Ausgabe #1 / 2012

  • Ein Verein kaufte die Schönfelder Gutskirche 08.11.2012 Zum Besten der Menschen Zum Besten der Menschen

    Zum Besten der Menschen

    Ein jeder baut nach seiner Nase,ich nach der meinen, Baurat Hase."

  • Die Restaurierung des Klosters Ilsenburg ist auf einem guten Weg 08.11.2012 Wie Heine zu "Prinzessin Ilse" kam Wie Heine zu "Prinzessin Ilse" kam

    Wie Heine zu "Prinzessin Ilse" kam

    "Endlich gelangten wir auf den Ilsenstein. Das ist ein ungeheurer Granitfelsen, der sich lang und keck aus der Tiefe erhebt. Von drei Seiten umschließen ihn die hohen, waldbedeckten Berge, aber die Vierte, die Nordseite, ist frei, und hier schaut man das unten liegende Ilsenburg und die Ilse, weit hinab ins niedere Land", schrieb Heinrich Heine in seinem 1826 veröffentlichten Band "Die Harzreise". Ohne es eigens zu erwähnen, hat er von dem Felsen aus auch das Ilsenburger Kloster betrachtet, das vor beinahe 1.000 Jahren hoch über dem Tal des Flüsschens Ilse errichtet wurde.

  • Das Ladengeschoss von Haus 2 wird bespielt 08.11.2012 Welttheater auf der Krämerbrücke Welttheater auf der Krämerbrücke

    Welttheater auf der Krämerbrücke

    Wenn es auf der Krämerbrücke in Erfurt dämmert, bildet sich ein Knäuel von Menschen vor Haus 2. Ohne müde zu werden, enthüllt die Königin immer wieder ihren prächtigen Spiegel, der als Bühne dient. Sie blickt dämonisch drein, während im Spiegel zeitgleich verschiedene Szenen des Märchens "Schneewittchen" zu sehen sind. Dieses simultane Spiel betreibt seit etwas mehr als einem Jahr der Holzbildhauer und Puppenschnitzer Martin Gobsch.

  • Vom Lastenträger zum Prunkschlitten 08.11.2012 Königliche Kufen Königliche Kufen

    Königliche Kufen

    Wieso bezeichnen wir edle Autos gerne als "Luxusschlitten"? Die meisten Menschen denken bei Schlitten vermutlich zuerst an das winterliche Rodelvergnügen, wenn Kinder und Erwachsene bei klirrender Kälte, strahlendem Sonnenschein und knirschendem Schnee auf Holzschlitten Hänge hinuntersausen und, sie schnaufend hinter sich herziehend, wieder aufsteigen, um sich den Spaß erneut zu gönnen.

  • Das Belvedere auf Dittersbachs "Schöner Höhe" 08.11.2012 Gar treu bis an das Grab Gar treu bis an das Grab

    Gar treu bis an das Grab

    Ich hatte mich gewöhnt, bey Allem was ich that, bey Allem was mich erfreute an Göthe zu denken", schreibt Johann Gottlob von Quandt 1832. Der Kunstliebhaber ist ein Goetheaner mit Leib und Seele. 1808 hat der 21-jährige Leipziger den Dichter bei einem Kuraufenthalt in Karlsbad erstmals getroffen und ihm seine Verehrung ausgesprochen.

  • Die Kirche in Crock wurde auf einem germanischen Heiligtum erbaut 08.11.2012 Erst Irmin, dann Veit Erst Irmin, dann Veit

    Erst Irmin, dann Veit

    Der englische Abt Wynfreth erhielt am 15. Mai 719 von Papst Gregor II. den Auftrag, das Christentum im Frankenreich zu verbreiten. Als Bonifatius missionierte er zunächst im Land der Friesen, später zog er nach Osten weiter. In Nordhessen wollte er ein Zeichen setzen und fällte 723 das Heiligtum der Germanen, die Donareiche. So gelang es ihm, den Stamm der Chatten zum Christentum zu bekehren.

  • Auf den Spuren der Nibelungen 08.11.2012 Nibelungen Ein Epos von 2.400 Strophen

    Ein Epos von 2.400 Strophen

    "Uns ist in alten mæren / wunders vil geseit, von helden lobebæren / von grôzer arebeit, von freuden, hôchgezîten / von weinen und von klagen, von küener recken strîten / muget ír nu wunder hœren sagen."

  • 200 Jahre Märchen der Brüder Grimm 08.11.2012 Die Guten ins Töpfchen Die Guten ins Töpfchen

    Die Guten ins Töpfchen

    Wenn im Winter dicke Schneeflocken fallen, hat Frau Holle ihre Kissen aufgeschüttelt. Ein Dornröschenschloss ist ein Garant für Romantik, die Liste der Rapunzeltürme weit länger als des schönen Kindes Haar. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute: in Büchern, Filmen und in der Werbung, als nostalgische Glanzbilder oder computergeneriert. Aschenputtel, Rotkäppchen und der Froschkönig sind auf der ganzen Welt präsent. Die Märchenfiguren, die die Brüder Grimm so populär gemacht haben, scheinen unsterblich.

  • Ein sagenhaftes Ereignis in der Kölner Stadtgeschichte 08.11.2012 Dem Löwen zum Fraße Dem Löwen zum Fraße

    Dem Löwen zum Fraße

    Der schwarze Mantel des Hermann Grin bauscht sich in der Luft, als dieser mit festem Schritt dem aufgerichteten Löwen entgegentritt. Entschlossen hat der blutrot Gewandete sein Schwert in die Brust des Raubtieres gerammt und wehrt mit dem Stoß seiner vom Umhang geschützten Linken dessen Biss ab.

  • Weshalb Samson erst einen Baum ausriss 08.11.2012 Das Einhorn und die Unschuld Das Einhorn und die Unschuld

    Das Einhorn und die Unschuld

    Die geflügelten Darstellungen von Engel, Ochse, Löwe und Adler gelten von jeher als Symbole der vier Evangelisten, werden ihnen aber erst seit dem 4. Jahrhundert zugeordnet. Ihre Wurzeln haben die vier Tiere in den Visionen des Propheten Hesekiel, wie er sie in den Versen 4 - 10 des 1. Kapitels beschreibt.

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