Kirche leer – was dann?
Der Leerstand von Gotteshäusern ist kein neues Phänomen. Deshalb sollte man besonnen damit umgehen und vorausschauend nach Lösungen suchen. Der Abriss oder Verkauf von Kirchen wird inzwischen als das letzte Mittel betrachtet. Ideen für erweiterte Nutzungen sind hingegen gefragt. Der Band "Kirche leer - was dann?", der die gleichnamige Tagung 2009 in Mühlhausen/Thüringen dokumentiert, möchte einen Beitrag zum fortwährenden Dialog unter Denkmalpflegern, Fördervereinen, Kirchenvertretern, Kirchbauinstituten, Architekten und betroffenen Gemeindemitgliedern leisten. Sie sollen Konzepte und Erfahrungen austauschen können. In verschiedenen Aufsätzen zu den Themen "Kirchenleerstand - allgemeine Ursachen und regionale Strategien", "Kirchenerhaltung - Theologische und kirchliche Positionen" sowie "Kirchenumnutzung - Von der denkmalpflegerischen Bewertung bis zur architektonischen Umsetzung" kommen Fachleute mit ihren unterschiedlichen Positionen zu Wort, darunter Landesdenkmalpfleger, Vorsitzende von Förderkreisen, Liturgiewissenschaftler, ein Weihbischof und Architekten. ...




Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Alle, die sich für den Erhalt unserer Baudenkmäler einsetzen, wissen die hervorragende Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zu schätzen und sind stolz auf sie. Prof. Dr. Kiesow, dem Initiator, ist es geglückt, der Stiftung mit Hilfe anerkannter Persönlichkeiten eine breite Basis zu geben. Insbesodnere nach der Wende war die Stiftung für unsere neuen Bundesländer ein wahrer Segen.
Wir wünschen uns sehr, daß die Erfolgsstory der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch in Zukunft lebendig bleibt.