Im Waldhaus Japan im thüringischen Bleicherode ist die einzige noch vollständig erhaltene Panoramatapete „L’Arcadie“ von 1835 zu bewundern.
Wind und Wasser sind Problem und Energie zugleich. Denn die beiden Elemente setzen der kombinierten Wind- und Wassermühle in Hüven zu. Die emsigen Emsländer bemühen sich, ihre Räder wieder zum Drehen zu bekommen.
Sie prägen Orte und Landschaften, überwinden Grenzen, sind eindrucksvolle Ingenieurleistungen und wichtige Verkehrsbauten – und das schon seit Jahrhunderten: Brücken in Deutschland. Viele von ihnen werden derzeit saniert, auch denkmalgeschützte.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt in diesem Jahr über 350 förderungswürdige Denkmale. MONUMENTE zeigt eine Auswahl.
Das gute Zusammenspiel aller Beteiligten führt bei der Instandsetzung von Denkmalen in privater Hand zu ausgezeichneten Ergebnissen. Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege rückt gute Beispiele ins Rampenlicht.
Für den Wert von Denkmalen zu begeistern ist eines der Hauptziele der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. MONUMENTE zeigt, wie wichtig es ist, ihre Bedeutung allen Generationen zu vermitteln – besonders den Jüngsten.
1974 erhielten junge Menschen das heruntergekommene Schloss im hessischen Hungen zum Geschenk. Langjährige und neue Bewohner öffnen die Türen zu ihrem beispielhaft erhaltenen Denkmal.
Aus dem alten Stadtspeicher von Sandau soll ein Ort der Begegnung und des zivilgesellschaftlichen Engagements werden. Doch zuerst muss eine Notsicherung erfolgen. Geben auch Sie diesem visionären Projekt eine Chance.
Zwischen Bäumen und Bierkrügen verbirgt sich im Berliner Prater pralle Geschichte. Sie ist geprägt von Lebenslust, Solidarität und politischem Engagement.
Die Flutkatastrophe vor drei Jahren hat einen historischen Mühlenhof im Rheinland schwer beschädigt. Doch Eigentümerinnen und Reitergemeinschaft ließen sich nicht entmutigen und wehrten sich gegen den Abriss des alten Fachwerkhauses. Dessen Instandsetzung fördert jetzt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.
In Salzwedel steht ein altes Badehaus, das dringend Hilfe braucht. Es hat Glück. Eine Architektin und eine Bauingenieurin möchten es unbedingt retten. Dafür benötigen sie Unterstützung.
Es war ein langer Weg, bis die Schlosskapelle in Weimar im 19. Jahrhundert Gestalt angenommen hatte. Ebenso lang war der Weg, bis sie ihr altes, glänzendes Aussehen wiedererlangte. Ein Mammutprojekt, das nur gemeinsam gestemmt werden konnte.
Wunderschöne Natur, angereichert mit Kultur: Ein Wanderweg, der schon seit 250 Jahren die Sinne erfreut.
Einst angesagter Künstlertreff: Das Brentano-Haus verströmt bis heute die Atmosphäre des frühen 19. Jahrhunderts.
Sie waren Stars ihrer Zeit. Die französischen Ingenieure, die den legendären Canal du Midi in Südfrankreich gebaut hatten, waren ihren Kollegen in Europa weit voraus, insbesondere bei technischen Wasserbauten. Unter persönlicher Beteiligung von Napoleon sollten sie dessen Machtanspruch auch im Norden des Kaiserreiches mit einem ähnlich kühnen, wenn auch deutlich kleineren Bauwerk festigen.
Sie liegt etwas versteckt in einem engen Tal des Saynbachs: die älteste noch erhaltene Werkhalle, die als Eisenkonstruktion errichtet wurde. Von feingliedriger neugotischer Gestalt, hat sie nicht nur Industrie-, sondern auch Baugeschichte geschrieben. Hier gelang ab 1815 der Übergang zur industriellen Fabrikation.
Gekonnt sind die Wurzeln der Fichte zu einem kleinen Kranz gewunden. Auf Moos gebettet liegt er zwischen Zweigen, Blüten, einem Zapfen und Astquerschnitten. Die kleine Kiste, die die wichtigsten botanischen Merkmale des stattlichen Nadelbaums beherbergt, kommt wie ein Buch daher: Die Rinde bildet den Rücken, aufgeklebte Etiketten verraten den Namen des Gehölzes.
Ich hatte mich gewöhnt, bey Allem was ich that, bey Allem was mich erfreute an Göthe zu denken", schreibt Johann Gottlob von Quandt 1832. Der Kunstliebhaber ist ein Goetheaner mit Leib und Seele. 1808 hat der 21-jährige Leipziger den Dichter bei einem Kuraufenthalt in Karlsbad erstmals getroffen und ihm seine Verehrung ausgesprochen.
Wer im ausgehenden 18. Jahrhundert etwas auf sich hielt - ob Adel oder gehobenes Bürgertum -, wollte teilhaben an der Italien- und Griechenlandverehrung der Zeit. Dazu gehörte es auch, sich mit Nachbildungen von antiken Skulpturen zu umgeben. Wem aber das Geld für Marmor oder Bronze fehlte, dem bot sich nun mit dem Eisenkunstguss eine Alternative. Denn 1784 war es Detlev Carl Graf von Einsiedel, seit 1776 Besitzer des Eisenwerkes samt Eisengießerei im brandenburgischen Lauchhammer, erstmals gelungen, eine lebensgroße vollplastische Figur in Eisen zu gießen - eine antike Bacchantin.
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