012 Zu Höherem berufen Zu Höherem berufen

    Zu Höherem berufen

    Als Ludwig Wilhelm von Baden-Baden sechs Jahre alt war, ließ ihm sein Vater, Markgraf Ferdinand Maximilian, eine Medaille prägen. Auf der Rückseite zeigt sie einen Adler, dem ein kleinerer Adler folgt. Beide fliegen der Sonne entgegen, in der eine Krone leuchtet. Über dem Motiv steht "Non Deteriora Sequendo" - "Nichts Geringeres verfolgen". Der Hintergrund dazu: 1661 bewarb sich das badische Fürstenhaus um den polnischen Königsthron und präsentierte auch Ludwig Wilhelm als Kandidaten. Das geschah insgesamt dreimal und jedesmal vergeblich: 1661, 1674 und 1697.

  • Das Badekabinett in Schloss Augustusburg 08.11.2012 Wasser ist zum Baden da! Wasser ist zum Baden da!

    Wasser ist zum Baden da!

    Wer das Wort "Fliesen" hört, der hat vor seinem geistigen Auge sofort eine ganze Reihe von Vorstellungen: sauber, hygienisch, pflegeleicht, praktisch - Badezimmer! Und wer das "Badekabinett" des Kölner Kurfürsten Clemens August in Schloss Augustusburg in Brühl bei Köln besichtigt, fühlt sich, oberflächlich betrachtet, zunächst in seinen Vorstellungen von der praktischen Fliese bestätigt: Bis zur Decke sind die Wände des kurfürstlichen Badezimmers mit blau-weißen Ornament-Fliesen verkleidet.

  • Die Schönborns und Balthasar Neumann 08.11.2012 Im Dienste des Absoluten Im Dienste des Absoluten

    Im Dienste des Absoluten

    Nach dem Dreißigjährigen Krieg setzte sich in Deutschland allmählich die Kunst des Barock durch. Seine beschwingten Formen, seine lichtdurchfluteten Räume, die gekonnten Inszenierungen mittels Malerei und Skulptur waren genau die Sprache, mit der die großen und kleinen deutschen Souveräne sich selbst und dem Volk ihre Vorstellungen von Macht zeigen konnten. Anfang des 18. Jahrhunderts schickte sich die Familie von Schönborn an, als geistliche Würdenträger von Mainz, Bamberg, Würzburg, Worms und Speyer eine politisch sehr einflussreiche Hausmacht zu werden. Als der junge Baumeister Balthasar Neumann ihren Weg kreuzte, fanden sie in ihm den idealen Partner für ihre unzähligen Bauvorhaben.

  • Die Geschichte der Schlosskirche Blieskastel 08.11.2012 Der Graf holte die Franziskaner Der Graf holte die Franziskaner

    Der Graf holte die Franziskaner

    Blieskastel gilt als ein Kleinod im Saarland. Tatsächlich hat sich das Städtchen bis heute seinen barocken Charme bewahrt, der untrennbar mit den Grafen von der Leyen verbunden ist: Als diese ihre Residenz 1773 von Koblenz nach Blieskastel verlegten, kam ein wirtschaftlicher und künstlerischer Aufschwung in Gang, der bis heute das Stadtbild bestimmt.

  • Das Kulissenheiliggrab von Rottach-Egern 08.11.2012 Kulissenheiliggrab Mit Magie bekehrt

    Mit Magie bekehrt

    Barocke Kulissenheiliggräber wollten die Gläubigen auf der emotionalen Ebene ansprechen, indem sie das Publikum an Tod und Leiden Christi mitfühlen und Jesu triumphale Auferstehung miterleben ließen. Die eindringlichen Bilder hatten offensichtlich mehr Überzeugungskraft als Worte.

  • Johann Conrad Schlaun: Meister des barocken Backsteins 08.11.2012 Im Land der Westfälischen Sinfonie Im Land der Westfälischen Sinfonie

    Im Land der Westfälischen Sinfonie

    "Bei Clemens August trug man blau und weiß, da lebte es sich wie im Paradeis", sagte man im Rheinland und in Westfalen des 18. Jahrhunderts und noch darüber hinaus, in dem riesigen Gebiet nämlich, in dem der Wittelsbacher Kurfürst regierte. Als Sonnenkönig vom Rhein eiferte Clemens August, der sich viel lieber der Kunst und der Jagd als der Politik widmete, in seinem Baueifer dem großen französischen Vorbild nach. Für Johann Conrad Schlaun, den Barockbaumeister aus Westfalen, war das Erzbistum in der Tat ein Paradies, bot es ihm doch den idealen Boden für eine eindrucksvolle Architekten-Karriere.

  • Die Wieskirche fing mit einem hölzernen Christus an 08.11.2012 Die Wieskirche Ein Hochamt des Rokoko

    Ein Hochamt des Rokoko

    Für Touristen aus Übersee ist sie ein fester Programmpunkt auf der gebuchten Reiseroute "Europa in zehn Tagen". Abends in Frankfurt am Main eingetroffen, wird die Nacht im Bus verbracht, um pünktlich um 8.00 Uhr morgens, wenn die Wieskirche ihre Pforten öffnet, von diesem Inbegriff des bayerischen Rokoko empfangen zu werden.

  • Wie man sich in Wiesentheid verzaubern lassen kann 08.11.2012 Bis Rom nur ein paar Schritte Bis Rom nur ein paar Schritte

    Bis Rom nur ein paar Schritte

    Dem fränkischen Wiesentheid liegt Rom ganz nah. Es scheint jedenfalls so. Man braucht eigentlich nur die katholische Pfarrkirche St. Mauritius zu besuchen. Von außen zeigt sich die Kirche als eine recht nüchterne Vertreterin des süddeutschen Barock. Wer sie jedoch betritt, befindet sich plötzlich nicht mehr in dem beschaulichen Residenzstädtchen der Grafen von Schönborn-Wiesentheid.

  • Die Ornamentik im Rokoko und Klassizismus 08.11.2012 Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen

    Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen

    Die Architektur des Barock ist reich an Zierformen. Zwischen 1690 und 1735 - im Hochbarock - waren Muscheln, C-Schwünge und Bandelwerk die bevorzugten Ornamente. Danach tauchte eine neue Schmuckform auf, die dem Rokoko als Spätstil des Barocks seinen Namen gab: die Rocaille. Sie wurde in Frankreich zur Regierungszeit König Ludwigs XV. ungefähr ab 1730 geschaffen und ist in Deutschland bereits wenige Jahre später in München-Nymphenburg anzutreffen.

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