Die Glienicker Brücke
© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Die Glienicker Brücke

Denkmalnachrichten Februar 2016

Das Ortskuratorium Potsdam engagiert sich weiter für die Glienicker Brücke

Die Glienicker Brücke, die von 1953 bis 1989 nur mit Sondergenehmigung zu passieren war, spielte eine besondere Rolle an der Grenze zwischen Ost und West. Weltweit berühmt wurde sie durch den dreimaligen Austausch von Agenten in den Jahren 1962, 1985 und 1986.

Entstanden ist die Brücke schon im 17.  Jahrhundert. Damals war sie ein schmaler Holzübergang, der nach und nach durch stabilere Konstruktionen ersetzt wurde. Erst am Anfang des 20. Jahrhunderts erhielt die Glienicker Brücke die markante Stahlträgerkonstruktion.

 


Die Glienicker Brücke
© Roland Rossner, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Die Glienicker Brücke

Das Innenleben der südlichen Kolonnade wurde bereits saniert, nun setzt sich das DSD-Ortskuratorium für die nördliche Kolonnade ein, deren Standsicherheit immer noch gefährdet ist. Die inneren Stahlverbindungen der Säulenarchitektur rosten. Damit nimmt ihr Volumen so zu, dass Risse entstehen, und die Säulen und Gesimse der Kolonnaden gesprengt werden. Bei der Sanierung werden die Kolonnaden komplett abgebaut und danach mit Verbindungen aus Edelstahl wieder neu errichtet. Ein lohnendes Engagement für ein beliebtes Ausflugsziel mit großer Geschichte.    


Stefanie Kellner

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

  • Das Kulissenheiliggrab von Rottach-Egern 08.11.2012 Kulissenheiliggrab Mit Magie bekehrt

    Mit Magie bekehrt

    Barocke Kulissenheiliggräber wollten die Gläubigen auf der emotionalen Ebene ansprechen, indem sie das Publikum an Tod und Leiden Christi mitfühlen und Jesu triumphale Auferstehung miterleben ließen. Die eindringlichen Bilder hatten offensichtlich mehr Überzeugungskraft als Worte.

  • Karl Völkers Deckenbilder in der Kirche von Schmirma 08.11.2012 Christus, geerdet Christus, geerdet

    Christus, geerdet

    Für die Kirche des kleinen Dorfes Schmirma in Sachsen-Anhalt schuf der Maler Karl Völker 1921 eine farbgewaltige Raumgestaltung. Nach der erfolgreichen Sanierung des Kirchendachs konnten die restaurierten Deckenbilder mit Szenen aus dem Leben Jesu in das Gotteshaus zurückkehren.

  • Die neue Lust am Bungalow 08.11.2012 Bungalows Die Leichtigkeit des Steins

    Die Leichtigkeit des Steins

    Fast 17 Millionen Dollar. Das ist auch für das Auktionshaus Christie's keine alltägliche Summe. Bei 16,8 Millionen Dollar ist im Mai bei einer Auktion in New York für Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst der Zuschlag erfolgt, und zwar für - und das ist ebenso ungewöhnlich - ein Bauwerk. Nicht einmal ein besonders großes.

Service

Monumente Probeheft

Probeheft jetzt anfordern!


Zeitschrift abonnieren
Magazin für Denkmalkultur in Deutschland



Möchten Sie ausführlicher über aktuelle Themen aus der deutschen Denkmallandschaft lesen? 


Dann abonnieren Sie Monumente!  


 
 
Monumente Probeheft

Probeheft jetzt anfordern!


1
Zeitschrift abonnieren
Magazin für Denkmalkultur in Deutschland
2
Monumente Abo



Möchten Sie ausführlicher über aktuelle Themen aus der deutschen Denkmallandschaft lesen? 


Dann abonnieren Sie Monumente!  


3

Newsletter

Lassen Sie sich per E-Mail informieren,

wenn eine neue Ausgabe von Monumente

Online erscheint.

Spenden für Denkmale

Auch kleinste Beträge zählen!

 
 
 
0 Kommentare

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar!

Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten

 
 

© 2015 Deutsche Stiftung Denkmalschutz • Monumente Online • Schlegelstraße 1 • 53113 Bonn