Denkmalarten Wohnhäuser und Siedlungen Technische Denkmale Ausgabe Nummer Februar Jahr 2022 Denkmale A-Z B

Denkmalpflege aktuell: Bauen im Bestand

Denkmalpflege, die das Klima schützt

Bauen im Bestand als Mittel zur Klimarettung wird immer wichtiger und betrifft naturgemäß auch Denkmale – zwei Architekten in Lübeck wissen, wie es geht.

Architektin Nicola Petereit erinnert sich „Wir haben als Exoten angefangen, wir wurden schräg beäugt!“ Es war und blieb ihre Herzensangelegenheit – und ist mittlerweile das Thema der Stunde: Bauen im Bestand, die neue Devise in der Bauwelt. Denn das Gewerbe orientiert sich um: Bis vor kurzem sahen Architekten nur im Neubau optimale Entwurfsmöglichkeiten. Jetzt erkennt die Branche in der Nutzung bestehender Gebäude – darunter viele Denkmale – den Weg für die dringend notwendige nachhaltige Ressourcenschonung. Klimaschutz und Architektur treffen sich am Denkmal.

Das Alte darf sichtbar bleiben, Moderne und Historisches ergänzen sich.
Lübeck, Atelierhaus © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Das Alte darf sichtbar bleiben, Moderne und Historisches ergänzen sich.

Zusammen mit ihrem Mann Jörg Haufe führt Nicola Petereit seit 25 Jahren in Lübeck ein Architekturbüro. Schon während des Studiums galt ihr Augenmerk dem Bauen am Denkmal. Mittlerweile kann das Architektenpaar auf fast 200 Projekte zurückblicken. Vor allem entlang der Fleischhauerstraße in der Lübecker Altstadt, diesem Laufsteg norddeutscher Stadtgeschichte, hat sich das Ehepaar sowohl beruflich als auch privat verwirklicht. Mehrere Gebäude, natürlich allesamt Denkmale, sind unter ihrer Hand gerettet, geheilt und einem neuen Leben zugeführt worden.


Jüngstes Beispiel ihrer hervorragenden Umnutzung alter Bausubstanz: Ein Atelier- und ein Werkstattgebäude in der Fleischhauerstraße 75 in Lübeck – erster Preisträger des Bundeshandwerkerpreises Schleswig-Holstein 2021 und neuer Lebens- und Arbeitsort der Familie. Wenn die beiden Architekten erzählen, wie Gebäude mit ihnen sprechen, wie sie gleich einem Puzzlespiel an deren Umgestaltung herangehen, spürt man: Da ist große Hochachtung vor der Vergangenheit des Ortes, und da ist vor allem eine Haltung, die weiterdenkt. Nicola Petereit: „Jedes einzelne Bauteil, das vernichtet wird, ist in seinem Original unwiederbringlich verloren. Damit sind aber auch vor dem ökologischen Hintergrund sowohl die Rohstoffe als auch die für die Erbauung aufgewandte Energie unwiederbringlich verloren.“ Was die Lübecker seit Jahrzehnten praktizieren, wird immer aktueller: „In Zeiten, in denen Flächenverbrauch reduziert und Ressourcen geschont werden müssen, wird die Umnutzung bestehender Bausubstanz zunehmen und gegenüber dem Neubau an Bedeutung gewinnen“, stellen sie fest. Und sie haben recht.

Dem fein-hanseatischen Vorderhaus in der Lübecker Fleichhauerstraße ist das neue Bauen in seinem Hinterhof nicht anzusehen.
Lübeck, Atelierhaus © Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Dem fein-hanseatischen Vorderhaus in der Lübecker Fleichhauerstraße ist das neue Bauen in seinem Hinterhof nicht anzusehen.

Klimakiller Bau


Rohstoffe sparen, CO2-Emissionen mindern, die Erderwärmung reduzieren. Es sind die wichtigsten Themen unserer Zeit. Die globale Politik trifft sich zu gigantischen Weltklimagipfeln und ringt um Lösungen. Lange wurde dabei ein problematischer Bereich unterschätzt: Der große Anteil der Baubranche am Klimaproblem. Der Bauboom sorgt für einen gewaltigen Flächenfraß – allein in Deutschland werden pro Tag über 60 Hektar Boden versiegelt. Noch fataler: Für fast 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen ist das Bauen verantwortlich. Dabei zeigt der klimakritische Blick auf das einzelne Gebäude: Lediglich 33 Prozent der gesamten CO2-Emission wird während dessen Nutzungsphase verbraucht. Mehr als die Hälfte entsteht während der Herstellung der Baustoffe sowie bei Transport und Errichtung. der Rest beim Abriss und der Entsorgung.

 

Susanne Wartzeck, Präsidentin des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), kritisiert: „Nur diese 33 Prozent in der Nutzung werden nach dem Energieeinspargesetz überprüft. Wir müssen aber den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes betrachten.“ Sie fordert deshalb überarbeitete politische Rahmenbedingungen – dringend. Auch sie sieht die Konsequenz: „Abriss und Neubau ist immer seltener die richtige Entscheidung.


Wirtschaftliche und ressourcenschonende Alternativen sind gefragt. Darum ist es naheliegend, mit dem zu arbeiten, was wir haben: mit unserem Bestand.“ Bei ihrem Amtsantritt 2019 nannte Wartzeck als wichtigstes berufspolitisches Thema das klimaschonende Bauen. Einem Positionspapier des BDAs folgte das Projekt „Sorge um den Bestand – Zehn Strategien für die Architektur“, das seit 2020 auch als Ausstellung durch Deutschland tourt. Darin geht es um die Forderung einer längeren Lebensdauer von Gebautem, um die Aktivierung des Leerstands in Dorf- und Stadtkernen und um zirkuläre Materialien. Auch wenn es bei den Bestandsbauten, um die sich die Architekten Gedanken machen, nicht nur um Denkmale geht: Alle Themen, die hier angesprochen, planerisch durchdacht und neu sortiert werden, sind primär in der Denkmalpflege angesiedelt. „Das Bestehende zu erhalten und weiterzubauen, den kulturellen und ökologischen Wert des Gebäudebestands weiterzudenken, ist die große Zukunftsoption“, sagt Wartzeck und ruft zum „kreativen Unterlassen“ und gegen die „Wegwerfmentalität bei Gebäuden“ auf.

Jörg Haufe und Nicola Petereit in ihrer umgebauten Malerwerkstatt: Profis beim Thema Bauen im Bestand.
Lübeck, Atelierhaus © Jens Schulze
Jörg Haufe und Nicola Petereit in ihrer umgebauten Malerwerkstatt: Profis beim Thema Bauen im Bestand.

Die Erhaltung von Energie


Positives Beispiel, das die Architekten anführen: der Eiermannbau in Apolda. Seit 1994 stand das Feuerlöschgerätewerk von 1938/39 leer, bis es 2016 Teil der IBA, der  Internationalen Bauausstellung in Thüringen wurde und seitdem als Open Factory neu gedacht wird. Schrittweise wird der Industriebau, der als ein herausragendes Beispiel für das Neue Bauen gilt, als Kreativ- und Produktionsort aktiviert und ausgebaut, unterschiedliche Nutzungen werden durchgespielt. Die Denkmalpfleger, und mit ihr die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die seit 2003 mehrfach die Sanierung gefördert hat, sind durchgehend beteiligt. Über die aktuellen, aufsehenerregenden Aktionen in Apolda hinaus zeigt der Eiermannbau, dass „Bauen im Bestand“ kein neues Thema in der Geschichte ist und architektonische Meisterwerke hervorbringen kann. Denn ursprünglich wurde das Industriegebäude 1906 und 1907 als Strickwarenfabrik gebaut. Egon Eiermann erweiterte es 30 Jahre später für das Feuerlöschgerätewerk seines Freundes Karl Foerster. Bestand ist Ressource, die Weiternutzung von Gebäuden bietet baukulturelles Potenzial.


Jeder Abriss ist Vernichtung von Grauer Energie, also der Energie, die zur Errichtung und Entsorgung eines Gebäudes benötigt wird. Denkmalpflege, die sich um nichts anderes als um die Wahrung bestehender Gebäude kümmert, ist – so ist die Schlussfolgerung – aktive Erhaltung von Energie.


Alte Geschichten weitererzählen


Der Paradigmenwechsel in der Baubranche hat ein Gesicht: „Architects for Future“: In Anlehnung an die Bewegung „Fridays for Future“ haben sich 2019 junge Bauende und Architekturstudierende zusammengefunden, die öffentlich und politisch für eine klimagerechte Architektur agieren, „für eine lebenswerte Zukunft, die aktiv und positiv durch die Baubranche bereichert wird“. Primär ist auch bei ihnen der Aufruf, Abriss kritisch zu hinterfragen und eine Kultur des Pflegens einzuführen. Sie fordern den Einsatz von natürlichen, klimapositiven Baumaterialien. Dazu gehört das Interesse an alten Baustoffen wie Stroh, Lehm oder Holz.

Berührungspunkt von Denkmalpflege und Klimaschutz: die Rückbesinnung auf traditionelle  und nachwachsende Baumaterialien wie Reet. Beispiel in Schönweide, Schleswig-Holstein.
© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Berührungspunkt von Denkmalpflege und Klimaschutz: die Rückbesinnung auf traditionelle und nachwachsende Baumaterialien wie Reet. Beispiel in Schönweide, Schleswig-Holstein.

Alle gezeigten Beispiele sind aktuelle oder zurückliegende Preisträger des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege, etabliert seit Jahrzehnten und mitinitiiert von der DSD. Wie gehört das zusammen? Nur wer die alten Bauweisen kennt, kann sich in Altes hineindenken und kann sinnvoll weiternutzen. „Handwerker müssen im Altbau ungemein flexibel sein, weil wir so viel auf die Substanz achten. Es wird viel auf der Baustelle entschieden“, erzählen die beiden Lübecker, die sich über die Auszeichnung sehr freuen.


Eine neue Generation von Architekten wächst heran, das Berufsbild wird sich wandeln. Auch Nicola Petereit sieht das so und stellt gleichzeitig fest: „Aber darin liegt für die Planer nicht nur eine Einschränkung hinsichtlich der kreativen Freiheit, sondern die Chance, neue Gestaltungsprinzipien zu entwickeln und alte Geschichten weiterzuerzählen.“ Das neue Zuhause von ihr und ihrer Familie erfüllt jeden Anspruch zeitgemäßen Wohnens. Geschmackvolles Design trifft auf die Patina von Geschichte. Die alten Malerwerkstattgebäude liegen in einem der typischen tiefen Hinterhöfe der Lübecker Altstadt. Ein Atelierhaus, ein altes Leiterlager und die Werkstatt offenbarten ihr Innenleben erst während des Umbaus. „Das Haus gibt uns den Rahmen beim Bauen, ändert auch mal seine Meinung während der Entwicklung, bringt dann Schätze hervor – diese Knobelaufgabe erfüllt uns in unserer Arbeit.“


Jörg Haufe zeigt auf Details: Jedes historische Bauteil wird geachtet. Alte Mauerstrukturen, Heizkörper, selbst die rohe Holzlatte, die als Handlauf des alten Treppengeländers im einstigen Maleratelier diente. Sorgfältig wird auch sie repariert und ausgebessert. „Es ist die Gleichzeitigkeit von Geschichte und Gegenwart, der respektvolle Umgang mit Vorhandenem, der die Qualität der einzelnen Fragmente unterstreicht“, fasst Haufe ihre Bauphilosophie zusammen. „Der Denkmalschutz muss raus aus der Nische. Wir müssen auch Substanz erhalten, die nicht Schlösschen oder Teehaus waren. Allein, weil wir in der klimapolitischen Pflicht stehen“, sagen sie. Auch, wenn sie es ebenso gewohnt sind, mit ehrwürdigen, mehrere hundert Jahre alten Hansekaufhäusern umzugehen: Die Rettung des Lübecker Dielenhauses gleich nebenan in der Fleischhauerstraße war viele Jahre ein großes, erfolgreiches Projekt des Architektenpaars – und übrigens ebenfalls der DSD.

Umnutzung von Bestandsbauten als Motto unserer Zeit: hier die berühmte Baumwollspinnerei in Leipzig, Quartier namhafter Künstler.
© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Umnutzung von Bestandsbauten als Motto unserer Zeit: hier die berühmte Baumwollspinnerei in Leipzig, Quartier namhafter Künstler.

Das Denkmal – Retter im Klimawandel?


Wie wichtig Klimaschutz ist und wie sehr der Klimawandel uns bereits ereilt, das hat nicht erst die Flutkatastrophe im Sommer letzten Jahres in Westdeutschland gezeigt. Immer heißere Sommer suchten uns in den vergangenen Jahren heim, was vor allem Städte und deren Bewohner zunehmend gefährdet. Wissenschaftler arbeiten Notfallpläne aus. Sie schlagen vor: In extremen Hitzeperioden sollen der Bevölkerung kühlende Räume zur Verfügung gestellt werden, insbesondere – so stellten sie fest – böten sich Kirchen dafür an. Sie sollen dafür geöffnet werden. Das Denkmal als Retter im Klimawandel? Hoffentlich nicht nur auf diese Art!


Beatrice Härig

Fünf Fragen zur Nachhaltigkeit in der Denkmalpflege


Es herrscht Konsens darüber, dass das Erhalten und Reparieren nachhaltiger ist als Abriss und Neubau. Wie Denkmalpflege zusätzlich nachhaltig sein kann, fragten wir Professor Jörg Haspel (68), Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Worin liegt der Vorteil historischer Bauten in der aktuellen Diskussion um Nachhaltigkeit im Bauwesen?
Historische Bauten hinterlassen einen viel geringeren CO2-Fußabdruck als Neubauten. Das verdanken Bestandsbauten vor allem der sogenannten „Grauen Energie“, also der in ihnen bereits durch Herstellung, Transport, Lagerung etc. gebündelten Energie, die ja für Neubauten erst noch aufgebracht werden muss. Das gilt erst recht, wenn es sich bei den verwendeten Materialien um nachwachsende Baustoffe der Region handelt. Leider wird der „Bilanzraum Herstellung“ in der Gesamtbilanz viel zu selten berücksichtigt und vor allem auf den Energiebedarf der Nutzung und Bewirtschaftung abgehoben.

Warum empfiehlt die DSD die Nutzung historischer Baumaterialien?

Da Denkmalpflege bekannte, über Jahrhunderte erprobte und oft reparaturfähige Baustoffe nutzt, werden Risiken in Bezug auf Schadstoffemissionen, Alterung oder Entsorgung minimiert. Über viele moderne Baustoffe, insbesondere Verbundstoffe, wissen wir oft noch zu wenig. Ihre Entsorgung wirft weitere Probleme auf.

Eine geschickte Büro-Umnutzung rettete die originale Substanz des Lokschuppens Mannheim.
Roland Rossner
Eine geschickte Büro-Umnutzung rettete die originale Substanz des Lokschuppens Mannheim.
Professor Jörg Haspel, ehemaliger Landeskonservator, gibt der Denkmalpraxis in der DSD eine Stimme.
© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Professor Jörg Haspel, ehemaliger Landeskonservator, gibt der Denkmalpraxis in der DSD eine Stimme.


Auch Denkmale müssen instandgesetzt werden.  Wie kann das nachhaltig geschehen?
Grundsätzlich gilt es bereits bei der Planung eine dem Denkmal angemessene statt eine maximierte Nutzung anzustreben. Die Nutzung muss sich nach dem Denkmal richten, nicht umgekehrt – Übernutzungen sind zu vermeiden. Dabei soll der Bestand respektiert werden. Denkmale erfordern Einzelbehandlung – und bieten dafür Einzigartiges statt Standardware.

Und wenn wirklich nicht alles erhalten werden kann?
Erfreulicherweise sind Denkmale sehr reparaturfähig. Außerdem kann geborgenes Baumaterial oft wiederverwendet werden, vom Dachstein bis zu Türen. Vielfach findet Baustoffrecycling bereits auf Bauhöfen oder durch spezialisierte Baustoffhandlungen statt. Wenn tatsächlich Ersatz gefunden werden muss, sollte Materialgerechtigkeit angestrebt oder eine materialgerechte Annäherung an traditionelle Baustoffe gesucht werden.

Sehen Sie die Chance einer stärkeren Rolle des Denkmalschutzes im europäischen „Green Deal“?
Derzeit wird immer noch zu oft vom Energieverbrauch in der Nutzung gesprochen. Echte Einsparungsmöglichkeiten finden sich jedoch in der Produktionsphase von Bauten. Wenn hier endlich jedes Gebäude in seiner Gesamtenergiebilanz gesehen wird, bekommt Denkmalschutz einen ganz neuen Stellenwert!

 

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