Ausgabe #5 / 2005

  • Das Dresdner Elbtal - eine Flusslandschaft als Welterbe 08.11.2012 "Wo man von Schönheit trunken wird" "Wo man von Schönheit trunken wird"

    "Wo man von Schönheit trunken wird"

    Eine Gondelfahrt als Welterbe, aufgenommen in die Liste der UNESCO, gibt es das? Ungewöhnlich, aber so geschehen am 24. Juni dieses Jahres in Dresden. Der Direktor des Welterbezentrums der UNESCO, Francesco Bandarin, war höchstpersönlich aus Paris nach Dresden gekommen und überreichte die Urkunde.

  • Der Dom zu Aachen 08.11.2012 Wider den Zahn der Zeit Wider den Zahn der Zeit

    Wider den Zahn der Zeit

    Das Achteck ist die vollkommene Form zwischen Kreis und Quadrat. Das dachte man jedenfalls in der Antike. Der Kreis ohne Anfang und Ende symbolisierte den Himmel in seiner Unendlichkeit und das Quadrat mit seinen vier Ecken die Erde in ihrer Begrenzung mit den Himmelsrichtungen. Zwischen Himmel und Erde erbaute Karl der Große auf dem Grundriss eines Oktogons sein Gotteshaus, die Aachener Marienkirche (auch Pfalzkapelle oder Münster genannt). Er orientierte sich an San Vitale in Ravenna und der kleinen Hagia Sophia in Istanbul.

  • Junge Menschen auf Spurensuche 08.11.2012 Welterbe in der Schule Welterbe in der Schule

    Welterbe in der Schule

    Vom Grand Canyon in den USA bis zu den Pyramiden von Gizeh in Ägypten, vom Mont Saint-Michel in Frankreich bis zum Tadsch Mahal in Indien, von der Zeche Zollverein in Deutschland bis zum Ngorongoro-Krater in Tansania - Welterbestätten der UNESCO gibt es in vielen Ländern der Welt.

  • Das Welterbe Stralsund und Wismar 08.11.2012 Von Bierbrauern und Schneidern Von Bierbrauern und Schneidern

    Von Bierbrauern und Schneidern

    Den 14. Dezember 2000 werden die Bürgermeister von Wismar und Stralsund, Dr. Rosemarie Wilcken und Harald Lastovka, so schnell nicht vergessen. Hatten sie doch an diesem Tag mit Schrecken erfahren, dass die UNESCO ab dem 31. Dezember kurzfristig die Regularien für die Aufnahme in die Liste des Welterbes ändern wollte.

  • Interview mit Dieter Offenhäußer 08.11.2012 Vielfalt der Kulturen Vielfalt der Kulturen

    Vielfalt der Kulturen

    MO: Vor wenigen Wochen ist der Limes zum Welterbe ernannt worden. Damit ist Deutschland mit 31 Stätten in der Welterbeliste vertreten. Welche Auflagen und Pflichten entstehen konkret, wenn eine Kultur- oder Naturstätte zum Welterbe geadelt wird - und gibt es auch finanzielle Förderungen?

  • Der Rosenstock am Hildesheimer Dom 08.11.2012 Tausend Jahre und kein bisschen müde Tausend Jahre und kein bisschen müde

    Tausend Jahre und kein bisschen müde

    Anfang Juni in Hildesheim: Wie in jedem Sommer zieht es wieder Tausende Besucher in den Kreuzgang am Dom, Journalisten und Fotografen drängen sich auf dem kleinen Friedhof um die St. Annenkapelle. Doch nicht allein die bemerkenswerte Architektur wird hier bestaunt, die Menschen betrachten vielmehr ein jährlich wiederkehrendes Wunder und versuchen, es auf Zelluloid zu bannen: Der "Tausendjährige Rosenstock" steht in voller Blüte!

  • Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte 08.11.2012 Stahlriese mit Flair Stahlriese mit Flair

    Stahlriese mit Flair

    Es ist in diesen Tagen ein ganz besonderes Erlebnis, durch die Gebläsehalle des Weltkulturerbes der Völklinger Hütte zu schlendern. Bücher, Waffen, Geschirr aus Keramik, Silber und Perlmutt und vieles mehr erzählen in der Ausstellung "Schätze aus 1001 Nacht" die Geschichte des 500-jährigen Kulturaustausches zwischen dem Morgen- und dem Abendland. Die prächtigen Exponate bilden einen einzigartigen Kontrast zu den riesigen Maschinen, mit denen Hochofenwind zum Schmelzen des Roheisens erzeugt wurde, und die bis heute den einzigartigen Charakter dieser Halle ausmachen.

  • Zur Geschichte der Orangerien 08.11.2012 Kein Land "wo die Zitronen blühen" Kein Land "wo die Zitronen blühen"

    Kein Land "wo die Zitronen blühen"

    Der Fuldaer Fürstabt Amand von Buseck gab im Jahr 1747 eine Gemäldeserie in Auftrag: Es handelte sich nicht, wie man vermuten könnte, um eine Ahnengalerie, um Porträts von Kirchenoberhäuptern oder Historienbilder.

  • Bauten des Bauhauses in Weimar und Dessau 08.11.2012 "Es hat sich ausgeweimart" "Es hat sich ausgeweimart"

    "Es hat sich ausgeweimart"

    "Es hat ausgeweimart, meine Herren, wir gehen jetzt dessauern!" beschrieb der Maler und Bauhauslehrer Lyonel Feininger im Februar 1925 seiner Frau Julia den bevorstehenden Wechsel des Staatlichen Bauhauses von Weimar nach Dessau. Der Gründer und Direktor des Bauhauses, Walter Gropius, sah sich zusammen mit seinen Meistern - den Titel trugen die Lehrenden am Bauhaus - zu diesem Schritt genötigt, nachdem es Bestrebungen deutschnationaler Abgeordneter im thüringischen Landtag gegeben hatte, das Bauhaus in Weimar aufzulösen. In der Industriestadt Dessau fanden die Meister ein ihren avantgardistischen Ideen aufgeschlosseneres Klima.

  • Kühne Konstruktionen der Gotik 08.11.2012 Die hohe Kunst des Wölbens Die hohe Kunst des Wölbens

    Die hohe Kunst des Wölbens

    Der Wiederaufbau der Wismarer Georgenkirche war 2001 schon weit fortgeschritten. Von außen sah sie fast fertig aus, hatten doch alle Bauteile mit Ausnahme des Turmes wieder ein Dach. Aber für die Bauleute begann nun eine besonders spannende Phase: Die zerstörten Gewölbe sollten wieder eingebracht werden. Dies geschah selbstverständlich mit den traditionellen Materialien Backstein und Kalkmörtel. Die alte Technik des Wölbens aber musste von den Baumeistern erst erprobt und von den Handwerkern wieder erlernt werden.

  • Das Holstentor in Lübeck 08.11.2012 Bollwerk hanseatischer Macht Bollwerk hanseatischer Macht

    Bollwerk hanseatischer Macht

    Nach dem Brandenburger Tor in Berlin kann das Lübecker Holstentor für sich in Anspruch nehmen, das bekannteste Stadttor Deutschlands zu sein. Mehr als die berühmten Kirchen der Welterbestadt, mehr auch als das traditionsreiche Rathaus ist der massige Backsteinbau über der Trave zum Wahrzeichen der Hansestadt geworden - und das, obgleich die Funktionen, die man gemeinhin mit einem solchen Wehrbau assoziiert, hier historisch niemals zum Tragen kamen.

  • Eine Kajüte im Schloss Cecilienhof 08.11.2012 Auf Hoher See im märkischen Sand Auf Hoher See im märkischen Sand

    Auf Hoher See im märkischen Sand

    Die Morgensonne scheint durch die Schiffsfenster und taucht die weißgetäfelte Kajüte in ein mildes Licht. Kronprinzessin Cecilie hat sich am kleinen runden Tisch niedergelassen, um ihr Frühstück einzunehmen. Dass sie seekrank wird, braucht sie nicht zu befürchten: Die Kajüte befindet sich im Potsdamer Schloss Cecilienhof, standsicher, wenn auch auf märkischem Sand erbaut.

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