Seit dem 15. Juli dieses Jahres steht der Obergermanisch-Raetische Limes auf der Liste des "Kultur- und Naturerbes der Welt". Das UNESCO-Welterbekomitee verlieh damit dem längsten Denkmal Deutschlands und dem - nach der Chinesischen Mauer - zweitlängsten der Welt diesen begehrten Status, mit dem sich nun bereits 31 deutsche Stätten schmücken können. Als erstes wurde 1978 der Aachener Dom eingetragen, ihm folgten weitere Kirchen und Klöster, Schlösser und Parks, Altstädte, Industrieanlagen, Kulturlandschaften, die Fossil-Lagerstätte Grube Messel und andere bedeutende Kultur- und Geschichtsdenkmale.
Doch die Auszeichnung durch die Kulturorganisation der Vereinten Nationen ist nicht nur eine große Ehre, mit der man vor allem im touristischen Bereich werben kann. Sie beinhaltet gleichzeitig die Verpflichtung, dieses Erbe der Menschheit für die nächsten Generationen zu erhalten. Aktuelle Diskussionen zeigen, wie die Denkmale gerade auch durch Neubauten in der unmittelbaren Nachbarschaft beeinträchtigt werden können.
In dieser Ausgabe von Monumente Online laden wir Sie zu einem Streifzug durch das deutsche Welterbe ein - ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Dennoch hoffen wir, Ihnen einen Eindruck von der Vielfalt und dem Reiz dieser besonderen Stätten vermitteln zu können.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre
Dr. Dorothee Reimann
Redaktion Monumente Online















