Ausgabe #1 / 2011

  • Die Besichtigung der Festung Ehrenbreitstein lohnt nicht nur zur Bundesgartenschau 08.11.2012 Festungsbau Zur Eroberung freigegeben

    Zur Eroberung freigegeben

    Aus der Vogelperspektive betrachtet, sind sie oft sternförmige Gebilde, die uns ihre gesamte baukünstlerische Perfektion offenbaren. Ihre Konstruktion geht auf eine ausgeklügelte und über Jahrhunderte entwickelte Ingenieurstechnik zurück. Dennoch wurden die Festungsanlagen in Deutschland lange Zeit nicht als Kulturdenkmale wahrgenommen und im Gegensatz zu Burgen und Schlössern eher gering geschätzt. Die Festung Ehrenbreitstein ist einer von drei Ausstellungsorten der diesjährigen Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz.

  • Die Stadtmauer von Oberwesel 08.11.2012 Welterbe mit 16 Türmen Welterbe mit 16 Türmen

    Welterbe mit 16 Türmen

    Der städtische Viehhirte von Oberwesel am Rhein hatte kein leichtes Leben. Tagsüber musste er die Kühe der Bürger auf die Weiden führen, nachts übte er das Amt eines Brandwächters aus. Hoch oben im 6. Stock des Kuhhirtenturms lag seine Wachstube und darüber hing die Brandglocke. Täglich musste er also über einfache Leitern den hohen Turm besteigen. Sicher hielt er dabei auch zuweilen nach Feinden Ausschau, schließlich lag sein Dienstsitz an der besonders gefährdeten westlichen Stadtmauer am Michelfeld. Noch heute umschließen die Befestigungsanlagen die Stadt auf knapp drei Kilometer fast vollständig.

  • Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken brachte barocken Glanz und Wohlstand 08.11.2012 Schwarze Kohle, weißer Putz Schwarze Kohle, weißer Putz

    Schwarze Kohle, weißer Putz

    Mit Fug und Recht darf man behaupten, dass Saarbrücken und das Saarland eine von der Geschichte gebeutelte Gegend ist. Ein Grenzgebiet, das niemand so wirklich haben wollte und das doch strategisch wichtig genug war, um mehrfach überrannt, verhandelt und ausgebeutet zu werden.

  • Peter Friedrich Ludwig von Holstein-Gottorp 08.11.2012 Landesvater aus Berufung Landesvater aus Berufung

    Landesvater aus Berufung

    Klare zurückhaltende Linien statt opulenter Prunk - das war wohl die Maßgabe Peter Friedrich Ludwigs, als er Oldenburg zu seiner Residenz machte. Noch heute verleiht die frische Eleganz hell getünchter Gebäude, die hier ab 1785 in klassizistischen Formen entstanden, der Stadt ihr unverwechselbares Bild.

  • Wolfsburg – wie ein Auto eine Stadt schuf 08.11.2012 Wolfsburgs Architektur Kultur im Kofferraum

    Kultur im Kofferraum

    Der freundliche Herr Cramm vom Besucherdienst der Volkswagen AG lächelt stolz. Das Werkforum in Wolfsburg ist mit allen technischen Finessen ausgestattet. "Spüren Sie das leichte Beben unter Ihren Füßen? Das sind die Schwingungen aus dem Presswerk, das einen Kilometer entfernt ist."

  • Die Berliner Marienkirche erhielt eine neue Farbfassung 08.11.2012 Harmonie in Weiß und Grau Harmonie in Weiß und Grau

    Harmonie in Weiß und Grau

    Wie auf einem Tablett präsentiert sich die gotische Marienkirche in der Nähe des Alexanderplatzes in Berlin. Der 1270/80 begonnene, freistehende Backsteinbau ist das Relikt einer Zeit, als die planmäßige Entwicklung der Doppelstadt Cölln und Berlin ihren Anfang nahm und im Norden die "Neustadt" gegründet wurde.

  • Interview mit Professor Josef Baulig 08.11.2012 Die städtebauliche Entwicklung Saarbrückens Die städtebauliche Entwicklung Saarbrückens

    Die städtebauliche Entwicklung Saarbrückens

    Städtebauliche Überlegungen über Vergangenheit und Zukunft der Hauptstadt des Saarlands

  • Mannheim hat nicht nur Schillers Räuber zu bieten 08.11.2012 Quadratische Stadt Mannheim Die Stadt im Quadrat

    Die Stadt im Quadrat

    Es wird erzählt, dass das Mannheimer Nationaltheater am 13. Januar 1782 bei der Uraufführung der "Räuber" einem Tollhaus geglichen habe. Dieses Ereignis macht den damals eher unbekannten Friedrich Schiller über Nacht berühmt.

  • Städtebauer beherrschten sogar die Zugluft 08.11.2012 Die Anatomie einer Stadt Die Anatomie einer Stadt

    Die Anatomie einer Stadt

    Die überwiegende Zahl unserer Städte entstand im 12. und 13. Jahrhundert, zumeist allmählich und damit weitgehend planlos von einer Burg oder einem Kloster als Keimzelle ausgehend. Zum ersten Typ gehört zum Beispiel die nordhessische Stadt Fritzlar, die der nördlichste Vorposten der Erzbischöfe von Mainz war. In der Entfernung eines Tagesritts legte deren ärgster Rivale, Landgraf Ludwig III. von Thüringen, nach 1194 die Stadt Melsungen an.

  • Die Stuckdecken im Coswiger Simonetti Haus brauchen Hilfe 08.11.2012 Der geheimnisvolle Alchimist Der geheimnisvolle Alchimist

    Der geheimnisvolle Alchimist

    Wer war Freiherr Friedrich von Meder? Die Antwort auf diese Frage könnte das Geheimnis um das Simonetti Haus in Coswig (Anhalt) lüften - und die Geschichte um ein außergewöhnliches Kunstwerk erhellen. Zwischen 1699 und 1705 wurde der zweigeschossige Fachwerkbau mit hohem Walmdach vor den Toren der Stadt für den Berliner Adeligen Friedrich von Meder errichtet. 1709 stand das Landhaus mit dem reizvollen Ausblick über die Elbe bereits wieder zum Verkauf.

  • 20 Jahre MONUMENTE 08.11.2012 Das wichtigste Bindeglied Das wichtigste Bindeglied

    Das wichtigste Bindeglied

    Nun feiert die Zeitschrift MONUMENTE in diesem Jahr bereits ihren 20. Geburtstag. Sie ist das großartige Lebenswerk von Friedrich Ludwig Müller. Von seinem Geist und seiner unerschöpflichen Kreativität hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz viele Jahre profitiert.

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