Landschaften, Parks und Friedhöfe - Für viele sind sie die wahren Paradiese unserer Zeit: Vor Jahrhunderten angelegt und von Gärtner-Generationen gepflegt, verbreiten die grünen Kulturdenkmale den Zeitgeist unterschiedlicher Epochen und lassen ihre Zerbrechlichkeit vergessen. Die kunstvollen Vegetationen sind vergänglich, befinden sich im ständigen Wandel von Wachsen und Vergehen – eine besondere Herausforderung für die Gartendenkmalpflege.

  • Karl Foerster prägte die moderne Gartenkultur 08.11.2012 Herr der blühenden Gärten Herr der blühenden Gärten

    Herr der blühenden Gärten

    Am liebsten hätte Karl Foerster seiner neuen Züchtung, einer einfachblühenden Chrysantheme, den Namen "Hirsch tritt im Abendsonnenschein aus Waldrand vor" gegeben. Da das aber weder in den Katalog noch auf das Etikett passte, nannte er die meterhohe, rotgoldene Blütenmasse "Rotwild". Der Einsicht folgend schrieb er 1953: "Phantastik und Romantik muss im Katalog ja genügend gebändigt sein."

  • Der Schlosspark von Veitshöchheim 08.11.2012 Ein Garten wie im Traum Ein Garten wie im Traum

    Ein Garten wie im Traum

    Beschwingtes Flötenspiel, ein Kavalier tanzt mit einer eleganten Dame Menuett. Herumtollende Kinder, kleine Mädchen, die höfisch gekleidete Jungen kokett zum Tanz auffordern.

  • ... und sein Park voller Weltwunder 08.11.2012 Der grüne Lord von Wörlitz Der grüne Lord von Wörlitz

    Der grüne Lord von Wörlitz

    Eigentlich wollte er in England leben und nicht in Dessau oder Wörlitz. Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740 - 1817) hatte sich 1763 auf der britischen Insel in Land und Leute verliebt. Er bewunderte an England die Freisinnigkeit, den volkstümlichen Geist, die Politik und hochentwickelte Industrie. Vor allem aber studierte er die Bauwerke und Parks und ließ sich in Ackerbau und Viehzucht unterrichten.

  • Ein Naturschauspiel als Barockkunstwerk 08.11.2012 Der Felsengarten in Sanspareil Der Felsengarten in Sanspareil

    Der Felsengarten in Sanspareil

    Kein Vergnügen ohne einen Hauch von Erziehung. Über all den wunderbaren Schloss- und Parkanlagen, die die preußische Prinzessin Wilhelmine - Markgräfin von Bayreuth von 1731 bis 1758 und Schwester Friedrichs des Großen - uns hinterlassen hat, scheint ihr mahnender Zeigefinger zu schweben. Er erwischt uns auch in Sanspareil, diesem idyllischen Dorf, etwa vierzig Kilometer westlich von Bayreuth gelegen.

  • Fürst Pückler und der Muskauer Park 08.11.2012 Das Welterbe eines Exzentrikers Das Welterbe eines Exzentrikers

    Das Welterbe eines Exzentrikers

    Er gehörte zu den schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts: Hermann Fürst von Pückler-Muskau, der seine Mitmenschen gern durch extravagante Kleidung und exzentrisches Verhalten überraschte. Gleichzeitig war er wohl der genialste Gartenarchitekt seiner Zeit. Eine seiner Schöpfungen, der Park im sächsischen Bad Muskau, wurde von der UNESCO im letzten Jahr mit der Aufnahme in die Liste des Welterbes geadelt.

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