Immer mehr Rätsel der Menschheitsgeschichte werden derzeit gelüftet. Einen wesentlichen Anteil daran haben die Archäologen, die in den letzten Jahrzehnten verstärkt mit Wissenschaftlern anderer Fachrichtungen zusammenarbeiten. Geologen, Chemiker, Zoologen, Botaniker und Anthropologen sind vielerorts in die Forschungen eingebunden.
Und so erfahren Sie in den Beiträgen dieser Ausgabe von MONUMENTE Online nicht nur etwas über klassische archäologische Themen wie den Limes oder das Leben in einer mittelalterlichen Stadt. Wir berichten auch über die Entdeckung eines nach-eiszeitlichen Waldes im sächsischen Braunkohlentagebau und über die neuesten Erkenntnisse zur Menschheitsentwicklung, die dank DNA-Analysen und weiteren Funden im Neandertal möglich wurden.
Verstärkt arbeitet die archäologische Forschung heute aber auch experimentell und stellt ihre Ergebnisse dann besonders publikumswirksam dar. Vielerorts werden frühzeitliche Techniken ausprobiert, baut man Werkzeuge oder auch Boote nach. Oder man rekonstruiert ganze Gebäude, wie etwa Pfahlbauten, die vor rund 6.000 Jahren am Ufer des Bodensees gestanden haben und auf deren Überreste man dank der Schwankungen des Wasserspiegels gestoßen ist.
Editorial
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre
Dr. Dorothee Reimann
Redaktion Monumente Online














