Als "Kathedralen der Arbeit" werden sie gerne bezeichnet, die Denkmale der Industrie und Technik. Je größer und technisch ausgefeilter sie sind, um so beeindruckender erscheinen sie. Kommt noch architektonische Qualität hinzu, sind wir hingerissen von der ästhetischen Wirkung dieser funktionalen Bauwerke. In dieser Ausgabe von Monumente Online möchten wir Ihnen einen Einblick in die Vielfalt der Denkmale von Arbeit und Technik geben.
Zu Recht finden sie unsere Bewunderung, denn sie sind Zeugen des Arbeitens, des menschlichen Schaffens und darüber hinaus prägen sie unser Umfeld. Dies zeigt anschaulich eine Reise entlang des idyllischen Finowkanals im nördlichen Brandenburg. Häufig beeinflussen sie nachhaltig unsere Gesellschaft. So ist noch heute das Wirken der Großindustriellen-Familie Krupp in Essen spürbar: Sie baute Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur einen gewaltigen Konzern auf, sondern sorgte, wie so manch andere Fabrikanten und Unternehmer auch, für das soziale Wohl ihrer Beschäftigten, um sie eng an ihr Unternehmen zu binden.
Aber nicht nur die mächtigen Produktionsstätten wollen beachtet sein, sondern auch die kleinen Denkmale des Alltags, in denen handwerklich gearbeitet wurde. Dabei erstaunt es immer wieder, wie einfallsreich und geschickt der Mensch ist, wenn es darum geht sich die Arbeit zu erleichtern, und welch große Erfindungen in oftmals unscheinbaren Gebäuden entstanden.
Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen
Christiane Rossner
Redaktion Monumente Online














