1800

  • Das Epanchoir des Nordkanals in Neuss 08.11.2012 Napoleons Erbe Napoleons Erbe

    Napoleons Erbe

    Sie waren Stars ihrer Zeit. Die französischen Ingenieure, die den legendären Canal du Midi in Südfrankreich gebaut hatten, waren ihren Kollegen in Europa weit voraus, insbesondere bei technischen Wasserbauten. Unter persönlicher Beteiligung von Napoleon sollten sie dessen Machtanspruch auch im Norden des Kaiserreiches mit einem ähnlich kühnen, wenn auch deutlich kleineren Bauwerk festigen.

  • Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Sayner Hütte in Bendorf 08.11.2012 Sich selbst ein Haus gegossen Sich selbst ein Haus gegossen

    Sich selbst ein Haus gegossen

    Sie liegt etwas versteckt in einem engen Tal des Saynbachs: die älteste noch erhaltene Werkhalle, die als Eisenkonstruktion errichtet wurde. Von feingliedriger neugotischer Gestalt, hat sie nicht nur Industrie-, sondern auch Baugeschichte geschrieben. Hier gelang ab 1815 der Übergang zur industriellen Fabrikation.

  • Die Holzbibliothek auf Burg Guttenberg 08.11.2012 Holzbibliothek Der Wald im Kasten

    Der Wald im Kasten

    Gekonnt sind die Wurzeln der Fichte zu einem kleinen Kranz gewunden. Auf Moos gebettet liegt er zwischen Zweigen, Blüten, einem Zapfen und Astquerschnitten. Die kleine Kiste, die die wichtigsten botanischen Merkmale des stattlichen Nadelbaums beherbergt, kommt wie ein Buch daher: Die Rinde bildet den Rücken, aufgeklebte Etiketten verraten den Namen des Gehölzes.

  • Das Belvedere auf Dittersbachs "Schöner Höhe" 08.11.2012 Gar treu bis an das Grab Gar treu bis an das Grab

    Gar treu bis an das Grab

    Ich hatte mich gewöhnt, bey Allem was ich that, bey Allem was mich erfreute an Göthe zu denken", schreibt Johann Gottlob von Quandt 1832. Der Kunstliebhaber ist ein Goetheaner mit Leib und Seele. 1808 hat der 21-jährige Leipziger den Dichter bei einem Kuraufenthalt in Karlsbad erstmals getroffen und ihm seine Verehrung ausgesprochen.

  • Die Bronzeschule in Lauchhammer 08.11.2012 Mit Eisenguss in die Antike Mit Eisenguss in die Antike

    Mit Eisenguss in die Antike

    Wer im ausgehenden 18. Jahrhundert etwas auf sich hielt - ob Adel oder gehobenes Bürgertum -, wollte teilhaben an der Italien- und Griechenlandverehrung der Zeit. Dazu gehörte es auch, sich mit Nachbildungen von antiken Skulpturen zu umgeben. Wem aber das Geld für Marmor oder Bronze fehlte, dem bot sich nun mit dem Eisenkunstguss eine Alternative. Denn 1784 war es Detlev Carl Graf von Einsiedel, seit 1776 Besitzer des Eisenwerkes samt Eisengießerei im brandenburgischen Lauchhammer, erstmals gelungen, eine lebensgroße vollplastische Figur in Eisen zu gießen - eine antike Bacchantin.

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