Ausgabe #4 / 2005

  • Die Kolonie Alexandrowka in Potsdam 08.11.2012 Wohnen wie die russischen Sänger Wohnen wie die russischen Sänger

    Wohnen wie die russischen Sänger

    Südlich des Pfingstberges in Potsdam liegt die Russische Kolonie Alexandrowka - einzigartig in Deutschland sowohl in ihrer Entstehungsgeschichte als auch in ihrer Form. Friedrich Wilhelm III. ließ sie als Andenken an den Sieg über Napoleon und als Denkmal für Zar Alexander I. - Russland hatte gemeinsam mit Preußen in den Befreiungskriegen 1813-15 gekämpft - kurz nach dem Tod des Zaren errichten.

  • Die zweifache Wiedergeburt eines Barockhauses 08.11.2012 Wohnen in Pirnas Altstadt Wohnen in Pirnas Altstadt

    Wohnen in Pirnas Altstadt

    Drei Zahlen beschreiben das Problem: Lebten in Pirnas Altstadt 1984 noch rund 2.200 Einwohner, so sank die Zahl bis 1988/89 auf 790. Heute sind es 1.400, die in die gerade einmal zwei Fußballfelder große Altstadt zurückgekehrt sind. Mögen die Zahlen auch noch steigen, sie belegen die Schwierigkeiten, eine alte Stadt nach jahrzehntelanger Vernachlässigung wieder mit neuem Leben zu erfüllen.

  • Das Rittergut Positz in Oppurg 08.11.2012 "... was für ganz Verrückte!" "... was für ganz Verrückte!"

    "... was für ganz Verrückte!"

    Das ist wunderschön, aber was für ganz Verrückte", waren sich Kristin Unglaub und Stefan Schwarzer einig, als sie das Rittergut Positz, zum Oppurger Ortsteil Kolba gehörend, zum ersten Mal sahen. Und sie waren verrückt genug, es 1997 tatsächlich von der Treuhand zu erwerben, doch nicht, ohne den Preis für die stark verfallene Anlage noch herunterzuhandeln.

  • Wohnsiedlungen gestern und heute 08.11.2012 Wand an Wand Wand an Wand

    Wand an Wand

    Meist muss man sie suchen - unter den Sehenswürdigkeiten einer Stadt stehen sie selten an erster Stelle. Touristen werden bei Stadtrundgängen vornehmlich zu prächtigen Burgen, Schlössern, Herrenhäusern und Palästen geführt. Doch unzweifelhaft gehören auch Siedlungen zur Geschichte des Wohnens.

  • Schmuckformen an historischen Türen 08.11.2012 Voluten, Kartuschen und Säulen Voluten, Kartuschen und Säulen

    Voluten, Kartuschen und Säulen

    Wenn man die Fenster als die Augen eines Hauses bezeichnet, so sind die Türen der Mund. Sie können verschlossen sein oder einladend geöffnet, ernst oder heiter, schön oder hässlich. In unserer Zeit ist letzteres leider überwiegend der Fall. Denn heute geht es oft nur um die Zweckmäßigkeit.

  • Interview mit Dr. Georg Schmitt 08.11.2012 "Stadtumbau und Stadtsanierung sind keine Gegensätze" "Stadtumbau und Stadtsanierung sind keine Gegensätze"

    "Stadtumbau und Stadtsanierung sind keine Gegensätze"

    MO: Pirna hat wie auch andere Städte in Sachsen eine besonders wertvolle historische Bausubstanz, die in den letzten Jahren restauriert wurde. Ist Wohnen in diesen jahrhundertealten Häusern beliebt?

  • Das Pförtnerhäuschen im Jenisch-Park 08.11.2012 Kleinod im Grünen Kleinod im Grünen

    Kleinod im Grünen

    Wer möchte nicht gern in einem großen herrschaftlichen Park wohnen, umgeben von Wiesen und alten Bäumen? Im Jenischpark, im Hamburger Stadtteil Klein-Flottbek, hat sich eine Frau diesen Traum erfüllt: Sie hat das ehemalige Pförtnerhaus erworben und für sich und ihren Sohn zur Wohnung gemacht - obwohl es gerade mal fünfzig Quadratmeter Wohnfläche bereithält.

  • Das Museumshaus Mönchstraße in Stralsund 08.11.2012 Im Zeichen der Veränderung Im Zeichen der Veränderung

    Im Zeichen der Veränderung

    In der Hansestadt Stralsund atmen die stolzen Giebelhäuser, das repräsentative gotische Rathaus, die mächtigen Backsteinkirchen, die Speicher und der Hafen noch immer den Geist der Hansezeit. Im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts gegründet, mauserte sich die Ansiedlung schnell zu einer ernst zu nehmenden Konkurrentin des fernen Lübeck, wetteiferte mit der stolzen Hansemutter in der Höhe und Pracht der backsteinernen Gotteshäuser, der Schönheit und dem Reichtum seiner Bauwerke.

  • Die Treppenhäuser von Berlin 08.11.2012 Farbiges Glas – gemusterte Böden Farbiges Glas – gemusterte Böden

    Farbiges Glas – gemusterte Böden

    Denke ich zurück an meine Zeit im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg, sehe ich sie immer wieder vor mir, die typischen Mietshäuser aus der Kaiserzeit, so wie ich sie vor mehr als zwanzig Jahren erlebt habe: dunkle heruntergekommene Fassaden mit baufälligen, zum Teil abgebrochenen Balkons, düstere schmutzige Eingänge oder Durchfahrten - oftmals geprägt von unangenehmen Gerüchen -, Hinterhöfe, bei denen man sofort an Heinrich Zilles "Milljöh" denkt, mit Mülltonnen und vereinzelten Bäumen und Büschen, die sich mühsam zum Licht recken.

  • Zur Geschichte des Wohnens 08.11.2012 Die "dritte Haut" des Menschen Die "dritte Haut" des Menschen

    Die "dritte Haut" des Menschen

    Wohnen in all seinen Formen ist etwas Triviales und zugleich Existentielles: Hier nimmt das für jeden von uns prägende und Identität stiftende private Leben seinen Anfang ... Und dabei gilt, dass in ihrem Zuhause Menschen ihre höchste Zufriedenheit finden können, mit gleichem Recht wie die gegensätzliche Behauptung, dass man mit einer Wohnung den Menschen ebenso erschlagen kann wie mit einer Axt!" wird Heinrich Zille im dritten Band in der Enzyklopädie "Geschichte des Wohnens" (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1997) zitiert.

  • Ein soziales Projekt in Quedlinburg 08.11.2012 Altes Fachwerk für betreutes Wohnen Altes Fachwerk für betreutes Wohnen

    Altes Fachwerk für betreutes Wohnen

    Quedlinburg, einst eine der "Hauptstädte" der ottonischen Herrscher und berühmt für seine große Zahl an Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten, gehört seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch Jahrzehnte der Vernachlässigung hatten dazu geführt, dass 1990 viele der oft wertvollen Häuser in einem äußerst desolaten Zustand waren. Seitdem ist es nun aber gelungen, die meisten der Gebäude zu retten und sie - restauriert - wieder zu bewohnen oder auf andere Weise mit Leben zu füllen.

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