Mehr als zwei Jahre lang war die kostbare Ausstattung der 1520 vollendeten Georgskirche im sachsen-anhaltinischen Mansfeld durch weiße Planen verhüllt. Da sich aufgrund von Schäden im Dach Feuchtigkeit und Schimmel im Kirchenraum gebildet hatten, mussten die wertvollen Bild- und Schnitzwerke aus der Erbauungszeit geschützt werden. Weil die Leserinnen und Leser von MONUMENTE unserem Spendenaufruf für das Gotteshaus so großzügig gefolgt sind, gehören Eimer und Wannen zum Auffangen des Regenwassers nun der Vergangenheit an. Denn die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) konnte, auch dank zusätzlicher Mittel von der Rudolf-August Oetker Stiftung und des Fonds Glockenklang der Stiftung Symphasis, helfen, die aufwendigen Restaurierungsmaßnahmen am Dachstuhl abzuschließen. Auch die jetzt beginnenden Arbeiten am Mauerwerk kann die DSD unterstützen und so dazu beitragen, die wertvollen Ausstattungsstücke aus Holz für die Zukunft zu bewahren.
Wie die Kirchenwand hinter dem Altar der Marienkrönung, datiert um 1492, zeigt, muss der Innenraum restauriert werden. Die Wände sind dank des wieder dichten Kirchendachs bereits sehr viel trockener.
Wie die Kirchenwand hinter dem Altar der Marienkrönung, datiert um 1492, zeigt, muss der Innenraum restauriert werden. Die Wände sind dank des wieder dichten Kirchendachs bereits sehr viel trockener.
Otto Bartning gehört zu den bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Wegweisend sind seine Raumschöpfungen im Bereich des protestantischen Kirchenbaus.
Sie sind nur wenige Zentimeter dünn und überspannen dennoch große Hallen. Stützenfrei. Sie sind ingenieurtechnische Meisterleistungen und begeistern durch ihre kühnen Formen.