1925

  • Das Strandbad am Müggelsee in Berlin 08.11.2012 Das halbe Vergnügen Das halbe Vergnügen

    Das halbe Vergnügen

    Wenn die Sonne brennt und das Pflaster heiß wird, fliehen die Berliner aus der Stadt. Viele zieht es in die Strandbäder, an den Wannsee oder zum Müggelsee. Dort im Südosten bei Köpenick suchen jeden Sommer Tausende eine Abkühlung. Dass das Bad bessere Zeiten erlebt hat, hält die Gäste nicht ab.

  • Karl Völkers Deckenbilder in der Kirche von Schmirma 08.11.2012 Christus, geerdet Christus, geerdet

    Christus, geerdet

    Für die Kirche des kleinen Dorfes Schmirma in Sachsen-Anhalt schuf der Maler Karl Völker 1921 eine farbgewaltige Raumgestaltung. Nach der erfolgreichen Sanierung des Kirchendachs konnten die restaurierten Deckenbilder mit Szenen aus dem Leben Jesu in das Gotteshaus zurückkehren.

  • Das Berliner Landhaus am Rupenhorn zeigt wieder Charakter 08.11.2012 Ungeschminkt Ungeschminkt

    Ungeschminkt

    Das Schicksal des Landhauses am Rupenhorn in Berlin-Charlottenburg war wechselhaft. Für ein Baudenkmal noch verhältnismäßig jung - es ist 83 Jahre alt - hat es schon viele Eigentümer kommen und gehen sehen.

  • Die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf 08.11.2012 Heiligenschein und Stahlhelm Heiligenschein und Stahlhelm

    Heiligenschein und Stahlhelm

    Es sind nicht gerade Kirchenbauten, die man mit der Architektur des Nationalsozialismus verbindet. Dabei lag die Sakralkunst in jenen Jahren keineswegs brach. Wie sehr sie von der NS-Ideologie beeinflusst werden konnte, bezeugt die Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin.

  • Das Haus des Rundfunks in Berlin 08.11.2012 Ästhetik & Funktionalität Ästhetik & Funktionalität

    Ästhetik & Funktionalität

    Aus dem 1931 eingeweihten Haus des Rundfunks an der Masurenallee in Berlin sendet seit 2003 der rbb, ein Zusammenschluss des Senders Freies Berlin mit dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg. Es zählt zu den interessantesten Gebäuden des Backsteinexpressionismus.

  • Die Höri als Zufluchtsort für Otto Dix und andere Künstler 08.11.2012 Otto Dix auf der Höri "Schiffbrüchige, rettet Euch mit uns"

    "Schiffbrüchige, rettet Euch mit uns"

    Auf der Halbinsel Höri im westlichen Bodensee ließen sich in den vergangenen 100 Jahren viele Künstler und Literaten nieder. Monumente Online begibt sich auf ihre Spur. Im Mittelpunkt steht der Maler Otto Dix (1891-1969), dessen Wohnhaus derzeit mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz restauriert wird und 2013 als "Museum Haus Dix" wieder öffnet.

  • Interviewfragen mit Oliver Mack 08.11.2012 Das Dix-Haus als Spiegel eines Familienlebens Das Dix-Haus als Spiegel eines Familienlebens

    Das Dix-Haus als Spiegel eines Familienlebens

    Das Architekturbüro space4 wurde mit den Restaurierungsarbeiten am Otto-Dix-Haus beauftragt. Das Architekturbüro hat auch das Museumsprojekt Humpis-Quartier in Ravensburg betreut. Oliver Mack sieht sich als Architekt und Ausstellungsmacher.

  • Neoklassizismus und Neue Sachlichkeit 08.11.2012 Die Baukunst zwischen den Weltkriegen Die Baukunst zwischen den Weltkriegen

    Die Baukunst zwischen den Weltkriegen

    Soweit die Werke berühmter Jugendstil-Architekten wie Otto Koloman Wagner und Joseph Maria Olbrich auf der Wiener Sezession beruhten, bedeuteten sie eine Vorwegnahme von Tendenzen der Neuen Sachlichkeit, einer der Hauptrichtungen zwischen den beiden Weltkriegen. Doch um das Jahr 1910 änderte sich das bei allen führenden Baumeistern, zuerst bei Olbrich. Sein letztes Werk vor seinem frühen Tod 1908 war das ehemalige Warenhaus Tietz an der Königsallee in Düsseldorf, das vor allem im jetzt leider zerstörten Inneren deutliche Züge eines Neoklassizismus aufwies.

  • Deckenmalereien von Wenzel Hablik in Bad Oldesloe entdeckt 08.11.2012 Textiles Werken in bunt Textiles Werken in bunt

    Textiles Werken in bunt

    Er hatte das Problem, das viele Künstler kennen, und das auch die Kreativen der sogenannten Goldenen Zwanziger im vorigen Jahrhundert kannten. Der Kopf quillt über vor grenzenloser Phantasie, allein die Aufträge machen sich rar bis unsichtbar.

  • Bauten des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit 08.11.2012 Machtarchitektur und neue Bescheidenheit Machtarchitektur und neue Bescheidenheit

    Machtarchitektur und neue Bescheidenheit

    Es ist mit unserem Zeitgefühl schwer zu vereinbaren, dass die Schreckensherrschaft des Dritten Reiches nur zwölf Jahre gedauert hat. Davon nahm der Zweite Weltkrieg allein schon sechs in Anspruch. Deshalb sind zum Glück die meisten Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg oder die gigantischen Pläne für den Umbau von Berlin unvollendet geblieben.

  • In Frankfurt (Oder) beeindruckt das neue Justizzentrum 08.11.2012 Zeitschichten der Rechtsästhetik Zeitschichten der Rechtsästhetik

    Zeitschichten der Rechtsästhetik

    Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) hatte im vergangenen Sommer alle Hände voll zu tun. Der große Behördenumzug - vom Oderturm in das Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts von 1933 - brachte rund 5.500 laufende Meter Akten und 200 Kubikmeter Regale in Bewegung. Doch die Mühe lohnte sich. Nach drei Jahren Leerstand und anschließendem Umbau bezog die Staatsanwaltschaft mit dem Amtsgericht ein wahres Schmuckstück des Neuen Bauens in Brandenburg - und eines der wenigen erhaltenen Architekturbeispiele preußischer Gerichtsbarkeit aus der Weimarer Republik.

  • Bernhard Hoetger-Bauten in Bad Harzburg 08.11.2012 Cafe Winuwuk Märchenhaftes in der Elfenecke

    Märchenhaftes in der Elfenecke

    Ein Jahr lang suchte die Hotelierfamilie Kühn in ganz Deutschland nach einem schönen Haus, in dem sie Übernachtungen mit Frühstück anbieten wollte. Angekommen in Bad Harzburg, schlossen die Kühns das Café Winuwuk sofort in ihr Herz.

  • Die Habliks und ihr buntes Haus 08.11.2012 Hablik-Haus Utopien in Itzehoe

    Utopien in Itzehoe

    Planeten kreisen durch das Universum. Auf ihnen türmen sich strahlende Kristalle in den schwarzen Raum. Fenster im Kristallgebirge deuten an, dass sie bewohnt sind. Es sind Stadtentwürfe in fernen Sonnensystemen, so wie sie der böhmische Künstler Wenzel Hablik ab 1909 erdachte.

  • Riemerschmids Fertighaus in Simbach 08.11.2012 Zerlegt und auf die Reise geschickt Zerlegt und auf die Reise geschickt

    Zerlegt und auf die Reise geschickt

    Es ist ungewöhnlich, wenn ein 200 Quadratmeter großes Denkmal reist. Aber der Fall von Haus Sonnenblick zeigt, dass der Wiederaufbau an einem anderen Ort manchmal die einzige Möglichkeit ist, ein wertvolles Gebäude zu erhalten. Da es sich um ein Fertighaus handelt, das vor rund dreißig Jahren in seine Einzelteile zerlegt wurde, passte der Bausatz auf zwei Lastwagen. 2004 wurde er von Leverkusen ins niederbayerische Simbach transportiert und wieder zusammengebaut.

  • Ein Wandgemälde in Frankfurts Universität 08.11.2012 Das übertünchte Arkadien Das übertünchte Arkadien

    Das übertünchte Arkadien

    Manchmal muss man Irrtümern mit dem Skalpell zu Leibe rücken. So geschehen in Frankfurt am Main. Dort war ein scharfes, filigranes Werkzeug nötig, um zu entfernen, was frühere Generationen nicht gewagt hatten: Geschickten Händen gelang es nach über 70 Jahren, hartnäckige Dispersionsfarbe von der Wand zu lösen. Auf fünf Metern Länge und dreieinhalb Metern Breite erschien auf diese Weise ein Kunstwerk der Klassischen Moderne aus dem Jahr 1929 wieder: das Fresko des Beckmann-Schülers Georg Heck (1897-1982).

  • Konrad Wachsmanns Serien-Hausbau 08.11.2012 Holz war sein Stoff Holz war sein Stoff

    Holz war sein Stoff

    Berlin, Anfang 1929. Elsa Einstein steht mit abweisender Miene in der Tür ihrer Wohnung auf der Haberlandstraße und hört sich das seltsame Begehren des jungen Mannes an: Er wolle das neue Sommerhaus für Albert Einstein bauen. Elsa Einstein hat schon viele Bettler und dreiste Presseleute an der Türe abgewiesen, weil ihr Mann dafür einfach zu weichherzig ist.

  • Der Schwindel mit der Käseglocke 08.11.2012 Künstlerkolonie Worpswede Künstlerkolonie Worpswede

    Künstlerkolonie Worpswede

    Da steht es im Wald und schaut ganz freundlich drein: Schon kurz nach der Errichtung 1926 wurde das kleine, bunte Rundhaus auf dem Weyerberg von den Worpswedern liebevoll-spöttisch die "Käseglocke" genannt. Unter diesem Namen ist es immer noch bekannt, und auch heute stellt man bei einem Besuch fest: Das überwiegend aus Holz gebaute Kuppelhaus, von Kiefern umgeben, muß man einfach gerne haben.

  • Toilettenhäuschen in neuer Funktion 08.11.2012 "Stilles Örtchen" macht von sich reden "Stilles Örtchen" macht von sich reden

    "Stilles Örtchen" macht von sich reden

    Achtung! Wenn 'Frei' 10-Pfg.-Stück einwerfen. Dann Klinke ganz herunterdrücken. Innen verriegeln", so steht es auf dem Keramikschild an der schmalen Tür - darunter ein weißer Behälter mit einem Einwurfschlitz für das Kleingeld. Wer das kleine Backsteingebäude im Bochumer Stadtpark heute aufsucht, etwa um in den Bänden der umfangreichen Bibliothek zur Stadt- und Regionalgeschichte zu blättern, kann so manche Details wie diese zur Kenntnis nehmen.

  • Meisterwerk von Mendelsohn hat wieder eine Zukunft 08.11.2012 Hüte unterm Hut Hüte unterm Hut

    Hüte unterm Hut

    Im Jahr 1680 hatte Luckenwalde Glück: Die bis dahin recht verschlafene Marktsiedlung wurde brandenburgisch, und so konnte ihr der Große Kurfürst zu einer beachtlichen industriellen Entwicklung verhelfen. Er siedelte dort Zeugmacher und Strumpfwirker an und ermutigte Tuchmacher aus Thüringen, in Luckenwalde Werkstätten einzurichten. 1828 nahm die erste Dampfmaschine ihren Betrieb auf, und 1841 erhielt das Städtchen einen Anschluss an die Anhalter Bahn. Dreißig Jahre später hatte sich Luckenwalde vor allem einen Namen in der Herstellung von Hüten gemacht.

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