Städte und Ensembles - Ein Denkmal steht selten allein. Bauwerke, Straßen und Plätze bestimmen das Gesicht von Dörfern und Städten. Renaissance und Barock brachten streng symmetrische Pläne hervor, bei denen schon der Grundriss einer Stadt Schönheit und Regelhaftigkeit verspricht. In anderen Epochen galten unterschiedliche Prinzipien.

  • Stadtteilmodell zeigt im Nicolaihaus die Architektur auf der Spreeinsel 14.03.2017 Berlins Mitte Berlins Mitte

    Berlins Mitte

    Ein Stück Berliner Stadtgeschichte im Modell

  • Fassaden-Sgraffiti der 1950er- und 1960er-Jahre 11.01.2017 Fassaden-Sgraffiti Gekratzte Idylle

    Gekratzte Idylle

    Großformatige und mit wenigen Linien in den Putz gekratzte Bilder - die sogenannten Sgraffiti - waren in den Nachkriegsjahren besonders beliebt. Noch immer zieren sie unzählige Fassaden der 1950er- und 1960er-Jahre

  • Macht und Pracht in einem deutschen Kleinstaat 11.01.2017 Das Schaumburger Land im Herzen Europas Das Schaumburger Land im Herzen Europas

    Das Schaumburger Land im Herzen Europas

    Unzählige Staaten bildeten bis ins 19. Jahrhundert das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Die Kleinstaaterei bescherte uns nicht nur eine komplizierte Geschichte, sie hinterließ dank repräsentationswilliger Herrscher auch eine reiche Denkmallandschaft – wie das Beispiel Schaumburger Land zeigt.

  • Das Berliner Kino International 07.11.2016 Kino International Im sozialistischen Filmhimmel

    Im sozialistischen Filmhimmel

    Das 1960er-Jahre-Ambiente des inszenierten Sozialismus an der Karl-Marx-Allee steht zur Berlinale wieder im Zentrum des Interesses.

  • Die Bundesfestung in Rastatt wird restauriert 07.11.2016 Bundesfestung Rastatt Kein „Cavaliers“-Delikt

    Kein „Cavaliers“-Delikt

    Die Bundesfestung Rastatt wurde ab 1842 in neupreußischer Befestigungsmanier errichtet. Den Cavalier I soll man bald besichtigen können.

  • Ensembleschutz in Deutschland 11.07.2016 Ensembleschutz Zusammen stark

    Zusammen stark

    Dr. Markus Harzenetter, Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in Deutschland, beantwortet Fragen zum Thema Ensembleschutz.

  • Die hohe Kunst der Lüftlmalerei in Mittenwald und Oberammergau 03.05.2016 Lüftlmalerei Bilderbuchdörfer

    Bilderbuchdörfer

    Lüftlmalereien zieren die Häuser in Mittenwald und Oberammergau. Ein großer Teil der farbenprächtigen Bilder geht bis auf das 18. Jahrhundert zurück.

  • Das Humpis-Quartier ist Ravensburgs Stadtmuseum 09.03.2016 Geschichte in Schichten Geschichte in Schichten

    Geschichte in Schichten

    Das Humpis-Quartier in Ravensburg, mitten in der Oberstadt gelegen, hat viel gesehen – und das Museum Humpis-Quartier zeigt seine Geschichte in all seiner Vielschichtigkeit. 60 Räume in insgesamt sieben Häusern – überwiegend aus dem 15. Jahrhundert stammend – bieten dafür den stimmigen Platz.

  • Gefängnisse und ihre Rückkehr in die Gesellschaft 06.01.2016 Das Leben nach der Haft Das Leben nach der Haft

    Das Leben nach der Haft

    In den nächsten Jahren entstehen in Deutschland einige JVA-Neubauten: Die alten Gefängnisse aus dem 19. Jahrhundert, bis heute genutzt, werden dann leerstehen. Was passiert mit diesen Denkmalen?

  • Zustiftungen für Notfälle dringend erforderlich 30.11.2015 Entfesselte Elemente Entfesselte Elemente

    Entfesselte Elemente

    Solche Bilder (Schloss Pillnitz im Juni 2013) möchte niemand sehen – und doch wird sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auch in Zukunft mit beschädigten Denkmalen nach Wetter- und anderen Katastrophen beschäftigen müssen. Für die Nothilfe wollen wir finanzielle Rücklagen schaffen und bitten Sie, uns zu unterstützen.

  • Seit dem Mittelalter fast unverändert: Der Jödebrunnen 08.11.2012 Ein Jungbrunnen für Braunschweig Ein Jungbrunnen für Braunschweig

    Ein Jungbrunnen für Braunschweig

    Von der ursprünglichen Bezeichnung "Joghetborn", Jungbrunnen, kommt der Ausdruck "Jödebrunnen". Angesichts des nahezu quadratischen Beckens mit dem einladend klaren Wasser könnte man meinen, dass es sich um eine Art mittelalterliche Badeanstalt handelte, die Gesundheit und ein langes Leben versprach. Weit gefehlt.

  • Die elegante Uferpromenade in Friedrichshafen 08.11.2012 Fratzen und Neidköpfe Fratzen und Neidköpfe

    Fratzen und Neidköpfe

    In Friedrichshafen am Bodensee lädt eine 150 Meter lange Uferpromenade zum Flanieren ein. Sie endet in der Nähe des Schlösschens Monplaisir an der süd-östlichsten Ecke des Schlossgartens auf einem gusseisernen Steg, der wie ein Balkon in den See hineinragt. Er wird wegen des grandiosen See- und Bergpanoramas, das man von dort genießen kann, gerne besucht.

  • Dresdens Neptunbrunnen sprudelt wieder 08.11.2012 Versteckt, aber nicht vergessen Versteckt, aber nicht vergessen

    Versteckt, aber nicht vergessen

    Seine Gestaltungsfunktion als point de vue ist heute ohne Erklärung nicht mehr zu erkennen. Dass er zurecht als großartigste Brunnenanlage der Elbmetropole Dresden gilt, dafür umso mehr. Diesem Umstand hat der Neptunbrunnen auf dem Gelände des Krankenhauses Dresden-Friedrichstadt zu verdanken, dass er von 2007 bis 2013 umfassend restauriert wurde - obwohl die barocke Brunnenanlage aufgrund seiner weniger prominenten Lage als Geheimtipp gehandelt wird.

  • Vom Reiz der Planstädte 08.11.2012 Idealstädte Idealstädte

    Idealstädte

    Vor 300 Jahren wurde Karlsruhe als markgräfliche Residenzstadt gegründet. Der barocke Radialplan definierte das Schloss als absolutistisches Zentrum. In der Geschichte der Idealstädte blieb der Grundriss mustergültig.

  • Der Gefängnisturm in Calw wurde restauriert 08.11.2012 Es geht wieder hoch hinauf Es geht wieder hoch hinauf

    Es geht wieder hoch hinauf

    Am Hang des Schwarzwaldstädtchens steht der der "Lange", Arrestturm und zugleich der einzig erhaltene Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung.

  • Engagement für die Kölner Ulrepforte 08.11.2012 Das Tor der rot-weißen Jecken Das Tor der rot-weißen Jecken

    Das Tor der rot-weißen Jecken

    In der Kölner Südstadt steht ein Überbleibsel der größten mittelalterlichen Stadtmauer diesseits der Alpen. Einst patrouillierten in der Ulrepforte die Stadtsoldaten. Heute residiert hier einer der ältesten Karnevalsvereine Kölns.

  • Landgraf Carl ließ Bad Karlshafen für Glaubensflüchtlinge anlegen 08.11.2012 Eine Stadt für die Hugenotten Eine Stadt für die Hugenotten

    Eine Stadt für die Hugenotten

    Der hessische Landgraf Carl ließ die kleine barocke Stadt Bad Karlshafen aus wirtschaftspolitischen Gründen im äußersten Norden seines Territoriums errichten. Er wollte Hessen damit über Wasserwege an die Nordsee anbinden und den Zoll in Hannoversch Mündenen durch einen Kanal nach Kassel umgehen.

  • Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz und Baiern 08.11.2012 Aufklärer & Absolutist Aufklärer & Absolutist

    Aufklärer & Absolutist

    Kurfürst Carl Theodor war kein Mann des Militärs, sondern ein kunstsinniger, musisch begabter und den Wissenschaften zugetaner Monarch. Er war Wittelsbacher und gehörte damit einer der ältesten und einflussreichsten Dynastien in Europa an, aus der 600 Jahre lang die bayerischen und pfälzischen Herrscher hervorgingen.

  • Hamburg präsentiert die Projekte der Internationalen Bauausstellung 08.11.2012 Vom Flak- zum Energiebunker Vom Flak- zum Energiebunker

    Vom Flak- zum Energiebunker

    Einen "Sprung über die Elbe" wollten die Stadtplaner wagen, als sie die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA) 2006 starteten. Denn die Stadtteile Veddel, Wilhelmsburg und Harburg, auf die sich dieses Instrument zur Stadtentwicklung erstreckt, liegen zwar nur wenige S-Bahn-Stationen vom Hamburger Zentrum entfernt. Doch kaum ein Bewohner Blankeneses oder anderer Nobelstadtteile hat sich je dorthin verirrt. Im März 2013 wurden die meisten Projekte präsentiert.

  • Vor 60 Jahren wurde Chemnitz umbenannt 08.11.2012 Einmal Karl-Marx-Stadt und zurück Einmal Karl-Marx-Stadt und zurück

    Einmal Karl-Marx-Stadt und zurück

    Vor 60 Jahren wurde Chemnitz auf Beschluss der DDR-Regierung in Karl-Marx-Stadt umbenannt. Das ist heute im doppelten Sinn Geschichte: Der Tag jährt sich, aber gefeiert wird er nicht mehr. Denn in der Volksabstimmung vom 23. April 1990 - noch vor der Wiedervereinigung Deutschlands - wurde die Entscheidung zurückgenommen. 76 Prozent der Bürger wünschten sich den alten Namen Chemnitz für ihre Stadt zurück.

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