Monumente Online

Ausgabe: Juni 2014

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schwerpunkt: Politik, Soziales und Gesellschaft

Die Serie: Sehen lernen Die Serie: Sehen lernen

Die Serie: Sehen lernen

"Man sieht nur, was man weiß" heißt es schon bei Johann Wolfgang von Goethe. In diesem Sinne schaute der Anfang November 2011 verstorbene Kunsthistoriker und langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Professor Dr. Gottfried Kiesow, vor allem auf die Details, die den Bauwerken ihr unverwechselbares Gesicht geben und dem Betrachter so manches über die Zeit ihrer Entstehung verraten.

In dieser Rubrik finden Sie einige seiner Beiträge, in denen Gottfried Kiesow unseren Blick für das Kulturerbe schärft und uns das Sehen lehrt.


  • Ausgabe Juni 2014

    Zum Wegwerfen zu schade

    Die Südfassade des Münsters in Colmar weist ein stattliches, reich ausgeschmücktes Säulenportal auf, in dessen linker äußerer Bogenlaibung eine... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Sonne und der Achsenknick

    Betrachtet man den Dom in Bautzen von Südosten aus, kann man den Knick in der Südwand nicht übersehen, setzt er sich doch auch deutlich in dem... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Von Linden, Eichen und Kastanien

    Besonders bemerkenswerte Bäume sind häufig Naturdenkmale - sie können aber auch Kulturdenkmale sein, selbst wenn sie nicht zu einem... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Voluten, Kartuschen und Säulen

    Wenn man die Fenster als die Augen eines Hauses bezeichnet, so sind die Türen der Mund. Sie können verschlossen sein oder einladend geöffnet, ernst... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die hohe Kunst des Wölbens

    Der Wiederaufbau der Wismarer Georgenkirche war 2001 schon weit fortgeschritten. Von außen sah sie fast fertig aus, hatten doch alle Bauteile mit... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Kunst der Fassmaler

    In der gotischen Bildschnitzerkunst wurde Holz nur in seltenen Ausnahmefällen ohne eine farbige Fassung gelassen. Letztere war allerdings nicht die... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Von Löchern im Mauerwerk

    Im Außenmauerwerk großer mittelalterlicher Bauten fallen häufig regelmäßig angeordnete Löcher auf, die sich viele Betrachter nicht recht erklären... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Ein Motiv auf Wanderschaft

    Verfolgt man ein Architekturmotiv, zum Beispiel den Kreuzbogenfries, auf seiner Wanderung von Spanien über Italien nach Deutschland, so wird... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Der Anfang war ein Wasserbad

    Die älteste Taufkirche der Christenheit ist San Giovanni in Fonte in Rom, erbaut bald nach 313 durch Kaiser Konstantin den Großen. Sie ist nur in... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Kunst am Bauernhaus

    Das Fachwerk prägt zahlreiche Ortsbilder in Deutschland. Es gewann im Laufe seiner Geschichte und in den verschiedenen Kulturlandschaften eine Fülle... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Ohrmuschel als Stilelement

    Die Renaissance als Wiederbesinnung auf die Kunst der Antike entstand in Italien bereits im zweiten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts, als Filippo... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Mauern als Kunstwerk

    Das zusammenwachsende Europa muss sich in erster Linie seiner gemeinsamen Kultur bewusst werden, deren Anfänge weit zurückreichen. Dies ist auch an... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Als die Straßen verkaufen lernten

    Viele deutsche Städte wurden im 12. und 13. Jahrhundert von den Territorialherren neu und planmäßig angelegt. Der Anlass war einerseits der Wunsch... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Vom echten Marmor bis zum Marmorieren

    Ist ja kein echter Marmor, nur ein Ersatz." Diese abfällige Bemerkung vernimmt man oft vor Bauwerken mit Stuckmarmor. In Wirklichkeit ist es heute... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Von Freitreppen und Bürgerstolz

    Der wirtschaftliche Aufschwung nach der Reichsgründung 1871 hatte eine enorme Zunahme des Straßenverkehrs zur Folge, so dass man sich gezwungen sah,... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Wiedergeburt des Barock

    Die Epoche des Späthistorismus und des Jugendstils fällt in Deutschland in eine Zeit großer wirtschaftlicher Blüte und in die Regierungszeit des... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Was Jahresringe verraten

    Die Kunstwissenschaft und Hausforschung erhielten vor rund fünf Jahrzehnten für die Datierung von Baudenkmalen Hilfe durch Forstbotaniker, denen es... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Tod und Taufe in der Kirchen-Architektur

    Zentralbauten auf kreisförmigem, achteckigem oder quadratischem Grundriss waren bis in das 4. Jahrhundert n. Chr. vor allem den Grabeskirchen... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Kolonnaden für Flaneure

    Unter den Städten Norddeutschlands weist Münster in Westfalen eine Besonderheit auf: die Lauben am Prinzipalmarkt. Unser Bild zeigt sie im Zustand... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Gebaut in Gottvertrauen

    Die ersten christlichen Kirchen in Deutschland wurden in der Mehrzahl aus Holz errichtet und sind später durch Steinbauten ersetzt worden. So soll... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die reine Lehre und die Macht der Bilder

    Die Gestalt von Kirchen wird sowohl im Äußeren, besonders aber im Inneren von der Gottesdienstordnung der jeweiligen Konfession bestimmt. Dabei... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Europas große Gärten

    Vom Mittelbau geht der Blick von der berühmten Spiegelgalerie nach Nordwesten über die breite Mittelachse aus Alleen und dem großen Kanal weit in... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Auf den Spuren der Jakobsmuscheln

    Hoch oben am Ostchor der Paulskirche in Worms entdeckt man an einer Lisene zwischen den Fenstern zwei aus dem Werkstein herausgearbeitete Muscheln... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Städtebau mit Notbremse

    Deshalb strebte der Städtebau schon in den 1920er Jahren die räumliche Trennung von Wohn-, Arbeits- und Erholungsorten an, was in der Charta von... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Prächtig in der Stadt, schlicht auf dem Land

    Seit der endgültigen Zerstörung des Tempels in Jerusalem durch die Römer im Jahr 70 nach Christus symbolisiert die Synagoge mehr das tragbare Zelt... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Von Zöpfen, Muscheln und Rocaillen

    Sehen lernen - Ornamentik Die Architektur des Barock ist reich an Zierformen. Im Hochbarock waren Muscheln und Bandelwerk die bevorzugten... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Vom Findling zum Granitquader

    Geologie, Topographie, Klima und Geschichte sind die Grundlagen, aus denen die Kulturlandschaften in Deutschland hervorgegangen sind. Besonders... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Schon die alten Römer haben gemogelt

    Die Kunst des Barock hatte eine besondere Vorliebe, real existierende Räume mit Hilfe illusionistischer Malerei auszuweiten. Diese Kunstform geht... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    In Stein gehauen für die Ewigkeit

    Die schriftliche Überlieferung für das Baugeschehen im Mittelalter ist dünn. Zahlreich sind hingegen die figürlichen Darstellungen der Werkmeister... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Kunst, die Zeit & die Türen

    Man sagt, die Fenster seien die Augen eines Hauses. Für die Türen gibt es dagegen keinen Vergleich mit dem Antlitz des Menschen, am ehesten könnte... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Gottvater zwischen Sonne, Mond und Engeln

    Im Umkreis der Zisterzienser entstand im Hochmittelalter das Bild der Sakramentsmühle. Auf gleichnishafte Weise erklärt es die Wandlung des Wortes... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Löwen, Taustäbe und Palmetten

    Vom frühen Mittelalter an wurden Kinder bereits kurz nach der Geburt getauft, indem man sie ganz ins Taufbecken tauchte. Die Taufsteine standen im... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Hohe Kunst an der Decke

    Während man in der Renaissance-Zeit vorwiegend geschnitzte Holzdecken schuf, entstehen im Barock Stuckdecken mit Laub- und Früchtewülsten oder... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Frühgotik aus der Normandie

    Dass unsere Baukunst trotz vieler Besonderheiten europäische Wurzeln hat, zeigt sich auch an Details gotischer Kirchen in Ostfriesland. mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Von traufen- und giebelständigen Häusern

    In vielen mittelalterlichen Städten stehen die Häuser mit dem Giebel zur Straße. In traufenständige Häuser fällt mehr Licht. Sie besitzten an beiden... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Anatomie einer Stadt

    Die Grundrisse fast aller Städte des 12. und 13. Jahrhunderts weisen kein regelmäßig-gradliniges Raster auf. Der Grund dafür war die Vermeidung von... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Zwischen Brot und Pranger

    Die Verkaufsstände lagen in mittelalterlichen Städten in der Nähe des Rathauses, von dem aus die Kontrolle der Größe, des Gewichts und der Güte der... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Mittelalterliche Kirchenräume

    Unsere Vorstellung von der Gestalt romanischer Kirchenräume wird vom heutigen Zustand geprägt. Im Laufe der Jahrhunderte kam es jedoch oft zu... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Machtarchitektur und neue Bescheidenheit

    Städtebau und Architektur waren zu allen Zeiten Spiegel der Gesellschaft. Wichtige Zeugnisse sind daher die Bauten des Nationalsozialismus und der... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Stein, Blei und Kupfer

    Historische Dachdeckungen und ihre vielfältigen Materialien prägen das Bild unserer Landschaft. Neben Ziegeln finden auch Stoffe aus der Natur wie... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Baukunst zwischen den Weltkriegen

    Das Neue Bauen der 1920er Jahre war mit einer bürgerlich geprägten Ideologie behaftet. Gleichzeitig existierte der Neoklassizismus, der sich unter... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Das Einhorn und die Unschuld

    Ob Ochse, Löwe oder Pelikan - die Symbole für Christus und die Auferstehung sind zahlreich, ebenso wie manche Gestalten des Alten Testaments, die... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Expressionismus und Heimatschutzstil

    In der deutschen Baukunst der 1920er Jahre existierten Expressionismus und Heimatschutzstil nebeneinander. Beide Bauformen wollten auf jeweils... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Prächtig in der Stadt, schlicht auf dem Land

    Von außen können Synagogen ganz unterschiedlich gestaltet sein. Ihr Inneres folgt aber einem festen Schema: In der dem Eingang gegenüberliegenden... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Dächer aus der Natur

    In den verschiedenen Regionen Deutschlands wird unterschiedliches Material zur Dachdeckung verwendet. In Niederbayern und im Schwarzwald kamen oft... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Die Fresken und der nasse Putz

    Mittelalterliche Wandmalereien sind oft in einem ruinösen Zustand. Nicht aber die echten Fresken, denn bei ihnen wurden die in Wasser gelösten... mehr...


  • Ausgabe Juni 2014

    Den Schmerz zur Schau gestellt

    Für das Christentum ist der Opfertod von Gottes Sohn ein zentrales Motiv des Glaubens, deshalb kommt auch den plastischen Kruzifixen in den Kirchen... mehr...

Register aller Artikel
Deutsche Stiftung Denkmalschutz