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Historische Persönlichkeiten - Sie alle prägten die Baukunst, ob als Förderer der Kultur oder als Porträtierte. In dieser Rubrik stehen historische Persönlichkeiten – Könige, Fürsten, Wissenschaftler, Künstler, Architekten – und ihre Werke im Mittelpunkt, darunter Karl der Große, Friedrich II. und Königin Luise.

  • Die Grabstätte von Martin Gropius auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof 08.11.2012 Einer der großen Baumeister Berlins Einer der großen Baumeister Berlins

    Einer der großen Baumeister Berlins

    Auf dem Friedhof II der Dreifaltigkeitsgemeinde im Berliner Bezirk Kreuzberg befinden sich zahlreiche Ehrengräber für bedeutende Söhne und Töchter der Stadt, darunter auch die Grabstätte für Martin Gropius, Architekt und viele Jahre Professor an der Bauakademie.

  • König Friedrich II. von Preußen 08.11.2012 Der Schurke von einem Fritz Der Schurke von einem Fritz

    Der Schurke von einem Fritz

    Friedrich der Große ist ein kaum zu fassendes Phänomen. Weder für seinen Vater, der sich an ihm die Fäuste blutig schlug, noch für die regierenden Zeitgenossen in Europa, die seinen Machthunger im Zaum halten wollten.

  • Das Lingnerschloss ist in guten Händen 08.11.2012 Der Odolkönig und seine Erben Der Odolkönig und seine Erben

    Der Odolkönig und seine Erben

    Dr. Peter Lenk kann eine Menge über das Lingnerschloss erzählen. Dabei lässt er sich beim Gang durch die Baustelle von Staub, Lärm und dem Gewusel der Handwerker in seinen Ausführungen nicht beirren.

  • Eine Landesausstellung widmet sich dem Maler Lucas Cranach d. J. 08.11.2012 Aus dem Schatten des Vaters Aus dem Schatten des Vaters

    Aus dem Schatten des Vaters

    Lucas Cranach d. J. kennt man als Maler der Renaissance. Wenige wissen, dass er - wie zuvor bereits sein Vater - als Ratsherr die Geschicke Wittenbergs lenkte. 1565 wird er zum Bürgermeister gewählt und strebt vielleicht eine politische Karriere an. Auf eigenen Wunsch legt er das Amt jedoch drei Jahre später nieder. Sein Schwager Christian Brück, einflussreicher Kanzler in Weimar, hatte den Plan eines Ritteraufstands, die sogenannten Grumbachschen Händel, unterstützt. Als dieser scheitert, wird Cranach selbst zwar nicht belangt, doch Christian Brück, wird gefoltert und getötet. 2015 feiern Sachsen-Anhalt und Thüringen den 500. Geburtstag des Renaissance-Malers.

  • Karl der Große als Förderer von Kunst, Bildung und Wissenschaft 08.11.2012 Erneuerte Antike Erneuerte Antike

    Erneuerte Antike

    "Was ist die Substanz des Nichts?" - Kaiser Karl den Großen ließ diese Frage nicht los. Er erhoffte sich Antworten durch seine Hofgelehrten, von denen er "nackte Sprache, nackte Wissenschaft und nackte Bedeutung" einforderte. Allegorische Erklärungen zu den theologischen Geheimnissen der aus dem "Nichts" entstandenen Schöpfung stellten den wissbegierigen Herrscher nicht zufrieden. Sein Auftrag steht für viele Zeugnisse, die beweisen, dass die karolingische Epoche kein dunkles Zeitalter war.

  • Landgraf Carl ließ Bad Karlshafen für Glaubensflüchtlinge anlegen 08.11.2012 Eine Stadt für die Hugenotten Eine Stadt für die Hugenotten

    Eine Stadt für die Hugenotten

    Der hessische Landgraf Carl ließ die kleine barocke Stadt Bad Karlshafen aus wirtschaftspolitischen Gründen im äußersten Norden seines Territoriums errichten. Er wollte Hessen damit über Wasserwege an die Nordsee anbinden und den Zoll in Hannoversch Mündenen durch einen Kanal nach Kassel umgehen.

  • Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz und Baiern 08.11.2012 Aufklärer & Absolutist Aufklärer & Absolutist

    Aufklärer & Absolutist

    Kurfürst Carl Theodor war kein Mann des Militärs, sondern ein kunstsinniger, musisch begabter und den Wissenschaften zugetaner Monarch. Er war Wittelsbacher und gehörte damit einer der ältesten und einflussreichsten Dynastien in Europa an, aus der 600 Jahre lang die bayerischen und pfälzischen Herrscher hervorgingen.

  • Grünewalds Stuppacher Madonna ist restauriert 08.11.2012 Schönheit hinter Glas Schönheit hinter Glas

    Schönheit hinter Glas

    Ein fein nuanciertes Konzert der Farben entfaltet sich auf dem Madonnenbild von Matthias Grünewald. Mit brillanter Strahlkraft leuchten sie scheinbar aus sich heraus. Ob in kontemplativer Betrachtung oder aus kunsthistorischer Neugier - der Reichtum an Motiven zieht wohl jeden in seinen Bann.

  • Die Herrschaft Ottos des Großen 08.11.2012 Otto der Große Die Religion der Macht

    Die Religion der Macht

    Seit 2010 nennt sich Magdeburg Ottostadt. Sie besinnt sich auf die Wurzeln des Begründers des späteren Heiligen Römischen Reiches, Kaiser Ottos I. Nicht von ungefähr befindet sich in der gotischen Kathedrale seine Grablege, denn Magdeburg gilt als seine Lieblingspfalz. Doch nicht nur in der heutigen Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, sondern auch in der Region sind zahlreiche Zeugnisse der Ottonen zu finden.

  • Vielfalt rund um den Dresdner Körnerplatz 08.11.2012 Eierschecke & Kunst Eierschecke & Kunst

    Eierschecke & Kunst

    Der Körnerplatz in Dresden ist Geschäfts- und Verkehrsmittelpunkt mit großer historischer Tradition am Kopf der denkmalgeschützten Elbbrücke "Blaues Wunder". Er wurde nach Christian Gottfried Körner (1756-1831) benannt, der 1783 nach Dresden kam.

  • Die Arp-Schnitger-Orgel in Hollern-Twielenfleth 08.11.2012 Ein Meister des barocken Klangs Ein Meister des barocken Klangs

    Ein Meister des barocken Klangs

    Man könnte ihn für ein Pseudonym halten, so wie Novalis oder Le Corbusier, aber der Name ist zutiefst bürgerlich. Er wurzelt fest und bodenständig im Handwerk. Der Orgelbauer Arp Schnitger (1648-1719) entstammt einer angesehenen Tischlerfamilie aus Schmalenfleth im niedersächsischen Landkreis Wesermarsch.

  • Das Zerbster Schloss muss weiter gesichert werden 08.11.2012 Begeisterung für einen Torso Begeisterung für einen Torso

    Begeisterung für einen Torso

    Am 16. April 1945 wurde Zerbst, das man das mitteldeutsche Rothenburg nannte, zu 80 Prozent zerstört. 573 Menschen starben und viele bedeutende Bauwerke wurden zu Ruinen. Das barocke Residenzschloss der Fürsten von Anhalt-Zerbst, einer der größten Schlossbauten Sachsen-Anhalts, brannte damals aus. Nur der Ostflügel blieb erhalten, der in den letzten Jahren dank eines rührigen Fördervereins gesichert wurde. Doch es bleibt noch viel zu tun.

  • Die Höri als Zufluchtsort für Otto Dix und andere Künstler 08.11.2012 Otto Dix auf der Höri "Schiffbrüchige, rettet Euch mit uns"

    "Schiffbrüchige, rettet Euch mit uns"

    Auf der Halbinsel Höri im westlichen Bodensee ließen sich in den vergangenen 100 Jahren viele Künstler und Literaten nieder. Monumente Online begibt sich auf ihre Spur. Im Mittelpunkt steht der Maler Otto Dix (1891-1969), dessen Wohnhaus derzeit mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz restauriert wird und 2013 als "Museum Haus Dix" wieder öffnet.

  • Die Johanneskirche von Hans Scharoun erhält ein neues Dach 08.11.2012 Scharounkirche Ein Zelt aus Ziegeln

    Ein Zelt aus Ziegeln

    Nur wenigen ist es bekannt: In Bochum befindet sich, ganz in der Nähe der Innenstadt, ein Schmuckstück der modernen Kirchenarchitektur - der einzige, nach Entwürfen Hans Scharouns (1893-1972) verwirklichte Sakralbau.

  • Interviewfragen mit Oliver Mack 08.11.2012 Das Dix-Haus als Spiegel eines Familienlebens Das Dix-Haus als Spiegel eines Familienlebens

    Das Dix-Haus als Spiegel eines Familienlebens

    Das Architekturbüro space4 wurde mit den Restaurierungsarbeiten am Otto-Dix-Haus beauftragt. Das Architekturbüro hat auch das Museumsprojekt Humpis-Quartier in Ravensburg betreut. Oliver Mack sieht sich als Architekt und Ausstellungsmacher.

  • Van de Veldes Haus Schulenburg ist wieder ein Gesamtkunstwerk 08.11.2012 Am Anfang war ein Möbelstück Am Anfang war ein Möbelstück

    Am Anfang war ein Möbelstück

    Am westlichen Rand der thüringischen Stadt Gera befindet sich inmitten eines ausgedehnten Waldgebietes ein Meisterwerk des belgischen Jugendstil-Architekten Henry van de Velde. Er entwarf und errichtete die repräsentative Villa in den Jahren 1913 bis 1915 für den Geraer Textilfabrikanten Paul Schulenburg.

  • Die Restaurierung des Klosters Ilsenburg ist auf einem guten Weg 08.11.2012 Wie Heine zu "Prinzessin Ilse" kam Wie Heine zu "Prinzessin Ilse" kam

    Wie Heine zu "Prinzessin Ilse" kam

    "Endlich gelangten wir auf den Ilsenstein. Das ist ein ungeheurer Granitfelsen, der sich lang und keck aus der Tiefe erhebt. Von drei Seiten umschließen ihn die hohen, waldbedeckten Berge, aber die Vierte, die Nordseite, ist frei, und hier schaut man das unten liegende Ilsenburg und die Ilse, weit hinab ins niedere Land", schrieb Heinrich Heine in seinem 1826 veröffentlichten Band "Die Harzreise". Ohne es eigens zu erwähnen, hat er von dem Felsen aus auch das Ilsenburger Kloster betrachtet, das vor beinahe 1.000 Jahren hoch über dem Tal des Flüsschens Ilse errichtet wurde.

  • 200 Jahre Märchen der Brüder Grimm 08.11.2012 Die Guten ins Töpfchen Die Guten ins Töpfchen

    Die Guten ins Töpfchen

    Wenn im Winter dicke Schneeflocken fallen, hat Frau Holle ihre Kissen aufgeschüttelt. Ein Dornröschenschloss ist ein Garant für Romantik, die Liste der Rapunzeltürme weit länger als des schönen Kindes Haar. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute: in Büchern, Filmen und in der Werbung, als nostalgische Glanzbilder oder computergeneriert. Aschenputtel, Rotkäppchen und der Froschkönig sind auf der ganzen Welt präsent. Die Märchenfiguren, die die Brüder Grimm so populär gemacht haben, scheinen unsterblich.

  • Wie Friedrich II. Land gewann 08.11.2012 Die Kirche der Kolonisten Die Kirche der Kolonisten

    Die Kirche der Kolonisten

    Hier habe ich im Frieden eine Provinz erobert", soll der preußische König Friedrich II. ausgerufen haben, nachdem es ihm gelungen war, das häufig überschwemmte Oderbruch trockenzulegen und fruchtbares Ackerland zu gewinnen. Schon sein Vater Friedrich Wilhelm I. hatte mit dem Gedanken gespielt, die Oder zu begradigen. Doch ihm war das Unternehmen letztlich zu teuer gewesen. Friedrich II. wagte sich an das Projekt und gab dafür rund 600.000 Taler aus. Bis 1786 gründete er 50 Dörfer, in denen sich nach und nach 300.000 Kolonisten aus dem In- und Ausland ansiedelten.

  • Wilhelm I. und Katharina von Württemberg 08.11.2012 Wilhelm I. von Württemberg "Alles, alles, dem König und uns"

    "Alles, alles, dem  König und uns"

    Der Weg auf den Württemberg schlängelt sich durch Weinberge, führt vorbei an beschaulichen Dörfern und Besenwirtschaften. Dann wird es mit einem Mal ganz erhaben: Auf der Kuppe thront ein antikisierender Rundtempel, zu dem man über eine imposante Freitreppe gelangt.

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