Denkmalarten Öffentliche Bauten Städte und Ensembles Stile und Epochen 1900 Ausgabe Nummer August Jahr 2025 Denkmale A-Z B H
Mit Büdchen sympathisiert fast jeder – zumindest im Ruhrgebiet. Dabei ist es ein deutschlandweites Phänomen. Woher kommt die Faszination? Warum liegt uns ihr Erhalt am Herzen? MONUMENTE war zu Besuch in „Heike’s Kiosk“ im Ruhrgebiet – Inbegriff eines Büdchens und Liegenschaft der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Ab sechs Uhr morgens ist das Verkaufsfenster des Kiosks auf dem Kurt-Edelhagen-Platz in Sodingen offen. Cordula Blanck, die Tochter der Pächterin Heike Chuchra, hat heute früh um kurz vor sechs schon ein Tänzchen mit einem der Stammkunden gewagt: „Das machen wir jeden Morgen, Tanz und Käffchen. Damit der Tag schön startet.“
Der Kunde eilt mit Zigaretten und Zeitung weiter. Der Bus zur Arbeit wartet nicht. Cordula ist immer ab kurz nach fünf im Kiosk: Aufschließen, Auslage nachfüllen, Kaffee kochen, Außenmöbel platzieren, Blumentöpfe hängen. „Es soll ja hübsch sein und die Kunden stehen eben schon vor sechs auf der Matte.“ Jeden Tag, von 6.00 bis 21.00 Uhr – nur samstags geht es erst um sieben los. Zu schaffen ist das nur im Team: Heike Chuchra arbeitet seit 35 Jahren hier – seit 20 Jahren ist sie selbstständig mit dem Kiosk. Ihre Tochter Cordula und die zwei Mitarbeiterinnen Rose und Kathie helfen, wo es geht, damit der Laden läuft.
Heute ist Heike später dran. Die Kunden begrüßt sie von einem ihrer Lieblingsplätze vor dem Kiosk: „Morgen Gunni! Tachchen Uwe! Mahlzeit Nobbi!“ So geht es im Minutentakt. „Wir sind hier alle per Du“, sagt sie. Auf der Veranda kann Heike sitzen, rauchen und an warmen Tagen Abkühlung finden. Ab und zu fährt ein Auto, ein Bus oder eine Harley vorbei. Ansonsten hört man das Blätterrauschen der hoch gewachsenen, grünen Bäume am Platz mit zwitschernden Vögeln – und vor allem lautes Lachen. „Wir lachen hier viel. Das ist der Sinn der Sache. Wenn ich miese Laune haben will, kann ich auch zu Hause bleiben. Und manchmal gibt es eben auch ernste Gespräche“, weiß Uwe. Ein echter Sodinger Kopf, der als Rentner neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit mehrmals täglich für einen Kaffee oder ein Gespräch unter Freunden vorbeikommt. Auch der Plausch mit den vier Damen ist für ihn wichtig: „Wenn der Kiosk wegkäme, wäre viel verloren. Es ist ein echter Raum für Kommunikation.“
Für die Seele
Gerade die älteren Herrschaften kommen gern für eine kurze Unterhaltung vorbei oder brauchen Hilfe beim Ausfüllen eines Formulars. Auch das machen Heike, Cordula, Rose und Kathie. Sie kennen ihre Kunden – und ihre Wünsche: Der Filterkaffee für 1,30 Euro steht im richtigen Mischverhältnis parat. Bezahlt wird auch mal später: „Schätzchen, gibste mir wann anders.“ Ein Problem ist das nicht. Die Kunden sind ihnen wichtig und nicht bloß „ein Nümmerchen“.
Stammkunden gibt es dabei sicher über Hundert – Nachbarn, Biker, Rentner, Fahrradfahrer, Kinder. Zudem findet viel Drive-in und Laufkundschaft den Weg zum Büdchen – für Kippen, Käffchen, Klo, Eis oder eine bunte Tüte.
„Mittlerweile kommen ja auch die Kinder der Kinder. Die aus dem Wohnbunker gegenüber wissen, dass es hier weiße Mäuse gibt, auch wenn sie kaum über das Brett gucken können. Wie die sich freuen, das kannste mit Geld nicht aufwerten“, erzählt Cordula.
Sie selbst hat als Kind hier Eis und Mäuse gegessen und auf der Damentoilette Querflöte geübt, wenn ihre Mutter und ihre Großmutter im Kiosk arbeiteten.
Echt und nahbar
Nicht umsonst ist die Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet 2021 zum immateriellen Kulturerbe ernannt worden. Eine, die daran maßgeblich beteiligt war, ist Marie Enders. Im Rahmen ihrer Masterarbeit beschäftigte sich die Architektin und Stadtforscherin ausführlich mit dem Phänomen der Trinkhallen im Ruhrgebiet und ihren Qualitäten als „Dritte Orte“. Ray Oldenburg definiert das als neutralen Treffpunkt außerhalb von Arbeit und Zuhause, wo Menschen sich ungezwungen austauschen.
In ihrer Forschung konnte sie die gesellschaftliche Relevanz auf vielen Ebenen erkennen: als niedrigschwellige Plätze des Gemeinschaftslebens und Zusammentreffens sowie der Interaktion verschiedenster Gruppen als wichtiger Bestandteil zur Identitätsbildung von Quartieren und Nachbarschaften. Auch wenn sich ihre Arbeit als Postdoktorandin an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachbereich Architektur nicht mehr schwerpunktmäßig der Kleinarchitektur widmet, betont sie die soziale Bedeutung, die weit über die Versorgungsfunktion hinausgeht. „Gerade in der heutigen, krisengeschüttelten Zeit ist doch die Begegnung am Kiosk so viel wert.“ Sicher auch im Wissen darum, welche Konkurrenzentwicklungen – von erweiterten Öffnungszeiten der Supermärkte über Tankstellen bis hin zum Lieferservice nach Hause – es weiterhin gibt und welche Formen und Hybridfunktionen Kioske mittlerweile annehmen, um zu überleben, wiederentdeckt oder neu erfunden zu werden. Sie wandeln sich zu Paketshops, Lotto-Annahmestellen oder „nostalgieüberzogenen Vintage-Maschinen“ mit Cappuccino im mediterranen Flair und in gentrifizierten Vierteln. Dabei ist das viel besprochene Kiosksterben nur schwer zu beziffern – die Zahlen von Kiosken in Deutschland sind Schätzwerte. „Eine Fluktuation gibt es auf jeden Fall und eine Verringerung ist spürbar. Genau erfasst ist das nicht“, sagt Enders.
Die Ursprünge
Denkmalgeschützte
Kioske soll es circa 200 in Deutschland geben. Einer davon ist „Heike’s Kiosk“.
Seine Geschichte reicht bis zur Eröffnung der fertiggestellten Warte- und Trinkhalle mit Schankerlaubnis 1922 zurück. Nach der Eingemeindung von Börnig nach Herne heißt das Häuschen ab 1928 Herner Bude und versorgt unter anderem die Zechenmitarbeiter der damaligen Zeche Mont Cenis mit reinem Wasser. 2000 übernimmt Heike Chuchra den Kiosk und macht ihn zu einer Sodinger Ikone.
2022 folgt der Eintrag in die Denkmalliste der Stadt. Damit wird neben der sozialen und geschichtlichen Relevanz auch die architektonische Qualität des Gebäudes gewürdigt. Bei der Restaurierung und Instandhaltung braucht Heike Chuchra jedoch Unterstützung. Dr. Almut Pflüger, die bis zum 16. Lebensjahr in Sodingen lebte und nun wieder dort lebt, finanzierte die Übernahme und Sicherung der Trinkhalle durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) im Jahr 2023.
Mit dem Bestand
Es folgte eine detaillierte Bestandsaufnahme. Der Restaurator und Kunsthistoriker Dr. Christoph Hellbrügge nahm die Substanz bei mehreren Besuchen unter die Lupe. Unter anderem entdeckte er unter einem emaillierten Straßenschild einen rötlichen Architrav. Auch die noch vorhandenen Klappläden zeigen einen für die 1920er Jahre typischen grünlichen Anstrich unter zahlreichen Folgeanstrichen. „Im Querschnitt der Probe sind circa 15 Anstriche erkennbar“, zählt Hellbrügge. Er plädiert wie die DSD für eine Restaurierung, die im Einklang mit dem Betrieb und dem Denkmal erfolgen soll. „Die Instandhaltungsmaßnahmen sind nötig. Wir möchten gemeinsam mit der Familie Chuchra diese Kleinarchitektur denkmalgerecht auffrischen“, sagt Philipp Billecke.
Er leitet die Projekte der stiftungseigenen Denkmale und Liegenschaften der DSD. Im Austausch mit der Spenderin Almut Pflüger setzt sich auch die Abteilung des Stifter-Services mit Teamleiterin Nadine Smukal und Referent Manuel Hase für diesen Ort ein, der Mensch und Denkmal verbindet. Frau Pflüger engagiert sich seit 2021 für den Erhalt der Institution im Alltag vieler Herner: „Damit diese soziale Anlaufstelle erhalten bleibt und nicht zu einem sozialen Brennpunkt wird, ist es doch alles denkmalpflegerische Engagement wert, dass man sie als solche erhält.“ (siehe Interview unten)
Schutz des Alltagsgutes
Das Augenmerk genau auf diese unscheinbaren, aber sozialgeschichtlich und geschichtlich bedeutenden Gebäude zu richten, unterstützt auch Marie Enders: „Das ist doch auch unsere Verantwortung und die Aufgabe unserer Zeit. In solchen Alltäglichkeiten verbindet sich das immaterielle Erbe mit dem materiellen.“
Ob die Bude im Ruhrgebiet, das Büdchen im Rheinland, das Wasserhäuschen in Frankfurt oder der Späti in Berlin – sie prägen seit Jahrhunderten das urbane Bild deutscher Städte und sollten offene Orte für alle bleiben.
Diesen Gedanken greift auch der Tag der Trinkhallenkultur auf, der sie im Ruhrgebiet alle zwei Jahre hochleben lässt. 2026 wird „Heike’s Kiosk“ vermutlich wieder dabei sein und als sogenannte Programmbude im Veranstaltungsangebot stehen. „Ich wollte ja schon immer mal eine Weinverkostung hier bei uns machen. Mit unserem Winzer aus Castrop“, sagt Cordula. Vielleicht wird das an einem solchen Tag möglich. Denn Alkohol darf hier nicht konsumiert werden. Heike, Cordula, Rose und Kathie freuen sich auf neue Gäste. In ihrem „zweiten Zuhause“, wie Heike und Cordula es nennen, ist das Verkaufsfenster fast immer offen.
Svenja Brüggemann
Trinkhalle, Wasserhäuschen, Spätkauf, Büdchen oder Kiosk – in Deutschland gibt es unterschiedliche Bezeichnungen, je nach Redensart und Verortung. Aber wo hat diese bescheidene Kleinarchitektur eigentlich ihren Ursprung?
Die etymologischen Ursprünge des Kiosks sind auf den türkischen „köşk“, den mittelpersischen „koschk“ und den französischen „kiosque“ zurückzuführen. Im 13. Jahrhundert diente der Kiosk als Pavillon zur Ruhe und zum Verzehr von Speisen in den Parkanlagen in Persien, Indien und dem Osmanischen Reich. Es handelte sich um offene Bauten – polygonal, reich verziert und mit Säulen versehen – zugänglich waren sie allerdings nicht für jeden. Über das Osmanische Reich gelangte dieses Konzept nach Europa – vermutlich brachten türkische Truppen ihre Kioske sogar mit, als sie 1529 Wien belagerten – spätestens im 18. Jahrhundert zogen sie als Lustgebäude in Parks für die Wohlhabenderen ein und wurden dann als Verkaufsstelle in Städten wie Paris für jedermann etabliert.
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert begann die große Karriere des Kiosks als städtisches Möbel. In den rasch wachsenden Industrieregionen wurden sie zur Seltersbude: ein Ort vor den Werkstoren, der die Arbeiter mit Wasser statt mit Alkohol versorgte. Ziel der aufkommenden Gesundheitsbewegung war es, dem damals weitverbreiteten Alkoholkonsum entgegenzuwirken: Bier und Schnaps wurden oft direkt in den Fabriken oder in den sogenannten Schnapskasinos ausgeschenkt. Neben festen Verkaufshäuschen waren auch bewegliche Trinkhallen unterwegs, die mobil Mineralwasser anboten. Erste Entwürfe zu den Seltersbuden machte Martin Gropius 1859. Sie wurden nach 1900 vielfach als Vorbild genommen und es entstand eine aufwendig gestaltete Trinkhallenarchitektur. Architekten wie Herbert Bayer, Bruno Taut oder Mies van der Rohe beschäftigten sich mit dem Typus: Bayer entwarf 1925 eine hoch aufragende Architektur zum Zeitungsverkauf, Mies van der Rohe gestaltete eine minimalistische Trinkhalle, die 1932 entlang der Mauer der Meisterhäuser in Dessau integriert wurde, und Bruno Taut realisierte 1921 zehn Kioske in Magdeburg.
Das Wasserangebot der Kioske erweiterte sich schnell um Tee, Kaffee, Milch und Tabakwaren. Bald kamen die ersten Speisen hinzu, dann Zeitungen und Alkohol. Die Trinkhalle wurde nach und nach zum Kleinstgeschäft für alle Dinge des täglichen Bedarfs.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden vielerorts einfache Bretterbuden, da Menschen versuchten, in Baulücken und auf freien Flächen mit kleinen Läden Geld zu verdienen. In den 1950er Jahren machte die Milchbude den Trinkhallen mit einem überschneidenden Sortiment Konkurrenz. Die sogenannten Milchpilze, gepunktete Exemplare in Form eines Pilzes, stehen heute teilweise unter Denkmalschutz.
Die Trinkhalle entwickelte sich allerorts zum sozialen Treffpunkt, zur Kontaktbörse und zum „Dritten Ort“ im Sinne Ray Oldenburgs: ein neutraler, inklusiver Raum zwischen Arbeit und Zuhause, an dem soziale Gleichheit und informeller Austausch herrschen – gelebte Alltagskultur eben. Besonders bekannt und beliebt im Ruhrgebiet und im Rheinland, aber auch in Berlin oder in Frankfurt haben die Verkaufsstände eine langjährige Tradition.
Heutzutage stellen Supermärkte mit verlängerten Öffnungszeiten, Onlineshopping, Lieferservices und Tankstellen eine große Konkurrenz für die kleinen Verkaufsstände dar. Teils versuchen die Besitzer, sich mit erweiterten Angeboten zu behaupten, und machen die Buden zu Poststellen oder hippen Cafés. Als „Dritte Orte“ im Alltag bleiben sie für viele unverzichtbar und sind als soziale und gebaute Architektur erhaltenswert – das zeigt nicht zuletzt die Ernennung der Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet zum immateriellen Kulturerbe im Jahr 2021.
Die Illustrationen zeigen diverse Formen von Kioskarchitektur: vom ersten Entwurf Gropius’ über die Seltersbuden im Ruhrgebiet, an denen die Zechenmitarbeiter ihr Wasser bekamen, bis hin zu den Milchpilzen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) förderte beispielsweise die Restaurierung des berühmten Bundesbüdchens in Bonn. Der ovale Pavillon ist ein denkmalgeschütztes Beispiel für die Vielfalt der Bebauung im ehemaligen Bonner Regierungsviertel. Der Emder Brückenkiosk zitiert baustilistisch die Chinoiserie-Mode des 18. Jahrhunderts – übrigens ebenfalls ein Förderprojekt der DSD.
Dr. Almut Pflüger kommt aus dem Ruhrgebiet. Ihr Herz schlägt für die Menschen, ihre Mentalität, den Dialekt und die gebaute Kultur. Der Liebe zu historischen Mauern und den Menschen, die so geradeaus und unkompliziert sind, verleiht sie mit außerordentlichem Engagement und großzügigen Spenden Ausdruck. Die ehemalige Wartehalle mit Schankkonzession nahe der alten Schmiede ihres Großvaters hat es ihr besonders angetan: „Heike’s Kiosk“ in Herne-Sodingen. MONUMENTE war mit ihr im Gespräch.
MONUMENTE: Wie sind Sie auf die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) aufmerksam geworden?
Almut Pflüger: Auf die Stiftung bin ich über MONUMENTE aufmerksam geworden. Als Herner Kind gefallen mir die Projekte im Ruhrgebiet besonders. Dafür schlägt mein Herz. Ich gründete einen Namensfonds, der sich für Zechensiedlungen und -anlagen einsetzt, insbesondere im Ruhrgebiet. 2021 stand ich dann im Kiosk in Herne. Zusammen mit der Pächterin Frau Chuchra begutachtete ich die kaputten Bodenfliesen, die mit Pappe und Lappen abgedeckt waren, damit keiner auf den Bröseln ausrutschte. Daraufhin kam mir die Idee, mit meinem bereits gegründeten Fonds hier zu unterstützen. Für mich ist das die ideale Kombination von Denkmalschutz und sozialem Engagement.
Und wie ging es dann weiter?
Unter anderem initiierte ich ein Treffen zwischen dem Oberbürgermeister der Stadt und der Stiftung. Wir saßen bei einem Mittagessen zusammen und es ergab sich, dass die DSD Interesse an dem Bau als Denkmal hatte. So kam das ins Rollen und letztlich ist der Kiosk in das Eigentum der Stiftung übergegangen. Die Betreiberin ist mit Leib und Seele dabei und arbeitet seit über 30 Jahren dort. Das Ziel ist es, gemeinsam mit ihr und im Einklang mit dem Betrieb den Kiosk denkmalgerecht zu sanieren.
Erinnern Sie sich noch daran, wie es früher war am Büdchen? Wie hat es sich verändert?
Die Trinkhalle war von Anfang an dafür gedacht, dass Arbeiter auf dem Weg zur Zeche oder auf dem Heimweg von der Arbeit ein Selterswasser holen. Früher war hier der Marktplatz. Da war das ganze Leben und deswegen war auch dort das Büdchen angesiedelt. Auch heute ist direkt am Büdchen kein Verzehr von alkoholischen Getränken erlaubt. Erst etwas weiter „anne Bank“ darf Bier getrunken werden. Das ist eine klare Regel von Frau Chuchra. Sie hat das hier alles im Griff. Und wenn mal einer ein paar Cent zu wenig dabei hat, geht das Getränk trotzdem raus. Da ist ein Zusammenhalt, da wird füreinander eingestanden. Das ist geblieben. Das Angebot auch: Ich habe hier früher einen grünen Gummifrosch bekommen. Den bekomme ich noch immer, wenn ich möchte.
Warum denken Sie, ist es so wichtig, sich gerade jetzt für den Kiosk einzusetzen?
Wer macht es sonst? Die Kassen der Kommunen sind leer, und damit eine solche soziale Anlaufstelle erhalten bleibt und nicht zu einem sozialen Brennpunkt wird, ist es doch alles denkmalpflegerische Engagement wert, dass man sie als solche erhält.
Bitte helfen sie mit!
„Heike’s Kiosk“
Adresse: Kurt-Edelhagen-Platz, Am Amtshaus 6, 44627 Herne
Maßnahme: behutsame Instandsetzung
Spendenkennwort: „Heike’s Kiosk“
Er war ein Pionier des ökologischen Bauens: der Architekt und Architekturtheoretiker Frei Otto (1925-2015). Nach dem Prinzip von Spinnennetzen, Seifenblasen und Blattstrukturen entstanden seine Bauwerke - wie die Multihalle von Mannheim.
Der Förderverein Teehaus Ruppertsberg will wieder feine Lebensart möglich machen.
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