Technische Denkmale - Kathedralen der Arbeit werden sie gerne genannt.  Je größer und mechanisch ausgefeilter sie sind, umso beeindruckender erscheinen sie. Kommt noch architektonische Qualität hinzu, sind wir angetan von der ästhetischen Wirkung dieser funktionalen Bauwerke. 

  • Der Focke-Windkanal in Bremen 08.11.2012 Denkmal für den Vater des Hubschraubers Denkmal für den Vater des Hubschraubers

    Denkmal für den Vater des Hubschraubers

    Weihnachten 1997: Der Ingenieur Kai Steffen liest die Memoiren des Bremer Flugpioniers Henrich Focke (1890-1979). Zum ersten Mal erfährt er dabei etwas von einem Windkanal, den sich Focke in den 1960er Jahren in Bremen eingerichtet hat. Neugierig geworden, geht er auf die Suche.

  • Wie an der Finow eine einstmals lebendige Industrieregion zuwächst 08.11.2012 Das vergessene Tal Das vergessene Tal

    Das vergessene Tal

    Die Macht des Geschriebenen ist groß. Besonders groß ist Macht dann, wenn man über etwas gar nicht schreibt. Bedeutendes wird klein, manchmal verschwindet es ganz aus dem Gedächtnis. Das Finowtal, eine Autostunde von Berlin, oder anders gesehen, nicht weit von der polnischen Grenze entfernt, ist solch ein vergessener Raum.

  • Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte 08.11.2012 Stahlriese mit Flair Stahlriese mit Flair

    Stahlriese mit Flair

    Es ist in diesen Tagen ein ganz besonderes Erlebnis, durch die Gebläsehalle des Weltkulturerbes der Völklinger Hütte zu schlendern. Bücher, Waffen, Geschirr aus Keramik, Silber und Perlmutt und vieles mehr erzählen in der Ausstellung "Schätze aus 1001 Nacht" die Geschichte des 500-jährigen Kulturaustausches zwischen dem Morgen- und dem Abendland. Die prächtigen Exponate bilden einen einzigartigen Kontrast zu den riesigen Maschinen, mit denen Hochofenwind zum Schmelzen des Roheisens erzeugt wurde, und die bis heute den einzigartigen Charakter dieser Halle ausmachen.

  • Meisterwerk von Mendelsohn hat wieder eine Zukunft 08.11.2012 Hüte unterm Hut Hüte unterm Hut

    Hüte unterm Hut

    Im Jahr 1680 hatte Luckenwalde Glück: Die bis dahin recht verschlafene Marktsiedlung wurde brandenburgisch, und so konnte ihr der Große Kurfürst zu einer beachtlichen industriellen Entwicklung verhelfen. Er siedelte dort Zeugmacher und Strumpfwirker an und ermutigte Tuchmacher aus Thüringen, in Luckenwalde Werkstätten einzurichten. 1828 nahm die erste Dampfmaschine ihren Betrieb auf, und 1841 erhielt das Städtchen einen Anschluss an die Anhalter Bahn. Dreißig Jahre später hatte sich Luckenwalde vor allem einen Namen in der Herstellung von Hüten gemacht.

  • Die Hafen-City 08.11.2012 Hamburg implodiert Hamburg implodiert

    Hamburg implodiert

    Hamburg hat im Jahr 1871 ein Problem: Das Deutsche Reich ist gerade mit viel Pomp ein zweites Mal gegründet worden und möchte nun aufgrund seiner leidvollen kleinstaatlichen Erfahrung in der Vergangenheit ein zusammenhängendes Zollgebiet schaffen. Die Stadt aber wehrt sich, ihre Unabhängigkeit als "Freye Stadt" und als Freihandelsplatz aufzugeben. Es ist schon ein gewisser Druck von Seiten des Reichskanzlers Otto von Bismarck nötig, bis Hamburg schließlich 1881 von einem Zollanschlussvertrag überzeugt werden kann.

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