Februar 2011

20 Jahre MONUMENTE

Das wichtigste Bindeglied

Nun feiert die Zeitschrift MONUMENTE in diesem Jahr bereits ihren 20. Geburtstag. Sie ist das großartige Lebenswerk von Friedrich Ludwig Müller. Von seinem Geist und seiner unerschöpflichen Kreativität hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz viele Jahre profitiert.

Die erste Ausgabe der MONUMENTE erschien im Dezember 1991. Viele Baudenkmale, die damals vorgestellt wurden, konnten mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert werden. Darunter das Rundschloss in Oberpöllnitz, dessen Ruine auf dem Titel dargestellt war. 
Monumente-Cover © Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Die erste Ausgabe der MONUMENTE erschien im Dezember 1991. Viele Baudenkmale, die damals vorgestellt wurden, konnten mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert werden. Darunter das Rundschloss in Oberpöllnitz, dessen Ruine auf dem Titel dargestellt war.

Sechsmal im Jahr überrascht jedes Heft durch neue Akzente, neue Sichtweisen, neue Geschichten. Dieses Magazin für Denkmalkultur 20 Jahre lang mit 115 Ausgaben lebendig zu halten, ist ein wahres Meisterstück, ohne das unsere Stiftung nie das geworden wäre, was sie jetzt ist: die größte Bürgerinitiative für den Denkmalschutz in Deutschland.

Mit tatkräftiger Hilfe von 190.000 Dauerspendern und der Fernsehlotterie GlücksSpirale konnten wir seit 1991 für die Erhaltung und die vielfache Rettung von in höchster Not befindlichen Baudenkmalen sowie für die Fortbildung des Handwerks, die Jugendbauhütten, den Tag des offenen Denkmals und das Schulprojekt "denkmal aktiv" rund eine halbe Milliarde Euro bereitstellen.

Davon kamen allein 77,8 Millionen direkt über die eingelegten Zahlungsträger und die Spendenaufrufe in MONUMENTE. In Wirklichkeit aber hat das Magazin geholfen, sehr viel mehr Mittel einzuwerben.

Wenn die Stiftung selbst schon 25 Jahre alt ist, was haben wir dann eigentlich bis zum Erscheinen des ersten Heftes im Dezember 1991 gemacht? Bis dahin hatten uns nur wenige Spenden einzelner Bürger erreicht. Wir lebten zunächst vom Startkapital der deutschen Wirtschaft, der wir ja die Gründung unserer Stiftung zu verdanken haben.

Um die Förderergemeinde zu vergrößern, warb der damalige Geschäftsführer unserer Stiftung, Friedrich Ludwig Müller, zunächst mit dem Bild des Bundespräsidenten und später mit dem Slogan "Rette mit, wer kann!". Er hatte die Idee, die Förderer über die Verwendung ihrer Spenden und die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mit einer Zeitschrift zu informieren. So entstand das Magazin MONUMENTE, das maßgeblich zum Siegeszug der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zugunsten unseres kulturellen Erbes beitrug.

Nach einem Aufruf der MONUMENTE-Redaktion in der Dezember-Ausgabe 2005 gingen so viele Spenden ein, dass die Sanierung der Dorfkirche von Strehlow von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt werden konnte. Bereits im Juli 2007 feierte man in dem brandenburgischen Ort den Abschluss der Arbeiten. 
Strehlow, Dorfkirche © Roland Rossner / ML Preiss, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Nach einem Aufruf der MONUMENTE-Redaktion in der Dezember-Ausgabe 2005 gingen so viele Spenden ein, dass die Sanierung der Dorfkirche von Strehlow von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt werden konnte. Bereits im Juli 2007 feierte man in dem brandenburgischen Ort den Abschluss der Arbeiten.

MONUMENTE ließ die Zahl unserer Förderer steil in die Höhe schnellen und wurde zum wichtigsten Bindeglied zwischen den Förderern und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Friedrich Ludwig Müller, der die Chefredaktion inzwischen in die Hände seiner Schülerinnen gelegt hat, gilt unser herzlicher Dank.

Professor Dr. Gottfried Kiesow

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