Kleine und große Kirchen Ikonographie Dezember 2012

Lob und Leid in Gold

Altäre in Deutschland

Prachtvoll stehen sie in vielen Kirchen: Altäre mit ihren kunstvoll gestalteten Retabeln. Als Ort der Eucharistiefeier erinnern sie an das letzte Abendmahl, das Sterben und die Auferstehung Jesu. Den wenigsten Besuchern eines Gotteshauses ist bewusst, dass die Altäre ihren Ursprung in der Antike haben. Tier-, Brand- oder Rauchopfer wurden auf ihnen dargebracht. Der Name leitet sich von "alta ara" ab, was erhöhte Opferstätte bedeutet. Diese frühen Altäre waren schlicht gehaltene Steinblöcke, die meist im Freien standen.

Tragik in Holz manifestiert: Kreuztragung Christi im linken Flügel des Scheibenberger Hauptaltars. 
© R. Rossner
Tragik in Holz manifestiert: Kreuztragung Christi im linken Flügel des Scheibenberger Hauptaltars.

Seit dem Mittelalter sind die ersten Retabel bekannt, verzierte Schauwände, die entweder direkt auf dem Altartisch - der Mensa - oder einem Zwischenstück - der Predella - aufgesetzt sind. Einige bemerkenswerte Exemplare, die wir in Scheibenberg, Dortmund, Freyburg (Unstrut), Gräfentonna und Oschatz entdeckt haben, möchten wir an dieser Stelle vorstellen.


Die Johannis-Kirche im sächsischen Scheibenberg, zwölf Kilometer westlich von Annaberg-Buchholz, ist etwas Besonderes mit ihrer warmen und gleichzeitig prachtvollen Ausstrahlung. Obwohl eigentlich ganz typisch für die evangelischen Kirchen im Erzgebirge, hat sie durch die umlaufende Empore und vor allem durch die vielen unregelmäßigen Logeneinbauten einen unverwechselbaren Charme. Wegen der vielen Betstuben für privilegierte Menschen meint man fast, es gäbe gar nicht genug Platz für die ebenerdigen Bänke der einfachen Gläubigen. In einer Hinsicht aber waren die Standesunterschiede sowieso nie von Bedeutung: Den strahlenden Altar kann man in der Scheibenberger Kirche von jedem Platz aus gleich gut sehen.

Der kunstvolle spätgotische Altar in der Scheibenberger Kirche konnte dank der treuhänderischen Carl Benjamin Dietrich-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2010/11 vorbildlich restauriert werden. 
© R. Rossner
Der kunstvolle spätgotische Altar in der Scheibenberger Kirche konnte dank der treuhänderischen Carl Benjamin Dietrich-Stiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2010/11 vorbildlich restauriert werden.

Das Erzgebirge ist eine Schnitzergegend. St. Johannis zeigt dies schon mit seinen vielen Metern Holzgirlanden, die sich über die Logen legen. Der Flügelaltar mit dem Passionszyklus ist der endgültige Beweis für die Fertigkeit in dieser Region. Älter als das Gotteshaus, wird seine Entstehung um 1485 angenommen. Qualitätvolle Malereien schmücken ihn, besonders beeindruckend ist aber die Festtagsseite mit ihren vergoldeten und so lebendigen Schnitzereien. Gerahmt vom hölzernen Gehäuse staffeln sich in den einzelnen Altarbildern vor einer idealisiert gemalten Landschaft und einer ebenso idealisiert geschnitzten Stadt die Figurengruppen. Sie wirken wie rundplastisch gearbeitet: Altarkunst der Spätgotik in höchster Vollendung - von bislang unbekannten Meistern.

Es lohnt, sich auf einige Szenen im Detail einzulassen: zum Beispiel die der Kreuztragung Christi im linken Altarflügel. In ihrer ganzen Dramatik wird die Passion dargestellt. Maria, Johannes und - wahrscheinlich - Veronika fließen die Tränen über die verzweifelten Gesichter, am linken vorderen Bildrand versucht Simon von Kyrene angestrengt, die Last des Kreuzes für Jesus zu mindern. Am lebendigsten in ihren Bewegungen und ihrer Mimik aber sind die drei Kriegsknechte dargestellt, die die entsetzten Mitleidenden verhöhnen und Christus quälen, indem sie ihn an den Haaren ziehen und die Geißel schwingen. Natürlich findet sich auch eine Anspielung auf das Erzgebirge mit seinem Bergbau. Simon, der einfache Bauer, der einzige, der Jesus wahrhaftig geholfen hat, trägt ein Kapuzentuch. Zu jener Zeit war dies die Kleidung der Silberbergleute - auffällig und gewollt der Gegensatz zur geckenhaften Tracht der gottlosen und sündigen Kriegsknechte auf dem Scheibenberger Altar.

Beatrice Härig

St. Petri in Dortmund: Das "Goldene Wunder"

Die Kunstmetropole Antwerpen konnte sich im späten Mittelalter rühmen, einer der bedeutendsten Handelsplätze Europas zu sein. Wahre Exportschlager waren die Altäre, die zwischen 1510 und 1530 in den Werkstätten der sogenannten Antwerpener Manieristen entstanden. Insgesamt sind allerdings nur noch rund 200 Retabel der flämischen Bildschnitzer und Maler erhalten - Bilderstürme, Überformungen und Kriege ließen den Bestand schwinden.

Der größte und zugleich wertvollste Flügelaltar aus der Scheldestadt steht mitten im Ruhrgebiet. Die Mönche des Dortmunder Franziskanerklosters waren 1521 selbstbewusst und kaufkräftig genug, den Hochaltar für ihre Kirche in Antwerpen zu bestellen. Für das Meisterwerk brachten sie, die Transportkosten nicht mitgerechnet, 646 Goldgulden auf - ein schier unvorstellbares Vermögen!
Im geöffneten Zustand erreicht das Retabel die imposante Breite von 7,40 Metern. Wie es im Volksmund zu seinem Namen "Goldenes Wunder" kam, erschließt sich beim Anblick der Festtagsseite sofort: Wenn Hundertschaften geschnitzter und mit echtem Gold überzogener Figuren in dreißig Einzelszenen die Passion Christi vergegenwärtigen, so war und ist dies an Pracht schwer zu überbieten.

2005 beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an den Restaurierungsmaßnahmen des Retabels in St. Petri. Mittlerweile wird der kostbare Altar durch eine Glaswand klimatisch gesichert. 
© R. Glahs / D. Wulfert
2005 beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an den Restaurierungsmaßnahmen des Retabels in St. Petri. Mittlerweile wird der kostbare Altar durch eine Glaswand klimatisch gesichert.

Wie sehr man in der Antwerpener Lukasgilde, in der sich die Maler und Bildhauer zusammengeschlossen hatten, auf Qualität achtete, bezeugen die winzigen Stempel mit dem Handsymbol, die noch heute auf den Sockeln oder Köpfen der Figuren zu finden sind. Sie dienten als Prüfsiegel für das Schnitzwerk, das erst damit zum Fassen freigegeben wurde.

Die zwei Flügelpaare des Altars ermöglichen drei verschiedene Bildprogramme. Im geschlossenen Zustand ergeben die gemalten Felder ein Bild der eucharistischen Anbetung durch kirchliche und weltliche Würdenträger. Die erste, für einfache Festtage vorgesehene Wandlung bietet 36 Einzelbilder mit der Kindheitsgeschichte Jesu, die durch Szenen aus dem Leben seiner Vorfahren vorbereitet wird. Ganz geöffnet, erscheint die skulptierte Hauptansicht mit der Kreuzigung im Zentrum. Für Antwerpener Retabel charakteristisch, ist sie ergänzt durch die nichtbiblische Darstellung der Gregorsmesse.

Während den für den Chorraum der Klosterkirche bestimmten Altar einst nur wenige Auserwählte zu Gesicht bekamen, ist er heute jedermann zugänglich. Nachdem das Dortmunder Franziskanerkloster 1805 aufgelöst worden war, erwarb die evangelische Gemeinde St. Petri das spätgotische Kleinod. Seit 1809 befindet sich das "Goldene Wunder" mitten in der Stadt und genießt längst die ihm gebührende Wertschätzung bei den Dortmunder Bürgern.
Besondere Aufmerksamkeit hat das Kunstwerk in den letzten Jahren glücklicherweise auch von den Restauratoren erfahren. Der Förderverein "Das Goldene Wunder in St. Petri" setzt sich erfolgreich für den Erhalt des Altars ein und hat durch groß angelegte Spendenaktionen die Restaurierung sämtlicher Schnitzfiguren ermöglicht. In Dortmund haben die himmlischen Geschöpfe irdische Schutzengel.

Bettina Vaupel

St. Marien in Freyburg: Maria mit der Taube

"Der Altar soll wieder im Chorraum auf dem Altartisch aufgestellt werden", schrieb Fritz Leweke 1938 in einem Gutachten, in dem er die immensen Schäden des spätgotischen Hochaltars in St. Marien zu Freyburg an der Unstrut schilderte. 1886 war der Altaraufsatz kurzerhand im südlichen Querhaus abgestellt worden, versperrte er doch den Blick auf die farbigen Chorfenster mit den Motiven zum Thema Wein, die kurz zuvor hier eingesetzt worden waren.

Der Schrein des Freyburger Flügelaltars zeigt eine Darstellung der Marienkrönung. 
© ML Preiss
Der Schrein des Freyburger Flügelaltars zeigt eine Darstellung der Marienkrönung.

Seit der Restaurierung von 1940 ziert der Schnitzaltar wieder den Chor der ab dem 13. Jahrhundert errichteten Freyburger Stadtkirche. Im Schrein des 1499 geweihten Flügelaltars ist die Marienkrönung dargestellt. Die Krone wurde wohl nach der Reformation durch eine Taube über dem Kopf der Maria ersetzt. Die an den dreieckig vorspringenden Schrein angefügten Schwenkflügel zeigen Szenen aus dem Marienleben: Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi und Tod Marias. Besonders beeindruckt das sehr hohe und außergewöhnlich filigrane Gesprenge mit der Figur der heiligen Anna selbdritt im Mittelpunkt.

Gut 150 Jahre nach seiner Vollendung erfuhr der Altar - vermutlich zur Zeit der 1656 bis 1746 regierenden Herzöge von Sachsen-Weißenfels - Veränderungen im barocken Stil: Die Schnitzfiguren erhielten eine Polierweißfassung. Wangen, Augen und Lippen sind zart betont, Haare, Gewandsäume, Engelsflügel und Rankenwerk vergoldet. Es gibt allerdings einen Beleg dafür, dass der Altar auch im Mittelalter farbig gefasst war. Ebenfalls barocke Zutaten sind das Bild der Predella mit der Darstellung des Abendmahls und die Gestaltung der hinter den Seitenflügeln verborgenen Standflügel sowie deren filigrane Bekrönung.

1998 bis 2002 wurde der Altar erneut restauriert. Seine Standsicherheit war gefährdet, und er musste von Holzwürmern befreit werden. Die dunkel verfärbten Stellen der weißen Figuren wurden sorgfältig gereinigt. Die Restaurierung gelang auch mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Dorothee Reimann

St. Peter und Paul in Gräfentonna: Was Luther erboste

Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht durchs Land: Der Feldhauptmann Heinz Teufel erlebte angesichts der Mutter Gottes in der Kapelle von Grimmenthal urplötzlich und unerwartet die Heilung all seiner körperlichen Gebrechen.

Im frühen 16. Jahrhundert sollen daraufhin über 44.000 Menschen jährlich ins Henneberger Land gepilgert sein, weil auch sie sich in dem thüringischen Dorf Genesung erhofften. Um die Scharen von Menschen aufnehmen zu können, wurde aus der Kapelle nach und nach eine große Kirche.

Im Hauptbild des Altars, der Kreuzabnahme, spiegeln sich Trauer und Hoffnungslosigkeit wider. 
© ML Preiss
Im Hauptbild des Altars, der Kreuzabnahme, spiegeln sich Trauer und Hoffnungslosigkeit wider.

Das vermeintliche Wunder erboste Martin Luther und veranlasste ihn zu der Bemerkung: "Daher ist kommen der große Betrug des Teufels mit Wallfahrten in das Grimmenthal, so die Leute verblendet, als wären sie toll und töricht; Knechte und Mägde, Hirten, Weiber ließen ihren Beruf anstehen und liefen dahin."

Als die Grafen zu Henneberg 1544 die Reformation annahmen, wurde es konsequenterweise bei Strafe verboten, nach Grimmenthal zu pilgern. Die Kirche verfiel, und nach einem Brand 1775 blieb nur eine Ruine übrig. Viele Kunstschätze gingen verloren, aber die spätgotischen Schnitzreliefs des Altars, die nach Vorlagen von Albrecht Dürers "Kleiner Passion" (1511) gefertigt worden waren und deren Anblick dem Feldhauptmann Teufel so sehr geholfen hatten, wurden durch Herzog Ernst den Frommen von Sachsen-Gotha geborgen. Er sah sie für die Schlosskirche des neu erbauten Gothaer Schlosses Friedenstein vor.

Die Kirche St. Peter und Paul in Gräfentonna ist ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 
© ML Preiss
Die Kirche St. Peter und Paul in Gräfentonna ist ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Reliefs wurden 1646 in einen der Zeit und dem Zweck angemessenen mächtigen Hochaltar eingearbeitet. Es entstand ein Rahmen für die alten Bilder im barocken Stil. Dem Sohn Ernsts des Frommen schwebten allerdings ganz andere Ideen zur Ausgestaltung der Schlosskirche vor - auch er orientierte sich an den Vorgaben Martin Luthers, der im Gottesdienst das Wort ganz obenan und daher Kanzelaltäre in den Mittelpunkt protestantischer Kirchen gestellt wissen wollte. Also verbannte er den mehrgeschossigen Hochaltar zugunsten eines modernen Kanzelaltars ins Magazin.

1692 erbat ihn von dort der Kanzleidirektor Veit für die neue Kirche im thüringischen Gräfentonna. In der evangelischen Pfarrkirche St. Peter und Paul steht der gewaltige Altar mit seiner Höhe von 8,5 Metern seitdem unangefochten, reich verziert mit vergoldeten Ornamenten in Knorpelwerkmanier, mit Masken und Tieren im Groteskenstil, bekrönt von Pelikan und Phönix.

Gegen diese beiden Vögel - der Pelikan ein Symbol für das Opfer Christi und der Phönix für die Auferstehung und das Ewige Leben - hatte Martin Luther gewiss nichts einzuwenden.

Christiane Schillig

St. Aegidien in Oschatz: Ein Werk von seltener Schönheit

Manchmal, wenn der Mangel groß ist, bekommt die Fantasie Flügel. Im sächsischen Oschatz machte Carl Alexander von Heideloff aus der Not eine Tugend und zeigte sich besonders erfinderisch. Nach dem Brand der evangelischen Kirche St. Aegidien im Jahr 1842 schonte der Baumeister aus Nürnberg - er hatte den Auftrag erhalten, das zerstörte spätgotische Gotteshaus wiederzuerrichten - die gebeutelte Gemeinde und ihren Geldsäckel, indem er auch den Altar selbst entwarf. Für die Realisierung bat er Künstler aus seiner süddeutschen Heimat um Hilfe und verwendete darüber hinaus kostensparend ein altes Kruzifix aus einer anderen Oschatzer Kirche.

Auf diese Weise entstand ein Werk von seltener Schönheit, bei dem Heideloff auf ganz ungewöhnliche Weise Glasmalerei und Großplastik miteinander verknüpfte. Der raumbeherrschende Altar folgt dem Schema eines Flügelaltars. Heideloff selbst schuf die Predella, die das Abendmahl zeigt, sowie die vier Evangelisten auf den Flügeln und stiftete sie der Kirche. Für den Mittelteil zeichneten Professor Julius Hübner, zu jener Zeit Direktor der Dresdner Galerie, als der Entwerfende und Carl Samuel Scheinert, Glas- und Porzellanmaler der Meißener Manufaktur, als Ausführender verantwortlich.

Eigentlich ist der Oschatzer Altar ein Stückwerk – aber das sieht ihm heute niemand mehr an. Seit 1991 unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sanierung von St. Aegidien in Oschatz. Während der Restaurierung des Kirchenraumes ab 2004 wurde auch der Altar gereinigt. Die Materialien – Glas und Lindenholz – steigern sich gegenseitig in ihrer Wirkung. 
© ML Preiss
Eigentlich ist der Oschatzer Altar ein Stückwerk – aber das sieht ihm heute niemand mehr an. Seit 1991 unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sanierung von St. Aegidien in Oschatz. Während der Restaurierung des Kirchenraumes ab 2004 wurde auch der Altar gereinigt. Die Materialien – Glas und Lindenholz – steigern sich gegenseitig in ihrer Wirkung.

Das faszinierende Glasgemälde, das seine Farbe je nach Sonneneinstrahlung verändert, zeigt Maria und Johannes kniend unter dem Kreuz. Hinter dem raumgreifenden Kruzifix weichen Maria und Johannes zurück, tritt die flache Bilddarstellung gegenüber der Plastik in den Hintergrund. Unterstrichen wird dadurch die dienende Funktion der Anbetenden.

Mit dem Ausgang des Mittelalters kamen Buntglasfenster aus der Mode, und im Laufe der Jahrhunderte gingen auch die Kenntnisse des Glasbrennens und -bemalens verloren. Dieses Gemälde in Oschatz gilt als eine der ersten Glasmalereien neuerer Zeit.

Der Akzent liegt auf dem Kreuz aus Lindenholz. Es stammt aus der Oschatzer Gottesackerkirche St. Georg. Dort stand es bis 1848 auf dem Altar. Es ist teilweise ausgehöhlt und enthielt in einem Pergamentstreifen verpackte Reliquien wie Myrrhe, Wermut und Aloe vom Ölberg sowie Rosen aus Jericho. In seinem Brief zum Altarmodell erwähnt Heideloff, dass er in Oschatz eine Christusfigur gefunden habe, die "in restauriertem Zustand sich herrlich ausnehmen" werde und eine weitere Ersparnis der Kosten bewirkt habe. Darüber hinaus versuchte er, in anderen Kirchen passende Plastiken von Maria und Johannes zu finden, was ihm - das müssen wir aus heutiger Sicht sagen - glücklicherweise nicht gelang. Sonst wäre das Bleiglasbild 1859 vielleicht nie in Auftrag gegeben worden.

Christiane Schillig

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