Ausgabe #2 / 2009

  • Denkmalkultur für Feingeister 08.11.2012 Wege durch das Land Wege durch das Land

    Wege durch das Land

    Es ist ein sprödes Land. Sagt man. Eine eher stille Gegend. Vielleicht ist das so. Aber jedes Jahr im Sommer blühen in Ostwestfalen-Lippe ungeahnte Schätze auf: Wenn sich Landschaft und Denkmale mit Literatur und Musik vereinigen und einer treuen Anhängerschaft jenseits jeder Hektik Kulturmomente der feinen und behutsamen Art schenken - und das seit zehn Jahren.

  • Die Ornamentik im Rokoko und Klassizismus 08.11.2012 Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen

    Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen

    Die Architektur des Barock ist reich an Zierformen. Zwischen 1690 und 1735 - im Hochbarock - waren Muscheln, C-Schwünge und Bandelwerk die bevorzugten Ornamente. Danach tauchte eine neue Schmuckform auf, die dem Rokoko als Spätstil des Barocks seinen Namen gab: die Rocaille. Sie wurde in Frankreich zur Regierungszeit König Ludwigs XV. ungefähr ab 1730 geschaffen und ist in Deutschland bereits wenige Jahre später in München-Nymphenburg anzutreffen.

  • Bettina von Arnim und Schloss Wiepersdorf 08.11.2012 "...mein Glück ist meine Heimat" "...mein Glück ist meine Heimat"

    "...mein Glück ist meine Heimat"

    Die Stufen der Terrasse hinunter schlenderten sie an Pomona, Eternita, Aphrodite und Leda vorbei geradewegs auf die Figur des Zeus zu. Über Generationen hinweg wurden die Steinskulpturen im Park des Wiepersdorfer Schlosses stumme Zeugen von Gesprächen zwischen Dichtern, Malern und Komponisten.

  • Die Hackert-Gemälde auf Gut Boldevitz 08.11.2012 In letzter Sekunde gerettet In letzter Sekunde gerettet

    In letzter Sekunde gerettet

    Drei Tinten stehen, wenn er tuscht, immer bereit, und indem er von hinten hervorarbeitet und eine nach der andern braucht, so entsteht ein Bild, man weiß nicht woher es kommt. Wenn es nur so leicht auszuführen wäre, als es aussieht." Goethe ist voll der Bewunderung für den berühmten Landschaftsmaler Jakob Philipp Hackert, dem er 1787 während seiner "Italienischen Reise" über die Schulter schauen darf.

  • Ein brandenburgisches Gutshaus braucht Ihre Hilfe 08.11.2012 Gut Zernikow Ferien auf Zernikow

    Ferien auf Zernikow

    Da bin ich einen Tag in Zernikow gewesen,wo ich glückliche Tage der Kindheitin Vergleich mit den übrigen zubrachte,wo ich mein erst poetisch Werk schriebund vielerlei in aller Einsamkeit lernte".Achim von Arnim an Bettine,4. September 1819

  • Schloss Glücksburg wurde restauriert 08.11.2012 Farbe aus dem Sumpf Farbe aus dem Sumpf

    Farbe aus dem Sumpf

    Das ZDF-Fernseh-Team musste sich im Juli 2006 für eine neue Staffel der Adelssaga "Der Fürst und das Mädchen" genau überlegen, welche Seite von Schloss Glücksburg bei den Außenaufnahmen diesmal ins Bild kommen sollte. Denn der so authentische Drehort in der malerischen Landschaft an der Flensburger Förde erhielt damals gerade einen neuen Fassadenanstrich.

  • Monumente besichtigte den Amtssitz des Bundespräsidenten 08.11.2012 Deutschlands erste Adresse Deutschlands erste Adresse

    Deutschlands erste Adresse

    Die fünfjährige Amtszeit von Bundespräsident Horst Köhler endet in diesem Jahr. Wenn die 13. Bundesversammlung am 23. Mai 2009 ein neues Staatsoberhaupt wählt, wird er, neben der Hochschulprofessorin Gesine Schwan und dem Schauspieler Peter Sodann, erneut kandidieren. 2006 bezog der Schirmherr der Deutschen Stiftung Denkmalschutz seinen damals frisch sanierten Amtssitz.

  • Eine kleine Kulturgeschichte des Spiegels 08.11.2012 Der Zauber des Widerscheins Der Zauber des Widerscheins

    Der Zauber des Widerscheins

    Kerzenschein, so weit das Auge reicht, die Pretiosen gleich mehrfach wiederholt, und der ganze Raum verliert sich im Unendlichen. Der Barockmensch war ein Sinnenmensch par excellence und hat - als wahren Schauplatz seiner Epoche - den Spiegelsaal kreiert. Denn, was konnte die Sinne mehr ansprechen als optische Täuschungen und der Zauber raffinierter Lichteffekte?

  • Interview mit Joachim von Reden 08.11.2012 Das Erbe von Münchhausen Das Erbe von Münchhausen

    Das Erbe von Münchhausen

    Drei Generationen der Familie von Reden bewohnen heute das geschichtsträchtige Anwesen Schloss Wendlinghausen, das deren Vorfahr Hilmar von Münchhausen, ein Ahne des berühmten Lügenbarons, Anfang des 17. Jahrhunderts erbaut hat. Über die schönen aber auch schwierigen Seiten eines solch bedeutendes Erbe berichtet Joachim von Reden.

  • Ein barocker Faktorenhof in Seifhennersdorf 08.11.2012 Blumen für den Leinwand-Händler Blumen für den Leinwand-Händler

    Blumen für den Leinwand-Händler

    Als Johann Christian Berndt im Jahr 1754 in Seifhennersdorf seinen Faktorenhof umbaute, sollte jedermann sehen, dass die Geschäfte florierten: Ein aufwendig verziertes Portal führte in sein stattliches Wohnhaus.

  • Schloss Bothmer hat eine gesicherte Zukunft 08.11.2012 Bedenke das Ende! Bedenke das Ende!

    Bedenke das Ende!

    Respice Finem" ist im Giebeldreieck des Corps de logis von Schloss Bothmer in Klütz zu lesen. Es sind die letzten beiden Worte des Lebensmottos von Graf Hans Caspar von Bothmer: "Was immer Du tust, das tue bedacht und bedenke das Ende". Er hatte das barocke Ensemble 1726-32 errichten lassen. Nicht immer handelten die folgenden Besitzer im Sinne dieses Spruches. Doch nun, mit der Übernahme durch das Land und der Errichtung einer landeseigenen "Stiftung Schloss Bothmer" sieht die größte barocke Schlossanlage Mecklenburg-Vorpommerns endlich einer gesicherten Zukunft entgegen.

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