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Die im Mai 1930 eröffnete Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds (ADGB) in Bernau bei Berlin gilt als eines der wichtigsten Werke des Bauhausarchitekten Hannes Meyer. Inmitten einer Waldlichtung schuf der Bauhausdirektor und Nachfolger von Walter Gropius zusammen mit seinen Schülern und seinem Kollegen Hans Wittwer einen Komplex aus Lehr- und Verwaltungsgebäuden. Das Besondere an dem Ensemble ist ein durchgehender Glasgang, der alle Bereiche miteinander verbindet und neben gelben Ziegelsteinen, Stahl und Beton das beherrschende bauliche Element ist. Die frei und einfühlsam in einen naturbelassenen Landschaftsraum komponierte Bundesschule war für die Zeitgenossen eine kleine Sensation. Schulbauten unserer Zeit wären ohne diesen Entwurf nicht zu denken.



