Monumente Online

Ausgabe: Februar 2013

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Schwerpunkt: Technik und Wissenschaft

Service Service

Nachrichten

Meldungen

  • 01.07.2014

    Mehr Geld für Denkmalschutz

    "Gute Nachricht in Sachen Denkmalschutz bringt die Haushaltswoche mit sich", sagt der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel.

    Als Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Bauwesen, Denkmalschutz und Baukultur freut er sich über wichtige Veränderungen gegenüber dem ursprünglichen Regierungsentwurf: "Zu dem positiven Fakt, dass das Programmvolumen für die Städtebauförderung für dieses Jahr auf insgesamt 700 Millionen Euro angehoben wird, kommt, dass der Denkmalschutz bei der Verteilung der Mittel eindeutig an Gewichtung gewinnt."

    So hat der Haushaltsausschuss innerhalb dieser 700 Millionen Euro ein gänzlich neues und eigenständiges Bundesförderprogramm mit dem Titel "Nationale Projekte des Städtebaus" ins Leben gerufen. "Allein dieses ist 50 Millionen Euro schwer. Obendrein kommen die ebenso besser ausgestatteten Titel Denkmalschutz Ost und West mit 70 bzw. 40 Millionen Euro", sagt Volkmar Vogel.

    Mit dem zunächst auf vier Jahre angelegten neuen Programm will der Bund besonders national bedeutsame städtebauliche Bauprojekte fördern. Gute Chancen haben hierbei denkmalgeschützte Ensembles von nationalem Rang wie z.B. UNESCO-Welterbestätten.

    "Städte, Gemeinden und Siedlungen, die bauliche Kulturgüter mit großer nationaler Bedeutung, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und hohem Innovationspotential beherbergen, sollten sich in Stellung bringen", empfiehlt Volkmar Vogel.

    "Zwar werden die exakten Förderrichtlinien erst noch zusammengestellt. "Wer aber bereits in den Startlöchern steht, sobald die Details vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit veröffentlicht werden, ist gut beraten", sagt das Mitglied des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.

  • 01.06.2014

    Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege ausgeschrieben

    Mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege werden in diesem Jahr private Denkmaleigentümer aus Hessen und Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Für Mecklenburg-Vorpommern können Bauherren, Handwerker und Architekten des Bundeslandes noch bis zum 13. Juni Bewerbungen an den Zentralverband des Deutschen Handwerks richten. Ansprechpartnerin: Dr. Nicoline Bauers, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Mohrenstr. 20/21, 10117 Berlin, Tel. 030 20619-336, Fax 030 2061959-336, bauers@zdh.de

    Julia Ricker

  • 01.06.2014

    das salonfestival: zu Gast in Denkmalen – ein Appetizer!

    Vom 11.-15.6.2014 werden historische Wohnzimmer und Werkstätten, Lofts und Läden erstmals im Rahmen des Salonfestivals zu Bühnen. Unter dem Motto "musikplus zu Gast in den Denkmälern von…" öffnen Gastgeber ihre geschichtsträchtigen Räumlichkeiten. Die Idee wird ab sofort für sechs deutsche Städte und Regionen vorbereitet. Interessierte Denkmaleigentümer, die zukünftig einmal Gastgeber werden möchten, können sich an Claudia Bousset von "das salonfestival" wenden. Weitere Informationen auch zu Spielorten und Tickets erhalten Sie unter: www.salonfestival.de 

    Julia Ricker

  • 01.06.2014

    Fotowettbewerb Fokus Denkmal

    Ab dem 16. Juni können Kinder und Jugendliche bis zu 20 Jahren am Jugendfotowettbewerb Fokus Denkmal der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilnehmen. Wie der Tag des offenen Denkmals steht auch der Wettbewerb unter dem Motto "Farbe". Zu Fokus Denkmal eingeladen sind Einzelpersonen und Schulklassen. 300 Euro winken als Hauptpreis.

    Bis zum 25. September können die Beiträge als Digitalfotos (max. drei Fotos je Teilnehmer, Auflösung mindestens 2.200 x 1.600 Pixel) auf CD oder per E-Mail (denkmaltag@denkmalschutz.de) an die Stiftung eingesandt werden: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Referat Tag des offenen Denkmals, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, Infos und Ausschreibung zu Fokus Denkmal unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/focus, Tel. 0228 9091-443.

    Amelie Seck

  • 01.06.2014

    Görlitzer „Denksalon“ am 20. und 21. Juni

    Die Arbeiten des Görlitz Kompetenzzentrums Revitalisierender Städtebau werden ab Juni 2014 in der gemeinsamen Einrichtung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung und der Technischen Universität Dresden fortgeführt.

    Auf Initiative der Deutschen Stiftung Denkmalschutz war das Kompetenzzentrum als Außenstelle der TU Dresden 2004 gegründet worden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz richtete die Stiftungsprofessur Stadtumbau und Stadtforschung ein, die wie die Leitung des Kompetenzzentrums Professor Dr.-Ing. Jürg Sulzer übertragen wurde. Der gelernte Hochbauzeichner, der später an der TU Berlin zur Stadtentwicklung promovierte, war maßgeblich daran beteiligt, von 2008 bis 2010 das in den Medien viel besprochene "Probewohnen" in die Tat umzusetzen. Dem seit 2005 jährlich in Görlitz stattfindenden "Denksalon" über städtebauliche Fragen verlieh er entscheidende Impulse. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bedankt sich bei Jürg Sulzer für sein großes Engagement!

    Der "Denksalon" des Interdisziplinären Zentrums für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau mit den Themenschwerpunkten Klimaschutz, Energiewende und Verbesserung der Umwelt- und Lebensqualität in Europa findet am 20. und 21. Juni im Schlesischen Museum zu Görlitz statt. Das Programm und Informationen zur Anmeldung unter http://www.ioer.de/denksalon 

    Christiane Schillig

  • 01.06.2014

    Neues von St. Georgen in Wismar

    In luftiger Höhe von 34 Metern können Besucher der Wismarer Georgenkirche seit Anfang Mai einen Blick über die Hansestadt genießen. Die neu eröffnete Aussichtsplattform auf dem nun sanierten Turmstumpf, die sowohl mit dem Aufzug als auch über eine Treppe zu erreichen ist, bietet bei gutem Wetter eine Fernsicht bis zur Insel Poel.

    St. Georgen war das erste herausragende Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in den östlichen Bundesländern. Als eine der bedeutendsten Kirchen der norddeutschen Backsteingotik konnte der Bau seit 1990 mit der Hilfe vieler Tausend Spender aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland wiederhergestellt werden. Mehr als 16 Millionen Euro gab die Deutsche Stiftung Denkmalschutz seither für den denkmalgerechten Wiederaufbau der kriegs- und 1990 orkangeschädigten Kirche. Bei ihrem Engagement war es der Stiftung von Anfang an ein Anliegen, dass zukünftige Nutzungen das Bauwerk als Sakralraum respektieren und es der Bevölkerung sowie Touristen für vielfältige angemessene Zwecke offensteht.

    Die Stadt als Eigentümerin nutzt die Kirche für Ausstellungen, Kongresse und Konzerte, etwa des NDR und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. So kann man am 20. Juni um 19.30 Uhr das Eröffnungskonzert mit dem NDR Sinfonieorchester und Chören aus Mecklenburg-Vorpommern erleben. www.festspiele-mv.de 

    Als fester Termin hat sich inzwischen auch der Internationale Kongress zur Backsteinbaukunst etabliert, der in diesem Jahr am 4. und 5. September stattfindet und sich dem Thema "Backstein - Kunst und Raum" widmet. Der Werkstoff wird als gestaltendes und künstlerisches Element in unterschiedlichen Jahrhunderten und Bauaufgaben vorgestellt. Bei Interesse sind auch Sie herzlich zur Teilnahme eingeladen. Anmeldung und Informationen: Andreas Nielsen, Hansestadt Wismar, Amt für Tourismus, Presse und Stadtmarketing, Tel. 03841 251-9010, ANielsen@wismar.de 

    Julia Ricker

  • 01.06.2014

    Online-Spenden: neue Zahlungsmöglichkeiten

    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bietet ihren Förderern ab sofort neue Zahlungswege für Online-Spenden an. Neben dem Lastschriftverfahren können Spenden auch per Kreditkarte, PayPal und Sofortüberweisung getätigt werden. Alle Varianten garantieren mittels einer SSL (Secure-Socket-Layer)-Verschlüsselung einen sicheren und schnellen Zahlungsvorgang. Weitere Informationen: www.denkmalschutz.de/spenden-und-helfen/zahlwege.

    Amelie Seck

  • 01.04.2014

    Bußgelder für Baudenkmale

    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) erhält als gemeinnützige Organisation Bußgelder und Geldauflagen aus Straf- und Ermittlungsverfahren. Entsprechend ihrer Satzung weisen ihr Staatsanwaltschaften, Gerichte und Finanzämter diese Gelder für die Restaurierung von Kulturdenkmalen zu und ihre Projekte der Bewusstseinsbildung.

    Mit zweckgebundenen Zahlungen wurden im vergangenen Jahr die Liboriuskapelle in Creuzburg (Thüringen), die Pfarrkirche St. Martin in Nottuln (Nordrhein-Westfalen), die Dorfkirche in Osterwieck-Schauen (Sachsen-Anhalt), die Dorfkirche in Pessin (Brandenburg), die Johannes-Kirche in Zirkow (Mecklenburg-Vorpommern) und die Jugendbauhütten bedacht. Seit 1991 erhielt die Stiftung über 4,3 Millionen Euro aus rund 6.000 Bußgeldfällen. Die Gesamtsumme der Zahlungen betrug im letzten Jahr 237.909 Euro, womit sie im Vergleich zu 2012 gesunken ist.

    Allerdings konnte die Anzahl neuer Zuweisungen und die der zuweisenden Behörden erhöht werden. Wie im Vorjahr stammen vier Fünftel des Geldes aus den westlichen Bundesländern. Eine hohe Zahl an Zuweisungen erhält die DSD jedoch auch aus den östlichen Oberlandesgerichtsbezirken.

    Die Stiftung hofft weiter auf die Hilfe von Denkmalfreunden in der Justiz und ist für alle Zuwendungen dankbar.

    Fragen zu Bußgeldern und Geldauflagen sowie Förderprojekten in Ihrer Region beantwortet Annette Röhrig, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Tel. 0228 9091-255, bussgeld@denkmalschutz.de.

    Julia Ricker

  • 01.04.2014

    Konzerte für den Denkmalschutz

    Ab sofort können Sie sich wieder auf Musikerlebnisse in außergewöhnlichen Aufführungsstätten freuen: Im Rahmen der Benefiz-Konzertreihe Grundton D werden auch 2014 ausgewählte Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu Bühnen für Musikerinnen und Musiker. Für Baudenkmale in Not organisiert der Deutschlandfunk seit mehr als zwei Jahrzehnten in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hochkarätige Musikveranstaltungen, deren Erlös in die Restaurierung der Aufführungsorte fließt.

    Die Saison in diesem Jahr beginnt am 18. Mai um 18 Uhr mit einem Cembalo-Konzert von Andreas Staier in der Stadtkirche St. Petri im schleswig-holsteinischen Ratzeburg. Das Ensemble 1700 spielt am 1. Juni um 17 Uhr in der Dorfkirche von Wasserleben in Sachsen-Anhalt. Das gesamte Grundton D-Programm finden Sie in der nächsten Ausgabe von Monumente sowie auf www.denkmalschutz.de/aktionen/grundton-d-konzerte.html. Karten sind über den Deutschlandfunk und an den Abendkassen erhältlich. Reservierungen und Information: Deutschlandfunk, Simone Wien, Raderberggürtel 40, 50968 Köln, Tel. 0221 345-1671, simone.wien@deutschlandradio.de

    Julia Ricker

  • 01.04.2014

    Neue Ausstellung und Vortragsreihe im Alten Schloss Höchst

    Ab dem 15. Mai zeigt die DSD im Schlossmuseum Höchst Werke aus ihren Sammlungsbeständen, u.a. von Carl Hofer, Heinrich Campendonk, Max Pechstein, Gabriele Münter und Karl Schmidt-Rottluff. Bis einschließlich 4. Mai kann dort noch die Ausstellung von Werken der Pfälzischen und Darmstädter Sezession besichtigt werden.

    Darüber hinaus lädt die Stiftung im Sommer ins Alte Schloss Höchst zur Vortragsreihe "Denkmal Altstadt" jeweils um 18 Uhr. Den Beginn macht am 12. Juni Prof. Werner Durth (TU Darmstadt) mit einem Vortrag über Konjunkturen im Stadtbild von 1900 bis heute. Die weiteren Termine sind: 17. Juli, Dr. Arnold Bartetzky: Herausgeputzt, aber unbewohnbar? Der Funktionswandel der Altstädte; 24. Juli, Prof. Gerhard Vinken: Was ist Altstadt?; 4. Sept., Prof. Birgit Franz: Altstadt und Engagement. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Aufgrund begrenzter Platzzahl wird um persönliche Anmeldung gebeten, auf die Sie eine Einlasskarte erhalten. Kontakt: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Altes Schloss Höchst, Höchster Schlossplatz 16, 65929 Frankfurt am Main, museum-hoechst@denkmalschutz.de, Fax 0228 9091-439, Öffnungszeiten des Museums: Di-So 11 bis 17 Uhr.

    Amelie Seck

  • 01.04.2014

    Preise für qualifizierte Arbeit in der Denkmalpflege ausgeschrieben

    Mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege werden in diesem Jahr private Denkmaleigentümer aus Hessen und Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet, die die historische Bausubstanz in den vergangenen acht Jahren durch qualifizierte Handwerksbetriebe vorbildlich restaurieren ließen.

    Seit 1994 wird die vom Zentralverband des Deutschen Handwerks und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz verliehene Prämierung jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. In jedem Bundesland mit insgesamt 15.000 Euro dotiert, soll die Auszeichnung Denkmaleigentümer dazu ermutigen, bei der Erhaltung ihrer Gebäude auf die Qualität und Leistungsfähigkeit heimischer handwerklicher Betriebe zu setzen. Außerdem macht sie auf das Handwerk als wichtiges Arbeitsfeld in der Denkmalpflege aufmerksam.

    Bewerbungen für den diesjährigen Handwerkerpreis können bis zum 16. Mai (Hessen) bzw. 13. Juni (Mecklenburg-Vorpommern) an den Zentralverband des Deutschen Handwerks gerichtet werden. Vorschläge werden von Bauherren, Handwerkern, Architekten und Denkmalpflegern aus Hessen und Mecklenburg-Vorpommern erbeten.

    Ansprechpartnerin: Dr. Nicoline Bauers, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin, Tel. 030 20619-336, Fax 030 2061959-336, bauers@zdh.de

    Julia Ricker

  • 01.04.2014

    Restplätze bei Monumente-Reisen

    Kurzentschlossene Leserinnen und Leser haben in diesem Jahr noch die Möglichkeit, an den geführten Monumente-Reisen zu ausgewählten Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz teilzunehmen, da es noch einige vakante Restplätze gibt. Eine Beschreibung der einzelnen Touren finden Sie unter www.denkmalschutz.de/aktionen/monumente-reisen.html Interessenten wenden sich bitte an Frau Hensen vom Reiseland Reisebüro, die Sie gerne berät, Tel. 02224 9017496.

    Julia Ricker

  • 01.04.2014

    Tag des offenen Denkmals

    Als Koordinatorin des Tags des offenen Denkmals ruft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) Denkmaleigentümer, Kommunen, Vereine und Kirchen dazu auf, ihre historischen Bauten und archäologischen Stätten am 14. September zu öffnen. Das diesjährige Thema lautet "Farbe". Unter diesem Motto lassen sich viele verschiedene Aspekte beleuchten: Man kann Farbe in seiner Materialität oder als ästhetisches Gestaltungsmittel zeigen, Farbfassungen eines Gebäudes im Laufe seiner Geschichte vorstellen oder Bodenverfärbungen als historische Spuren erläutern. Auch wenn Sie Ihr Denkmal nicht unter dem diesjährigen Schwerpunkt wiederfinden, sind Sie herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Alle Veranstalter können sich bis zum 31. Mai anmelden und Unterlagen bestellen unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de oder schriftlich: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Carolin Kolhoff, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, Tel. 0228 9091-440, denkmaltag@denkmalschutz.de  

    Amelie Seck

  • 01.04.2014

    „Bundesbüdchen“ kehrt zurück

    Er ist nicht nur ein Pavillon: Am Bundesbüdchen im Bonner Regierungsviertel wurde Nachkriegsgeschichte geschrieben. Hierhin kam Otto Graf Lambsdorff so zeitig, dass er gemeinsam mit dem Kioskbetreiber Jürgen Rausch Zeitungen auspackte. Joschka Fischer holte seine Lektüre nach dem morgendlichen Joggen ab, und mittags traf man sich bei Bockwurst am Tresen und tauschte Gerüchte und brandneue Nachrichten aus.

    Diese Erinnerungen werden wieder lebendig, wenn im Frühjahr der Pavillon, der mehrere Jahre auf einem Bauhof ausgelagert war, zurückkehrt. Dies wird dank einer Förderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz möglich gemacht. Der Ortskurator unserer Stiftung in der Region Bonn/Rhein-Sieg, Bernd-Michael Vangerow, überreichte Kioskbetreiber Rausch einen Vertrag in Höhe von 60.000 Euro. Mit Hilfe des Geldes können das Dach, der Sockel und die Decken des Pavillons repariert, die Außen- und Innenwände verputzt und gestrichen werden.

    Schon vor mehr als zehn Jahren war der Kiosk - 1957 in den typischen Formen der Nachkriegszeit errichtet - unter Denkmalschutz gestellt worden. Er musste trotz lautstarker Proteste dem Neubau eines Kongress-Zentrums weichen.

    Glücklicherweise hatte Jürgen Rausch dem Kiosk nie den Charakter genommen, indem er Anbauten hinzufügte oder das weit vorkragende, ovale Flachdach veränderte. Wir wünschen ihm, dass die lange Durststrecke nach dem Umzug der Regierung nun bald vorüber ist und für ihn wie für den Pavillon - nur wenige Meter entfernt vom ursprünglichen Platz aufgestellt - eine neue Epoche beginnen kann.

    Christiane Schillig

  • 01.02.2014

    Benefizkonzert für Baudenkmale

    Im Rahmen eines Symposiums der TU Braunschweig über Stadt- und Kongresshallen der 1960er- und 1970er-Jahre im Augsburger "Kongress am Park" fand am 28. November 2013 ein Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt. Der Pianist Stephan Kaller spielte Werke der Wiener Klassik und Klassischen Moderne. Das Konzert brachte 500 Euro ein, die der Augsburger Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Bernt von Hagen, in Form eines Schecks vom Konzertveranstalter, der Kongresshallen Betriebs GmbH, und dem Initiator Dr. Olaf Gisbetz entgegennahm. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz freut sich über diese Unterstützung.

    Julia Ricker

  • 01.02.2014

    Der Quedlinburger Pulverturm

    Jahrzehntelang hatte es um den Pulverturm in Quedlinburg schlecht gestanden. Dank des großartigen Engagements von Dr. Susanne Kauffmann-Kramer konnte er jedoch vor dem endgültigen Verfall gerettet werden.

    Der dreigeschossige Quaderbau gehörte zu den Wachttürmen der Quedlinburger Stadtmauer. Eine noch zu DDR-Zeiten geplante Sanierung wurde nach der Wende nicht ausgeführt. Die gebürtige Quedlinburgerin, seit 1996 Förderin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, hatte bei Besuchen in ihrer alten Heimat gesehen, dass der eingerüstete Pulverturm immer mehr verfiel. Bei der Feier zu ihrem 80. Geburtstag bat die pensionierten Ärztin ihre Familie und Freunde um Spenden und übergab diese der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Mithilfe weiterer Geldgeber konnte die Restaurierung 2013 beginnen. Der Turm erhielt ein Schieferdach, und das Mauerwerk wurde neu verfugt. Angestoßen durch die private Initiative ist Quedlinburg nun um ein attraktives Denkmal reicher.

    Carola Nathan

  • 01.02.2014

    Die Geschäfte führen zwei

    Am 1. Dezember 2013 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Stephan Hansen einen zweiten Geschäftsführer erhalten. Stephan Hansen schloss sein Studium der Betriebswirtschaft 1994 als Diplom-Kaufmann an der Universität zu Köln ab. Anschließend war er in der medizintechnischen Branche als Berater einer Wirtschaftsprüfer-, Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzlei sowie bei einem internationalen Reisegepäckhersteller tätig.

    Als kaufmännischer Geschäftsführer ist Stephan Hansen bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vor allem für die Bereiche Verwaltung, Nachlassabwicklung, Fördererkommunikation, und Verlag zuständig. Dr. Wolfgang Illert wird als Geschäftsführer weiterhin die Projektförderung sowie die Kommunikation und Bewusstseinsbildung leiten.

    Carola Nathan

  • 01.02.2014

    Gleichgesinnte auf der „denkmal“ treffen

    Für den Terminkalender: Die "denkmal"-Messe in Leipzig findet in diesem Jahr vom 6. bis 8. November statt. Sie wird besucht von Architekten, Denkmalpflegern, Res-tauratoren, Handwerkern, Eigentümern historischer Gebäude, Investoren, Ehrenamtlichen sowie Kunst- und Kulturliebhabern - eine gute Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen. Mit der Kooperationsbörse CONTACT "denkmal" unterstreicht die Fachmesse ihre Bedeutung als europäischer Branchentreffpunkt. Rund 450 Aussteller führen traditionelle und neueste Handwerkstechniken vor und präsentieren innovative Materialien und Geräte rund um das Thema Restaurierung. Parallel zur "denkmal" finden die Fachmesse Lehmbau und die MUTEC - Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik - statt. Die Mitarbeiter der Deutschen Stiftung Denkmalschutz freuen sich über Ihren Besuch an unserem Stand und informieren Sie gern über unsere Projekte und Aktivitäten.

    denkmal - Europäische Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, 6.-8. November 2014, Messegelände, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig, Tel. 0341 678-7800, www.denkmal-leipzig.de

    Christiane Schillig

  • 01.02.2014

    Monumente-Reise zu gewinnen

    Für Professor Dr. Gisela Schmid-Schönbein und Günter Möller aus Aachen bot die mehrtägige Monumente-Reise nach Sachsen-Anhalt eine schöne Gelegenheit, die Region rund um das Dessau-Wörlitzer Gartenreich besser kennenzulernen und zu sehen, wo sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz seit Jahren engagiert. Das Ehepaar gewann die Monumente-Reise, weil es eine Geburtstagsfeier mit einer Spendenaktion für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz verbunden hatte.

    Auch in diesem Jahr wird wieder unter all denen, die 2013 im Rahmen einer privaten Feier Spenden für die Restaurierung von Baudenkmalen gesammelt haben, eine fünftägige Reise für zwei Personen verlost.

    Wenn auch Sie bei Ihrem Fest um Spenden zugunsten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bitten möchten, rufen Sie uns im Vorfeld an, oder schicken Sie uns die Informationskarte aus der hinteren Umschlagseite dieses Heftes. Kontakt: Inga Lehmann und Thorsten Hoffmann, Tel. 0228 90 91-250, foerderer@denkmalschutz.de. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter: www.denkmalschutz.de/jubilate.

    Julia Ricker

  • 01.02.2014

    Preise für das Handwerk in der Denkmalpflege vergeben

    Am 11. Dezember wurden in Dresden vier Denkmaleigentümer und 34 Handwerker aus Sachsen mit dem "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege" prämiert. Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gestiftete Auszeichnung ging an private Denkmal-eigentümer, die in Zusammenarbeit mit qualifizierten Handwerksbetrieben ihrer Region Herausragendes im Bereich der Baudenkmalpflege geleistet haben.

    In diesem Jahr gab es zwei Sieger: Ein 1. Preis ging an den Freundeskreis Zinzendorfschloss-Berthelsdorf e. V. aus Herrnhut-Berthelsdorf, der das Schloss schrittweise gesichert und instand gesetzt hat. Die Jury überzeugte der behutsame Umgang mit der auf die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zurückgehenden Bausubstanz. Sie hofft, dass es außerdem gelingen wird, die Wirtschaftsbauten auf dem großen Areal zu erhalten.

    Gleichfalls einen 1. Preis bekam Tom Pauls aus Pirna. Er setzte sich für das Peter-Ulrich-Haus am Markt in Pirna ein, das zuvor lange leer gestanden hatte. Sensibel umgenutzt, ist der Charakter des hochkarätigen Renaissancebaus, der sich inzwischen mit seinem Theater und Café zu einem kulturellen Anziehungspunkt entwickelt hat, nun wieder zu erleben.

    Die Stiftung Chorherren zu St. Thomae erhielt den 2. Preis für die Rettung der noch durch Kriegsschäden beeinträchtigten Villa Thomana in der Leipziger Sebastianstraße. Im Inneren bis ins Detail erhalten, wurden die Raumfassungen aufwendig restauriert. Für den musikalischen Nachwuchs entstand so ein inspirierender Rahmen.

    Für seine Arbeiten an der Neukirchner Villa in Thalheim wurde Ronny R. Kircheis mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Der Eigentümer hatte bereits erste Schritte zur Wiederherstellung der Fassaden unternommen, insbesondere aber das prächtige Foyer und das Treppenhaus qualitätvoll aufarbeiten lassen.

    Einen gesonderten Handwerkerpreis erhielt die Kunstschmiede Althammer aus Leipzig-Baalsdorf. Der "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege" wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. Die Auszeichnungen in Schleswig-Holstein hatten wir Ihnen in der Dezember-Ausgabe 2013, S. 52 vorgestellt. Je Land ist der Preis mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. 2014 können sich private Bauherren aus Hessen und Mecklenburg-Vorpommern bewerben, die in den vergangenen acht Jahren denkmalgeschützte Objekte von Handwerksbetrieben restaurieren ließen. Vorschläge für den Preis dürfen Bauherren, Handwerker, Architekten und Denkmalpfleger einreichen: Zentralverband des Deutschen Handwerks, Referat Denkmalschutz, Mohrenstraße 20/21, 10117 Berlin, Tel. 030 20619-337, info@zdh.de 

    Julia Ricker

    Eigentümer:

    Freundeskreis "Zinzendorfschloss-Berthelsdorf" e.V.
    Schulstr. 27
    02747 Herrnhut-Berthelsdorf

    Architekt:
    Dipl.-Ing. Architekt Daniel Neuer
    Herrnhuter Str. 12
    02747 Herrnhut-Berthelsdorf

    Handwerker:
    Gerüstbauer:
    Spezial-Gerüstbau Hein GmbH
    Lars Hein
    Goldbacher Str. 73
    01877 Bischofswerda

    Zimmerer:
    Sägewerk und Holzhandel
    Andreas Leuner
    Klipphausen 1
    02733 Cunewalde

    Holzbau Gebr. Pappe GmbH
    Fabian Pappe
    Pergamentergasse 17
    99084 Erfurt

    Dachdecker:
    Dachdeckermeister Holger Scheibe
    Großhennersdorfer Str. 6a
    02791 Oderwitz

    Tischler:
    Hunger-Holzbau GmbH
    Sebastian Weidlich
    Thomas-Müntzer-Weg 2a
    08258 Markneukirchen

    Tischlerei Ulrich Lerch
    Ulrich Lerch
    Dürninger Str. 10
    02747 Herrnhut

    Treppenbau:
    Auerbach & Hahn GmbH
    Albrecht Auerbach
    Am Oberen Bach 8
    01723 Grumbach

    Maurer:
    Kirschner Bauhandwerk e.K.
    Martin Kirschner
    Südstr. 4
    02761 Zittau

    Ofenbauer:
    Meisterbetrieb Frank Flechsig
    Lengenfelder Str. 125
    08064 Zwickau

    Elektrotechniker:
    Elektro Wollmann
    Katharina Gutsche
    Tongasse 3a
    02763 Zittau

    Eigentümer:
    Tom Pauls
    Am Markt 3
    01796 Pirna

    Architekt: Seidel + Architekten
    Dr.-Wilhelm-Külz-Str. 13
    01796 Pirna

    Handwerker:
    Dachdecker:
    Dachcheck24
    Mike Kluge
    Langebrücker Str. 144
    01465 Liegau-Augustusbad

    Zimmerer:
    Gefüge und Gefache Zimmerei GmbH
    Dörk Markert
    Gosel 9
    08451 Crimmitschau

    Maurer:
    Lohmen Bau Pirna GmbH
    Ralf Böhmer
    Herbert-Liebsch-Str. 5
    01796 Pirna-Sonnenstein

    Baugeschäft Robert Bialek
    Robert Bialek
    Gröbastr. 8
    01445 Radebeul

    Stuckateur und Putzer:
    Altbauerhaltung Nitsche
    Fachbetrieb für Putzarbeiten
    Mario Nitsche
    Lohmener Str. 18
    01796 Pirna

    Tischler:
    Holz + Glas allround GmbH
    Stefan Krönert
    Talstr. 29
    01156 Dresden

    Tischlerei T. Kreher
    Tabea Kreher
    Wolkensteiner Str. 10
    09518 Großrückerswalde

    Parkettleger:
    Naturböden GmbH
    Matthias Hilbert
    Eilenburger Str. 6
    01309 Dresden

    Metallbauer:
    Bau- und Kunstschlosserei
    Enrico Quooß
    Kirchweg 15
    01796 Pirna

    Maler:
    Maler Quaas
    Bill Quaas
    Großenhainer Str. 63
    01662 Meißen

    Eigentümer:
    Stiftung Chorherren zu St. Thomae
    Thomaskirchhof 18
    04109 Leipzig

    Architekt:
    Architekten Weis & Volkmann
    Dipl.-Ing. Gabriele Weis
    Weißenfelser Str. 65a
    04229 Leipzig

    Handwerker:
    Stuckateur, Maurer und Betonbauer:
    DPS - Denkmalpflege Putz & Stuck GmbH
    Constanze Harz und Frank-Roland Vieweg
    Erich-Köhn-Str. 2
    04177 Leipzig

    Parkettleger:
    SPOMA Parkett und Ausbau GmbH
    Jörg Paul
    Saalestr. 43/44
    39126 Magdeburg

    Elektrotechniker:
    Elektro GmbH Mutzschen
    Uwe Gaumnitz
    Bahnhostr. 3
    04668 Grimma

    Kirchenmaler und Vergolder:
    O. Pfister GmbH
    Oswald Pfister
    Spinnereistr. 7 Halle 10b
    04179 Leipzig

    Eigentümer:
    Ronny R. Kircheis
    Rosstaler Weg 5
    09380 Thalheim

    Architekt:
    Kircheis Planungsbüro
    Dipl.-Ing. Katja Kircheis
    Rosstaler Weg 5
    09380 Thalheim

    Handwerker:
    Glaser:
    Kunstglaserei Gauser

    Andreas Gauser
    Stollberger Str. 25a
    09380 Thalheim

    Tischler:
    Tischlerei Frank Birkigt
    Frank Birkigt
    Gornsdorfer Str. 2
    09380 Thalheim

    Schmiedel & Förster GbR
    Thomas Schmiedel
    Tannenstr. 2
    09380 Thalheim

    Schreinerei & Metallbau Wagner GmbH
    Andreas Wagner
    Stollberger Str. 58
    09399 Niederwürschnitz

    Maler und Lackierer:
    Malerfachbetrieb Maik Nobis
    Salzstr. 9a
    09380 Thalheim

    Maler: Tino Beck
    Mühlenstr. 16 a
    09577 Niederwiesa

    Elektrotechniker:
    MÜLLER Elektroanlagen
    Wolfgang Müller
    Unter Bahnhofstr. 32
    09380 Thalheim

    Parkettleger:
    MS Parkett Michael Seliger
    Michael Seliger
    Fichtzig 15a
    08209 Auerbach/Vogtland

    Eigentümer:
    MIB Investitionsgesellschaft
    Kees'scher Park mbH
    Friedhelm Gräf
    Weißenfelser Str. 65g
    04229 Leipzig

    Handwerker:
    Schlosser- und Schmiedehandwerk:
    Kunstschmiede Althammer
    Andreas Althammer
    Mittelweg 2
    04316 Leipzig / OT Baalsdorf

  • 01.02.2014

    Preisgekrönte Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

    Vier Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurden 2013 mit Preisen geehrt. Die Stiftung freut sich mit den ausgezeichneten ehrenamtlichen Fördervereinen und Institutionen. Zugleich sieht sie sich in ihrer Arbeit bestätigt, der eine sorgfältige Auswahl von Projekten und ein hoher Qualitätsanspruch bei den geförderten Restaurierungsarbeiten zugrunde liegt.

    Als "Vorbildliches Heimatmuseum" wurde das Museum Humpis-Quartier im baden-württembergischen Ravensburg vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e. V. prämiert. Den Preis überreichte Regierungspräsident Hermann Strampfer am 10. Oktober 2013. Seit 2009 wird das aus insgesamt sieben Gebäuden bestehende, spätmittelalterliche Wohnquartier als Stadtmuseum genutzt, wobei die historischen Museumsbauten zugleich das wertvollste Exponat sind. Von 2005 bis 2010 gab die Deutsche Stiftung Denkmalschutz rund 400.000 Euro für die Restaurierung.

    Mit dem Denkmalpreis des Landes Sachsen-Anhalt wurden am 2. Dezember 2013 zwei ehrenamtlich tätige Fördervereine prämiert. Kultusminister Stephan Dorgerloh übergab den Preis an Dirk Herrmann, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Zerbst, und an den Verein Simonetti Haus Coswig (Anhalt). Beide haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, überlieferte Zeugnisse vergangener Zeiten vor dem Verfall zu retten.

    Dirk Herrmann trieb die Gründung des Fördervereins Schloss Zerbst voran, der die historische Bausubstanz der ehemaligen Fürstenresidenz aus der Zeit des Barock bewahren und das Äußere des östlichen Schlossflügels wiederherstellen will. Der Preis würdigt ebenfalls die private Forschungstätigkeit Herrmanns und seine Sensibilisierung der Zerbster für den Erhalt des Schlosses. 2012 und 2013 hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Sicherung der Bausubstanz mit rund 29.000 Euro unterstützt.

    Der Verein Simonetti Haus Coswig (Anhalt)erhielt den Preis für sein Engagement bei der Erhaltung des vom Verfall bedrohten Adelssitzes von 1699, dessen Stuckdecken der Schweizer Giovanni Simonetti schuf. Seit 2007 widmet sich der Coswiger Verein nicht nur der Sanierung des denkmalgeschützten Hauses, sondern ist auch auf dem Gebiet der Jugendarbeit aktiv. Zudem hat er den historischen Saal auf dem Nachbargrundstück wiederbelebt, den er für kulturelle Veranstaltungen nutzt. Die Restaurierung des Hauses und seiner wertvollen Stuckdecken hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ab 2010 mit rund 100.000 Euro gefördert.

    Weil die Evangelische Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen in Bremen den aus dem 18. Jahrhundert stammenden Lindenlaubengang des Pfarrgartens bewahrt hat, erhielt sie den Sonderpreis des Bremer Denkmalpflegepreises. Er zeichnet ebenso aus, dass die Gemeindemitglieder den Garten mit Informationsveranstaltungen, Festen und einem Gottesdienst belebten. Außerdem durften Grundschulkinder beim Nachpflanzen der Bäume mitwirken. 2012 steuerte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz für die Restaurierung des Laubengangs 12.500 Euro bei.

    Julia Ricker

  • 01.02.2014

    Spenden mit SEPA

    IBAN, BIC und SEPA - diese Begriffe sind Ihnen in letzter Zeit bestimmt häufiger begegnet. Zum 1. Februar 2014 soll in Deutschland die Umstellung auf SEPA (Single European Payment Area) abgeschlossen sein. SEPA ermöglicht europaweit die einheitliche Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich darauf eingestellt. Es wurden neue Spenden-Formulare gedruckt.

    Die wichtigste Neuerung ist die IBAN (International Bank Account Number, internationale Bankkontonummer), die alle nationalen Kontoangaben ersetzt. Sie setzt sich in Deutschland zusammen aus dem Länderkürzel (DE), einer Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer. Für unser bisheriges Spendenkonto 305 555 500, BLZ 380 400 07 ergibt sich aus diesem Schema die IBAN: DE16 3804 0007 0305 5555 00, die Sie bei Überweisungen angeben können. Auf Dauer haben wir eine leichter zu merkende IBAN eingerichtet, die auf den neuen Spenden-Zahlscheinen zu finden ist. Sie lautet DE71 500 400 500 400 500 400. Die bisherige Bankleitzahl wird durch den BIC (Bank Identifier Code), die internatio-nale Bankleitzahl, abgelöst. Der BIC ist ab dem 1. Februar 2014 nur noch bei Zahlungen aus dem und in das europäische Ausland notwendig. Er lautet für das Spendenkonto der Deutschen Stiftung Denkmalschutz: COBA DE FF XXX.

    Lastschriften werden künftig als SEPA-Lastschriftmandat eingezogen. Neben den gewünschten Konditionen sind die Mandatsreferenz-Nummer und die Gläubiger-ID unserer Stiftung Bestandteil eines SEPA-Lastschriftmandates. Die Daten werden bei jeder Abbuchung auf Ihrem Kontoauszug genannt.

    Inhaber von Privatkonten können im Gegensatz zu Unternehmen noch bis Februar 2016 alte Zahlscheine bzw. die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl bei Zahlungen innerhalb Deutschlands verwenden. Die meisten Banken übernehmen bis dahin die erforderliche Umrechnung in die IBAN.

    Ihre Deutsche Stiftung Denkmalschutz

    Spendenkonto Deutsche Stiftung Denkmalschutz IBAN: DE71 500 400 500 400 500 400 BIC: COBA DE FF XXX Commerzbank AG Bonn

    Für Ihre Fragen: Tel. 0228 9091-250 sepa@denkmalschutz.de 

  • 01.02.2014

    Zum Tag des offenen Denkmals 2014 anmelden

    <P>Ab sofort ist es wieder möglich, Denkmale zur Teilnahme am Tag des offenen Denkmals anzumelden. In diesem Jahr findet der Denkmaltag bundesweit am 14. September statt; die zentrale Eröffnung wird in Hamburg gefeiert. Alle Veranstalter sind dazu eingeladen, ihre Objekte bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz als bundesweiter Koordinatorin anzumelden und Materialien zu bestellen. <BR><BR>Das diesjährige Motto ist "Farbe". Die Wahrnehmung unserer Umwelt prägen neben der formalen Gestalt eines Objekts ganz wesentlich seine farbliche Erscheinung und die Lichtverhältnisse. So ist die farbliche Gestaltung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen sowie Gärten und Parks immer schon ein wichtiger Aspekt für ihre Erbauer und Schöpfer gewesen. Ebenso ist sie es heute für Denkmalpfleger und -besitzer, Restauratoren, Archäologen, Handwerker und vor allem für Betrachter. <BR><BR>Weitere Informationen und Umsetzungsideen zum Jahresmotto sowie Anmelde- und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2014. Alle Materialien und unser aktuelles "Tipps und Info"-Heft für Veranstalter können Sie auch schriftlich bestellen. <BR><BR>Kontakt: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Carolin Kolhoff, Tel. 0228 9091-440, <A href="mailto:denkmaltag@denkmalschutz.de">denkmaltag@denkmalschutz.de</A></P>
    <P>Amelie Seck </P>

  • 27.11.2013

    Vorweihnachtliche Führungen durch Bonn

    Vom 1. bis 24. Dezember 2013 ist die Werkstatt Baukultur aus Bonn jeden Tag zu beachtenswerten Gebäuden in der Stadt unterwegs. Die Studierenden oder Absolventen der Kunstgeschichte bieten die Führungen kostenlos an, freuen sich jedoch über Spenden für die Restaurierung des Architekturmodells der Beethovenhalle.

    Das originale Modell des Architekten Siegfried Wolske stammt aus dem Jahr 1953. Mit ihm gewann er damals den Wettbewerb zum Bau der Beethovenhalle. Das Modell ist in die Jahre gekommen und wird zurzeit restauriert. Der Verein ProBeethovenhalle e.V. übernimmt die Finanzierung, die Werkstatt Baukultur möchte jedoch den ehrenamtlichen Verein entlasten. Nach der Restaurierung soll das Modell im Foyer der Bonner Beethovenhalle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

    Die Führungen und weitere Informationen zur Werkstatt Baukultur findet man unter www.baukultur-bonn.de


  • 26.11.2013

    Ein Gutshof für die Feuerwehr

    Schloss Großkmehlen in Brandenburg wird Schritt für Schritt saniert
    Die Feuerwehrleute von Großkmehlen hätten sich wohl kaum eine herrschaftlichere Nachbarschaft vorstellen können: Sie haben kürzlich ihren Sitz im Gutshof des örtlichen Schlosses mit Aussicht auf den Renaissancebau und seine geschwungenen Giebel bezogen. Bei der feierlichen Eröffnung überreichten die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) und Dr. Wolfgang Illert, Geschäftsführer der DSD, David Langer von der Freiwilligen Feuerwehr die Schlüssel zur Nutzung des restaurierten Gebäudes. An der Eröffnungsfeier nahmen auch der brandenburgische Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, Landesabgeordnete der CDU und SPD, Landrat Siegurd Heinze, Amtsdirektor Kersten Sickert und der Ortsbürgermeister Dr. Gerd Müller-Hagen teil.

    Das ehemalige Rittergut geht auf eine Burg zurück. Das heutige Schloss mit Renaissance- und Barockdecken verfügt darüber hinaus über gotische Elemente wie Zellengewölbe.

    Mit der Sanierung des Gutshofs ist ein wichtiger Schritt bei der Rettung des Schlossareals und seines vier Hektar großen Landschaftsparks getan. Seit 1997 betreut die Brandenburgische Schlösser GmbH der DSD die Anlage, die sich im Eigentum der Stiftung befindet. Durch eigene Mittel und Gelder des Landes Brandenburg sowie des EU-Programms Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) in Höhe von 2,18 Millionen Euro war die Maßnahme möglich. Neben dem Hof selbst wurden auch das historische Gewässersystem wiederhergestellt und der Schlossgraben geflutet. Nach langer Zeit präsentiert sich das Gebäude nun wie ursprünglich gedacht als Wasserschloss. Inzwischen Anziehungspunkt, bietet der Park Impulse für die Entwicklung der Region.

    Christiane Schillig

  • 26.11.2013

    Jugendbauhütte Hessen-Marburg

    Die Jugendbauhütte Romrod heißt seit September Jugendbauhütte Hessen-Marburg. Diese Namensänderung bot sich an, weil es in der jüngsten Vergangenheit keine Einsatzstellen im hessischen Romrod mehr gab, die Stadt Marburg das Projekt aber mit Raumangeboten, finanziellen Mitteln und inhaltlicher Mitwirkung unterstützt.

    Im Rahmen der Arbeit bei den insgesamt 13 Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz können Teilnehmer im Alter von 16 bis 26 Jahren ein "Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege" absolvieren. Die Jugendbauhütten stehen in der Betriebsträgerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e. V. (ijgd). Die Einsatzstellen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen reichen von Handwerks- und Baubetrieben über Architektur- und Planungsbüros bis hin zu Denkmalbehörden. In den zwölf Monaten gewinnen sie einen Einblick in deren praktische Arbeit, die durch sieben Seminarwochen ergänzt wird. Ansprechpartnerin: Silke Strauch, Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz e. V., Tel. 0228 9091-161, jugendbauhuetten@denkmalschutz.de, www.denkmalschutz.de/aktionen/jugendbauhuetten.html 

    Julia Ricker

  • 26.11.2013

    Messeakademie 2014

    "Was heißt hier alt? Historische Quartiere für die Zukunft" ist das Thema der Leipziger Messeakademie 2014, bei der die Revitalisierung historisch bedeutender Stadtquartiere im Mittelpunkt steht. Studenten der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen können sich an dem Wettbewerb beteiligen, der im Rahmen der europäischen Leitmesse "denkmal" veranstaltet wird. Gefragt sind Konzepte, bei denen die denkmalgeschützte Architektur bewahrt und hochwertige Neubauten in die bestehende städtebauliche Struktur integriert werden. Als Projekte zur Auswahl stehen: die Schlossstraße/Frohngasse in Pirna (Sachsen), die Johannisgasse/Marienplatz in Pößneck (Thüringen), die ehemalige Tuchfabrik in Wittstock (Brandenburg) und die Johanniter-Komturei in Werben an der Elbe (Sachsen-Anhalt). Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich im Rahmen von Exkursionen mit den Objekten vertraut zu machen. Interessenten müssen sich bis zum 1. April 2014 verbindlich per E-Mail anmelden. Abgabeschluss für die Wettbewerbsarbeiten ist der 1. September 2014.

    Die Messeakademie findet zum achten Mal im Rahmen der "denkmal", der Europäischen Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, in Leipzig statt. Die zehn besten Entwürfe werden während der Messe präsentiert und in einer von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz herausgegebenen Dokumentation publiziert. Die Prämierung der drei Gewinner - die ein Preisgeld von insgesamt 1.500 Euro erwartet - erfolgt im Rahmen des Fachkolloquiums der Messeakademie. Die Messeakademie wird von der Leipziger Messe in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. Rittergut Trebsen und den Landesämtern für Denkmalpflege Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg sowie der DKB-Stiftung für gesellschaftliches Engagement veranstaltet.

    Informationen: Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. Rittergut Trebsen, Dipl.-Ing. Ina Malgut, Tel. 0341 3081143, ina.malgut@web.de, www.denkmal-leipzig.de/messeakademie

    Julia Ricker

  • 26.11.2013

    Preise für das Handwerk in der Denkmalpflege vergeben

    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben den "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege" in Kiel verliehen. Über die Auszeichnung durften sich private Denkmaleigentümer freuen, die in Zusammenarbeit mit qualifizierten Handwerksbetrieben Herausragendes im Bereich der Baudenkmalpflege geleistet haben. Die Prämierung würdigt, dass sie historische Gewerke mit modernen, denkmalgerechten Techniken und Materialien kombiniert haben.

    In diesem Jahr wurden der 1. und 3. Preis jeweils zwei Mal vergeben: Ein 1. Preis ging an Ulrich Büning, Jörg Haufe und Nicola Petereit, weil sie das historische Dielenhaus in der Fleischhauerstraße 79 in Lübeck vor dem Verfall gerettet haben. Mit kreativen Ideen, die in großer handwerklicher Präzision ausgeführt wurden, schufen sie einen für die Stadt besonderen kulturellen Veranstaltungsort. Ebenso einen 1. Preis bekam das Ehepaar Sabine und Wolfgang Groß aus Flensburg, weil es die desolate Hülle des Wasserturms von 1908 einer neuen Nutzung als Familienwohnung zuführte. Mit modernen Techniken und kreativen Ideen gelang es nicht nur, die anspruchsvolle Landmarke zu erhalten, sondern auch eine der wohl ungewöhnlichsten Wohnungen in Flensburg zu schaffen. Die Schleswig-Holsteinische Gesellschaft für Jugendeinrichtungen e. V. wurde für die grundlegende Sanierung des Noerer Mausoleums von Graf Friedrich Christian Carl August von Noer und seiner Frau, Carmelita geb. Eisenblat, mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Durch den Förderverein Heimatgemeinschaft Eckernförde e. V. erhielt sie dabei große Unterstützung. Ein weiterer 3. Preis ging wiederum nach Lübeck an Dagmar Simon, die ein in den 1990er Jahren instandgesetztes Bürgerhaus an der Alfstraße behutsam und denkmalgerecht umnutzte. Belobigungen erhielten die Zimmerei Stehen GmbH aus Helmsdorf für die Arbeiten an dem Bohlenspeicher in Barsbek und die Werkstätten Lange aus Bredeneek für die Bearbeitung verschiedener historischer Gusseisenkonstruktionen.

    Der "Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege" wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. Die Auszeichnungen im Freistaat Sachsen stellen wir Ihnen in der nächsten Ausgabe von Monumente vor. Je Land ist der Preis mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Für 2014 dürfen sich private Bauherren aus Mecklenburg-Vorpommern und Hessen bewerben, die in den vergangenen fünf Jahren denkmalgeschützte Objekte von Handwerksbetrieben restaurieren ließen. Vorschläge für den Preis können von Bauherren, Handwerkern, Architekten und Denkmalpflegern eingereicht werden.

    Julia Ricker

     

    Dielenhaus, Fleischhauerstr. 79, 23552 Lübeck

    Eigentümer: Büning Haufe Petereit GbR, Fleischhauerstr. 79, 23552 Lübeck

    Architekten: Haufe Petereit Architekten, Fleischhauerstr. 65, 23552 Lübeck

    Handwerker:

    Maurer: Altbausanierer Stefan Domke, Siedlung 27a, 23923 Wahrsow

    Zimmerer: Altstadtzimmerei Peter Thyen, An der Mauer 30, 23552 Lübeck

    Tischler: Tischlerei Jörg Vierig, Ratzeburger Str. 1, 23923 Schönberg

    Metallbauer: Schlosserei Ulrich Neumann, Wesloer Str. 112, Halle 204a, 23568 Lübeck

    Schmiede Eisenzeit Peter Eingrüber, Dörpstraat 5, 23911 Groß Disnack

    Elektrotechniker: Elektrotechnik Schoenmakers, Karl Schoenmakers, Dorfstr. 78a, 23611 Sereetz

    Heizungsinstallateur: Stappenbeck Heizung und Sanitär GmbH, Hans Stappenbeck Große, Seestr. 16, 23923 Schönberg

    Fliesen-, Platten- und Mosaikleger: Fliesenlegermeister Dieter Glogau, Wachthauskoppel 78-80, 23556 Lübeck

    Wasserturm der Marine-Schule 1908, Kelmstr. 29, 24944 Flensburg

    Eigentümer: Sabine und Wolfgang Groß, Kelmstr. 29, 24944 Flensburg

    Architekt: Architektengemeinschaft Neumann + Bendixen Dipl.-Ing. (FH) Knut Bendixen, Nikolaiallee 76, 24937 Flensburg

    Handwerker:

    Dachdecker und Klempner: Wallot GmbH Reiner Wallot, Gewerbegrund 8, 24955 Harrislee

    Maurer und Betonbauer: Bau Service Pasing GmbH, Manfred Pasing, Süderfeld 25, 24988 Oeversee

    Gerüstbauer: DIGA Gerüstbau GmbH & Co. KG, Tim Galley, Werkstr. 2, 24955 Harrislee

    Tischler: Brodersen & Wendorff GmbH, Jochen Wendorff, Birkenbogen 7, 24999 Wees

    Metallbauer: Waagen Wulff GmbH, Lecker Chaussee 138, 24941 Flensburg

    Installateur und Heizungsbauer: Georg Opfermann GmbH, Neustadt 36, 24939 Flensburg

    Elektrotechniker: Elektro Stapelfeldt GmbH, Friesische Str. 77, 24937 Flensburg

    Mausoleum Noer, Zum Hegenwohld 1, 24214 Noer

    Eigentümer: Gesellschaft für Jugendeinrichtungen e.V., Hardenbergstr. 49, 24118 Kiel und Heimat Gemeinschaft Eckernförde e.V. Carlshöhe 44 24340 Eckernförde

    Architekt: FF Architekten Fröhler Dipl.-Ing. Dietrich Fröhler Dipl.-Ing. Filip Fröhler Speicher Gut Windeby, Eichenallee 2a, 24340 Windeby

    Handwerker:

    Dachdecker und Klempner: Hans Hass GmbH & Co KG, Rosseer Weg 40-42, 24340 Eckernförde

    Zimmerer: Zimmerei Christian Schäfer, Marienthaler Str. 28, 24340 Eckernförde

    Keramiker: Wieben Kachelöfen, Jan Wieben, Dorfstraße 28a, 24354 Rieseby

    Hotel Anno 1216, Alfstraße 38, 23552 Lübeck

    Eigentümer: Dagmar Simon, Mengstr. 19, 23552 Lübeck

    Architekt: Tillmann Architekt BDA Stadtplaner, Breite Str. 28-30, 23552 Lübeck

    Handwerker:

    Schlosser: Metallbau Steffens GmbH, Taschenmacherstr. 27, 23556 Lübeck

    Installateur und Heizungsbauer: VERITEQ Technical Solutions, Seelandstr. 3, 23569 Lübeck

    Bohlenspeicher, Op´n Dörp 14, 24217 Barsbek

    Eigentümer: Hans-Peter Sinjen, Op´n Dörp 14, 24217 Barsbek

    Handwerker: Zimmerer: Zimmerei Steen GmbH, Oliver Steen, Karkdoor 1, 24321 Helmstorf

    Wohnhaus Steindamm 8, 23623 Ahrensbök

    Eigentümer: Dr. Alexandra Remy, Steindamm 8 23623, Ahrensbök

    Handwerker:

    Metallbauer: Werkstätten Lange - Kurt Lange, Am Schloss 1a, 24211 Bredeneek

  • 26.11.2013

    Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“

    Die Sanierung der denkmalgeschützten Siedlungsbauten im Schillerpark von Berlin-Wedding wurde im September mit dem Sonderpreis "Denkmalschutz im Wohnungsbau" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgezeichnet. Er wurde im Rahmen der Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises in Berlin vergeben. Die Jury unter dem Vorsitz von Professor Christiane Thalgott prämierte zehn Projekte, zehn weitere bekamen eine besondere Anerkennung.
    Die 1955-59 errichtete Wohnanlage Schillerpark des Architekten Hans Hoffmann befindet sich in direkter Nachbarschaft zum UNESCO-Welterbegebiet "Siedlungen der Berliner Moderne - Schillerpark". Mit der Wohnhauszeile, bestehend aus 112 lichtdurchfluteten Wohnungen, griff Hans Hoffmann die Architektursprache der umliegenden Blockrandbebauung des Architekten Bruno Taut auf.

    Bauherrin der Siedlung Schillerpark ist die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.
    Dem Votum der Jury zufolge ist die Modernisierung ein auszeichnungswürdiges Beispiel dafür, wie "Energieeffizienz, substanzschonende Sanierung und Denkmalpflege wirkungsvoll zu tragbaren Kosten und Mieten miteinander verbunden werden können." In die vorhandene Bausubstanz griffen die Planer nur geringfügig ein und stimmten ihre Maßnahmen eng mit den Denkmalschutzbehörden ab.

    Ausgelobt hatten den Deutschen Bauherrenpreis die Arbeitsgruppe Kooperation des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., der Bund Deutscher Architekten und der Deutsche Städtetag in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

    Christiane Schillig

  • 26.11.2013

    Wiedereröffnung des Alten Höchster Schlosses

    Seit dem 10. Oktober hat das Alte Schloss Höchst in Frankfurt am Main wieder seine Pforten geöffnet. In den für Wechselausstellungen neugestalteten Erdgeschossräumen kann nun eine Ausstellung von Werken der Pfälzischen und Darmstädter Sezession besichtigt werden, deren Plastiken und Bilder aus der Sammlung Heinz Schöffler stammen. Dank einer großzügigen Schenkung von Rose-Marie Micheline Schöffler befindet sich die Sammlung seit 1997 im Eigentum der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD). Neben dieser Kunstausstellung gibt die DSD mit einem elektronischen Infosystem umfassend Auskunft über ihre Arbeit und nutzt die renovierten Räume für Tagungen der stiftungseigenen DenkmalAkademie, für Veranstaltungen zu Themen der Denkmalpflege und für andere Ausstellungen.

    Ein Besuch lohnt sich allein für das Alte Höchster Schloss. Neben der Justinuskirche ist es das wichtigste Geschichtszeugnis im Ort. Mehrfach zerstört und wiederhergestellt, wurde die ursprüngliche Burg während der Renaissance zu einem der prächtigsten Schlösser des Mainzer Kurfürsten ausgebaut. Davon blieben nach Brandschatzung im Dreißigjährigen Krieg und Abrissen nur Ruinenreste, das Torhaus und der nordöstliche Trakt mit dem hohen Turm erhalten. 2002 wurde die Anlage aus dem Besitz der Hoechst AG an die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergeben. In den vergangenen Jahren setzte sie die Gewölbe im Schlosskeller instand, stellte die große Terrasse wieder her und renovierte die obere Etage des Alten Schlosses. Die jüngste Maßnahme, die der Sanierung des Erdgeschosses und der Ausstellungseinrichtung galt, unterstützte auch die Stadt Frankfurt.

    Auf der Schlossanlage gibt es ein vielfältiges Angebot. Im Schlosskeller finden regelmäßige Jazzveranstaltungen statt. Die Parkanlage im Burggraben und der Schlosshof mit Terrasse sind tagsüber zu besichtigen. In den oberen Etagen des Alten Schlosses hat die DenkmalAkademie einen ihrer Standorte. Nun sind auch die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume des Alten Schlosses wieder für Besucher geöffnet.

    Altes Schloss Höchst, Höchster Schlossplatz 16, 65929 Frankfurt am Main, Tel. 069 340078610, museum-hoechst@denkmalschutz.de, Öffnungszeiten: Di-So 11 bis 17 Uhr.

    Amelie Seck

  • 01.06.2013

    Preis der GlücksSpirale an Förderprojekte verliehen

    In Edenkoben an der Südlichen Weinstraße wurde im April der Preis der GlücksSpirale verliehen. Preisträger sind 25 Personen, die sich in Projekten aus den Bereichen Denkmalpflege, Wohlfahrtspflege, Sport, Natur und Umwelt sowie Musikkultur besonders engagiert haben. Jeweils fünf Beispiele besonderen bürgerschaftlichen Engagements konnten die fünf Destinatäre der GlückSpirale - unter ihnen die Deutsche Stiftung Denkmalschutz - vorschlagen.

    In Anwesenheit des rheinland-pfälzischen Sozialministers Alexander Schweitzer prämierte der Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler im Bereich Denkmalschutz Edmund Maßem aus Bernkastel-Kues für die Sanierung des Heinz'schen Hauses am Markt. Bernhard Scholten aus Landau/Pfalz wurde im Namen des Fördervereins für die Instandsetzung der Katharinenkapelle in Landau geehrt. Die Fördergemeinschaft Kirchen, Klosteranlagen und Kulturdenkmäler Pfaffen-Schwabenheim e. V. unter dem Vorsitz von Norbert Theis erhielt die Auszeichnung für ihr Engagement zur Bewahrung der Klosterkirche Pfaffen-Schwabenheim. Gewürdigt wurde außerdem Anton Viktor Wyrobisch aus Trier, der - eingebunden in das Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz denkmal aktiv - am Beispiel Balduins von Luxemburg und des Balduinbrunnens jungen Menschen die Geschichte ihrer Stadt und Region vermittelte. Und schließlich wurde Rehlinde Glöckner aus Bendorf für ihre Arbeit im Freundeskreis Sayner Hütte e. V. geehrt. Er konnte die Stadt Bendorf für die Idee einer kulturellen Nutzung des Industriedenkmals gewinnen.

    Im Rahmen der Preisvergabe betonte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Dr. Rosemarie Wilcken, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die ehrenamtliche Initiative der Preisträger nicht zuletzt dank der Mittel aus der Lotterie GlücksSpirale durch Förderungen mit unterstützen konnte.

    Julia Ricker

  • 01.02.2013

    Denkmalschutz im Koalitionsvertrag

    Als gesamtstaatliche Aufgabe wurde die Erhaltung von Denkmalen im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD im letzten Jahr bezeichnet. Konkret wurde festgelegt: Die Denkmalschutz-Sonderprogramme sowie das Programm "National wertvolle Kulturdenkmäler" werden fortgesetzt. Die Bundesregierung sichert zu, dass sie die "für die Baukultur und den Denkmalschutz bereitgestellten Mittel auf sachgerechtem Niveau fortführt". Die steuerliche Förderung von Baudenkmalen bleibt unangetastet.

    Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz begrüßt das weiterhin zugesagte Engagement des Bundes für die in Deutschland liegenden UNESCO-Welterbestätten, deren Koordinierungsstelle "personell verstetigt" werden soll.
    Ausdrücklich zugesagt wird zudem die Unterstützung der drei Bauhaus-Einrichtungen in Dessau, Weimar und Berlin bei der Gestaltung des Bauhaus-Jubiläums im Jahre 2019 durch den Bund.

    Überdies möchte sich die Regierung für ein "Europäisches Jahr für Denkmalschutz" einsetzen.
    Beatrice Härig

  • 28.02.2011

    Seminar: Ohne Schutz kein Denkmal

    Die Stiftung Herrenhäuser und Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz treuhänderisch verwaltet wird, wirbt auch in diesem Jahr wieder für ein zweitägiges Seminar zur Erhaltung und Nutzung von Gutsanlagen, Herrenhäusern, Schlössern und Parks. Es findet vom 6. bis 8. Mai 2011 in der Europäischen Akademie in Waren an der Müritz statt. Das Thema des Seminars nimmt Bezug auf einem Artikel von Nikolaus Bernau, der am 13.9.2010 anlässlich des "Tags des offenen Denkmals" in der Berliner Zeitung veröffentlicht wurde und die Überschrift "Ohne Schutz kein Denkmal" trägt.

    Seminar mit Exkursionen "Erhaltung und Nutzung von Gutsanlagen, Herrenhäusern, Schlössern und Parks - Bewahrung eines nationalen und europäischen Kulturerbes und Wirtschaftsfaktors". 6.-8.5.2011.

    Informationen und Anmeldung: Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e. V., Am Eldenholz 23, 17192 Waren (Müritz), Tel. 03991/15 37 11, org@europaeische-akademie-mv.de, www.europaeische-akademie-mv.de

Service zur Ausgabe
Funk und Fernsehen
  • Immer auf dem Laufenden

    Eine Auswahl von Sendeterminen der nächsten Wochen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Termine
  • Wo ist was los?

    Eine Auswahl von Ausstellungen, Tagungen und Seminaren finden Sie hier.

Nachrichten
  • Was gibt es Neues?

    Hier finden sie aktuelle Nachrichten rund um das Thema Denkmalschutz.

Leserbriefe
Deutsche Stiftung Denkmalschutz