Die wechselvolle Geschichte des Jüdischen Lebens ist ablesbar an ihren Bauten in der Stadt und auf den Dörfern, die bis heute überdauert haben. Eine Spurensuche.
110 Jahre lang wurde auf dem Parkett der Jahnhalle in Meißen geturnt. Dann musste sie wegen Hausschwammbefall geschlossen werden. Heute kämpft eine Bürgerstiftung für ihre Erhaltung.
Ein Exemplar eines selten gewordenen Gebäudetyps bekommt Hilfe. Und erzählt dabei eine selten gehörte Kultur- und Handelsgeschichte.
Es war ein weiter Weg vom heruntergeklappten Laden des Handwerkers im Mittelalter bis zu den glitzernden Konsumtempeln am Ende des 19. Jahrhunderts. Die architektonischen „Zeugnisse der Wirtschaftsgeschichte“ sind Manifestationen der europäischen Stadt als Ort des Handels. Wie geht es nun im 21. Jahrhundert weiter mit ihnen und unseren Innenstädten?
Bewahrt, weil aufgearbeitet: die historischen Fenster im Alten Amtsgericht Uslar
Panta Rhei - alles fließt: Die Metamorphose eines alten Hallenbades zu einer Kulturstätte ist ein spannendes Beispiel für die Umnutzung von Denkmalen.
Im sächsichen Gornsdorf steht in der Villa Weilbach die vermutlich einzige am Originalstandort und fast komplett erhaltene automatische Philharmonie-Orgel.
Seit diesem Jahr steht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz der Berliner Domgemeinde bei der Fassadenrestaurierung ihrer eindrucksvollen Kirche zur Seite. Ein Besuch auf der Baustelle zeigt, wie dringend das Wahrzeichen Hilfe braucht.
Berlins größte Kirche, 1894–1905 nach Plänen von Julius Raschdorff erbaut, muss saniert werden: Die Fassade ist akut gefährdet. Gemeinsam mit dem Berliner Dom hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz eine Spendenkampagne zur Fassadenrestaurierung gestartet.
Bemerkenswerte Gestaltung trifft auf seltene Ausstattung. Nur noch wenige Organolas sind erhalten – und die Orgel in Großgartach ist ein besonderes Schmuckstück.
Seit 1976 ist die Dampflok „Schunter“ das Prunkstück in der Sammlung des Museumsbahnhofs im niedersächsischen Almstedt.
2019 jährt sich zum 100. Mal die Gründung des Projekts Loheland – eine frühe Erfolgsgeschichte der Reformpädagogik. Jugendliche helfen, dieses Denkmal zu bewahren.
Sonnenschein, blaues Wasser, ein Eis in der Hand: In Flüssen zu baden, gehörte früher zu jedem Sommer. Seit die Gewässer wieder sauberer werden, rückt das Thema jetzt vermehrt ins Bewusstsein – und mit ihm die Badeanstalten.
In den Räumen der beschaulichen Landhausvilla hatte sich der Widerstand der Evangelischen Kirche gegen den Nationalsozialismus organisiert.
Vor allem mit Wandmalereien in Kirchen strebten die Nazarener im 19. Jahrhundert die Erneuerung religiöser Kunst an. Im Dom zu Speyer haben ihre Werke eine ungewöhnliche Renaissance erlebt.
Informationen über Geschichte und Zukunft dieses Industrie-Areals und ein Interview mit Hermann Klos, Gewerbetreibender und Mitinitator der Öffnung und Neubelebung der Pulverfabrik.
Das 1914 von der Schultheiß-Brauerei erbaute Klinkerarchitektur-Ensemble im Gewerbegebiet von Berlin-Schöneberg war seinerzeit die größte Malzproduktionsanlage Europas. Mitte der 1990er Jahre wurde der Betrieb geschlossen. Seit 2005 blüht das Areal wieder auf: Die historischen Mälzereigebäude werden energetisch saniert und nach ökologischen Gesichtspunkten genutzt. Seither kehrt dort wieder Leben ein.
Das Kapital der Ostseebäder ist das Zusammenspiel der ungezähmte Natur des Meeres mit einer lieblichen Architektur.
Langsam nähern sich am 23. Januar 1910 drei Automobile dem Warenhaus Wertheim in der Leipziger Straße. Kaiser Wilhelm II. und seine Frau Auguste Viktoria möchten dem berühmten Konsumtempel in Berlin einen Besuch abstatten. "Gleich zu Anfang warf der Kaiser einen Blick in den großen Lichthof mit den ersten beiden Brücken und war sichtlich erstaunt über den Bau", notiert Georg Wertheim in sein Tagebuch. Stolz führt er die hohen Gäste durch das prächtige Haus, zeigt ihnen die Abteilung mit den Antiquitäten, das Palmenhaus und den riesigen Saal, der mit Onyxplatten verkleidet ist.
Sie galt als Ort der Wahrheit: Die Pathologie des Universitätsklinikums Eppendorf in Hamburg war gefürchtet. Nicht so sehr bei den Patienten, die kamen im Normalfall nicht mit ihr in Kontakt, vielmehr bei den praktizierenden Medizinern. Jeden Mittag nämlich mussten Ärzte, deren Patient gestorben war, in den kleinen Hörsaal des Instituts treten.
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